Rund um Sorge, 05. November 2017

Eine Wanderung um Sorge, passend zum Datum der Grenzöffnung am 9. November 1989, bot der Harzklub an. Zunächst ging es zum Freiland-Grenzmuseum, wo originale Fragmente der Grenzsicherung besichtigt wurden; z.B. Erdbunker, Stacheldrahtzaun, Todesstreifen und
Beobachtungstürme sowie Wassersperren. 1992 entstand das Landschaftskunstwerk „Ring der Erinnerung“ des Künstlers Hermann Priganns und liegt direkt auf dem ehemaligen Todesstreifen. Symbolhaft soll der Kreislauf des Lebens mit Werden – Vergehen – Vergangenheit – Zukunft aufgezeigt werden. Auch nach verrottetem Totholz wachsen Pflanzen und Bäume wieder. Die fünf ringförmig aufgestellten Betonsäulen des ehemaligen Grenzaunes mahnen gegen das Vergessen der DDR-Demarkationslinie.