Vom Dammgraben zur Wolfswarte am 24. Juni 2018

Im Altenauer Dammgraben wurde die Fließgeschwindigkeit des Gerlachbaches durch rechtwinkligen Verlauf des Grabens gedrosselt.

 

Am Anfangdes Bergbaues, ca. 12./13.Jhdt, wurde das einsickernde Wasser in den Schächten mit Hilfe dieser nachgebauten Leder-und Holzeimern heruasgehoben. Diese schwere Arbeit wurde von sog. Wasserknechten, die auf Leitern und Fahrgestängen standen, verrichtet. In späteren Jahrzehnten ermöglichten Wasserräder diese Arbeit.

 

Die zweithöchste Erhebung im Harz ist der Bruchberg bei Altenau mit 927 m Höhe. Eine besondere Gesteinsformation, aus Quarzit bestehend, wird als „Wolfswarte“ bezeichnet.(Namensgebung unbekannt). Hier sind bei gutem Wetter weite Ausblicke in das Harzvorland und den umliegenden Harzhöhen möglich.


Der Herzberger Harzklub unternahm eine Wanderung am Dammgraben bei Altenau. Gestartet wurde in Altenau an der „Rose“, (Bezeichnung für ehem. Grube). Am Dammgraben entlang ging es in Rchtung Torfhaus und zum Abzweig des Wolfswarter Fußweges. Unterwegs wurde Rast in der Schutzhütte am Förster Ludwig Platz gemacht. Der Sturm „Friederike“ hatte auch am Bruchberg ganze Arbeit geleistet, so daß die eigentliche Wegestrecke wegen umgestürzter Bäume verlegt werden mußte.