Vereinsfahrt nach Magdeburg am 22. Juli 2018

Die alljährliche Vereinsfahrt des Harzklubs führte nach Magdeburg, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Auf dem Weg dorthin wurde zunächst das Wasserstraßenkreuz von Elbe und Mittellandkanal mit demSchiffshebewerk Rothensee besichtigt. Dieses ist die größte binnenwasserbauliche Anlage in Europa. Mit der Schleusentechnik wird der Höhenunterschied von fünfzehn Metern für die Frachtschiffahrt befahrbar gemacht.

 

Am Schleusengelände Rothensee gibt es Freizeiteinrichtungen, die von Vielen genutzt werden. Auch verläuft hier der Elbe-Radweg . Die Harzklubler ließen es sich nicht nehmen, sich an diesem“ Paradies am Fluß “ abzulichten.

 

Hier wird das Wasser in der Schleuse für die Frachtschiffe angehoben

 

 

Das Wasserstraßenkreuz Magdeburg ist die größte binnenwasserbauliche Anlage in Europa. Hier kreuzen sich die beiden wichtigsten norddeutschen Wasserstraßen Elbe und Mittellandkanal. Da die Wasserstraßen auf verschiedenen Ebenen verlaufen, besteht das Kreuz aus mehreren Schleusen und Schiffshebewerken mit einer Trogbrücke damit durch Hub die Schiffe ihren Weg zur Ostsee fortsetzen können. 1905 wurde der Mittellandkanal errichtet, 1938 wurde das Schiffshebewerk Rothensee fertiggestellt. Ein weiteres Schiffshebewerk,“Hohen Warthe“, befand sich im Bau, als 1942, bedingt durch den 2. Weltkrieg, ein Baustopp erfolgte. Die DDR-Regierung verfolgte keinen weiteren Ausbau der Ost – West Verbindung. Nach der Wiedervereinigung wurde mit dem „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17“ der geplante Ausbau der Wasserstraßenverbindung von Hannover über Magdeburg nach Berlin fortgesetzt. Die in 2001 errichtete Schleuse Rothensee ersetzt das veraltete Schiffshebewerk, was jetzt als technisches Denkmal zu besichtigen ist.

 

Es gab einen Stadtrundgang in Magdeburg, bei der das interessante Haus vom Künstler Hundertwasser bestaunt wurde.

 

 

Bei hochsommmerlichen Temperaturen wurde das Mittagessen an der Elbe eingenommen