Zillierbachtalsperre/Kaiserturm Wernigerode am 08. Juli 2018

Der Herzberger Harzklub wanderte im Juli zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Dieser Armeleuteberg ist ein 478 m hoher Berg oberhalb der Stadt. Urkundlich erwähnt, schenkten Heinrich Graf zu Stolberg und die Stadt Wernigerode aus ihrem Forstbesitz den Petersberg, dem eigentlichen Namen, dem Hospital St. Georgii zu Wernigerode. Im damaligen Gebäude auf
dem Berg konnten somit die Leprakranken außerhalb der Stadt versorgt werden. Der 1902 errichtete Kaiserturm wurde vom Wernigeröder Kaufmann Edmund Lührmann gestiftet. Kaisertürme wurden bis 1918 zu Ehren der deutschen Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. errichtet. Sie sollten ein Pendant zu den Bismarcktürmen sein. Vom Stadtmarketing wurde für Kinder ein „Rapunzelpfad“ eingerichtet, der an dem Kaiserturrm endet.
Quelle: Sternal Media
Der Bergname , dem Hl. Petrus geweiht, wechselte im Volksmund im Laufe der Jahrhunderte vom “ der Arme Lude Holt“ zu „Armeleuteberg“.

Die Zillierbachtalsperre liegt im Ostharz zwischen dem Oberharz am Brocken und Wernigerode. Sie wurde in den Jahren 1934 -36 errichtet. Die Staumauer hat eine Höhe von 45 m und staut den Zillierbach zum 24 ha großen Stausee auf. Das Wasser der Talsperre dient zum Hochwasserschutz der umliegenden Orte, sowie zur Trinkwasserversorgung naher Ortschaften.
Quelle. Wikipedia

 

Der Herzberger Harzklub unternahm eine Streckenwanderung ausgehend von Drei Annen Hohne über die Zillierbachtalsperre zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Der Weg führte durch schattige Wälder entlang der Talsperre. Oberhalb des Dammes wurde Rast an der Stempelstelle Peterstein gemacht. Weiter ging es am Hilmersberg zur Waldgaststätte „Armeleuteberg“ mit seinem Kaiserturm. Hier wurde eine längere Pause eingelegt, bevor der Abstieg nach Wernigerode begann. Bei einem kurzen Stadtrundgang wurden die Sehenswürdigkeiten wie das kleinste Haus der Stadt und das restaurierte Rathaus bestaunt.

Das kleinste Haus von Wernigerode wurde 1792 nahe der Stadtmauer, in einem Handwerkerviertel , errichtet. Es diente zu der Zeit Röhrenbohrern, Tuchmachern und Schuhmachern als Heimstatt. Noch bis 1976 wurde das Haus bewohnt. Jetzt ist es im Besitz der Stadt Wernigerode und beherbergt ein volkskundliches Museum.

 

 

Entstanden ist das Wernigeröder Schloß im 12. bis 13. Jahrhundert und war Stammsitz der Grafen zu Stolberg und Wernigerode. Seit 1998 dient es als Kunst-und Kulturmuseum.