Archiv der Kategorie: Ausflüge und Besichtigungen

Vereinsfahrt nach Scharringhausen zum Spargelhof Thiermann

Spargel, das königliche Gemüse.

Die diesjährige Vereinsfahrt des Herzberger Harzklubs führte zum Spargelhof Thiermann in Scharringhausen. Zunächst gab es eine Führung durch den Betrieb.

Es wurde über den Werdegang vom Pflanzen bis zur Endverarbeitung des Spargels berichtet. Ein Rundgang durch die Produktionshallen schloß sich an. Selbst am Sonntag wurde der geerntete Spargel weiterverarbeitet, damit alles frisch auf die Märkte und Endverbraucher kommt. Ein Spargelbufet war der Höhepunkt des Tages. Das Bufet ließ keine Wünsche offen und wurde von allen Teilnehmern sehr gelobt.


Quelle Foto:Thiermannshof

Die Sonnenwärme wird zum Wachsen des Spargels genutzt. Weiße Folie bedeutet: die Wärme soll vermindert auf den Spargel fallen; schwarze Folie soll die Wärme binden zum Wachstum

Der Nachmittag wurde in Celle mit einem Rundgang um das Celler Schloß und einer Stadtbesichtigung verbracht. Fast 500 aufwändig restaurierte und denkmalgeschützte Fachwerkhäuser bilden das größte Ensemble in Europa. Die Altstadt mit dem Schloß und dem Hoppener Haus,dem schönsten Fachwerkhaus, sowie das Neue Rathaus ,einem imposanten Backsteinbau aus dem 19. Jhdt. sind die sehenswertesten Gebäude.

Quelle: Celle, Dein Zuhause

Über der Rappbodetalsperre spannt sich die „Titan-RT“ Hängebrücke. Das ist der offizielle Name. 2017 wurde das Bauwerk fertigestellt. Mit 485 m Länge zählt sie zu den längsten Hängebrücken der Welt. Eine weitere Attraktion ist die Doppelseilrutsche“Megazipline“, mit der über die Talsperre hinweg“geflogen“ wird. In der Mitte der Brücke ist der „Gigaswing“ eingerichtet, mit dem man seilgesichert von der Brücke in die Tiefe stürzen kann. Ein Stempelkasten der Harzer Wandernadel(Nr.62) befindet sich ebenfalls am Brückengeländer.

Vereinsfahrt nach Magdeburg am 22. Juli 2018

Die alljährliche Vereinsfahrt des Harzklubs führte nach Magdeburg, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Auf dem Weg dorthin wurde zunächst das Wasserstraßenkreuz von Elbe und Mittellandkanal mit demSchiffshebewerk Rothensee besichtigt. Dieses ist die größte binnenwasserbauliche Anlage in Europa. Mit der Schleusentechnik wird der Höhenunterschied von fünfzehn Metern für die Frachtschiffahrt befahrbar gemacht.

 

Am Schleusengelände Rothensee gibt es Freizeiteinrichtungen, die von Vielen genutzt werden. Auch verläuft hier der Elbe-Radweg . Die Harzklubler ließen es sich nicht nehmen, sich an diesem“ Paradies am Fluß “ abzulichten.

 

Hier wird das Wasser in der Schleuse für die Frachtschiffe angehoben

 

 

Das Wasserstraßenkreuz Magdeburg ist die größte binnenwasserbauliche Anlage in Europa. Hier kreuzen sich die beiden wichtigsten norddeutschen Wasserstraßen Elbe und Mittellandkanal. Da die Wasserstraßen auf verschiedenen Ebenen verlaufen, besteht das Kreuz aus mehreren Schleusen und Schiffshebewerken mit einer Trogbrücke damit durch Hub die Schiffe ihren Weg zur Ostsee fortsetzen können. 1905 wurde der Mittellandkanal errichtet, 1938 wurde das Schiffshebewerk Rothensee fertiggestellt. Ein weiteres Schiffshebewerk,“Hohen Warthe“, befand sich im Bau, als 1942, bedingt durch den 2. Weltkrieg, ein Baustopp erfolgte. Die DDR-Regierung verfolgte keinen weiteren Ausbau der Ost – West Verbindung. Nach der Wiedervereinigung wurde mit dem „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17“ der geplante Ausbau der Wasserstraßenverbindung von Hannover über Magdeburg nach Berlin fortgesetzt. Die in 2001 errichtete Schleuse Rothensee ersetzt das veraltete Schiffshebewerk, was jetzt als technisches Denkmal zu besichtigen ist.

 

Es gab einen Stadtrundgang in Magdeburg, bei der das interessante Haus vom Künstler Hundertwasser bestaunt wurde.

 

 

Bei hochsommmerlichen Temperaturen wurde das Mittagessen an der Elbe eingenommen