Kategorie-Archiv: Wanderungen

Von Lonau auf die Höhen des Ackers am 12. August 2018

Der Harzklub Herzberg begrüßte zur Wanderung, die zur Hanskühnenburg führte, auch Gäste aus Nordhausen. Die Strecke führte von Lonau aus durch das Hackenstieltal über die Ackerstraße zu dem beliebten Ausflugsziel. Die Mitarbeiter des Nationalparks hatten den Weg des Hackenstieltals vom querliegenden Sturmholz der „Friederike“ freigeschnitten und konnte gut begangen werden. Nach der Stärkung mit kräftiger Soljanka und kühlen Getränken wurde der Rückweg durch das Kirchtal angetreten. Die Teinehmer, und besonders die Gäste, fanden die Wegeführung optimal,was auch am guten Wetter gelegen hat.

Ein Nachmittag im Rothenberg am 07. August 2018

Bei sehr warmen Temperaturen wurde zum Rotenberg Haus, einer Golfanlage, bei Hilkerode gewandert. Gestartet wurde am Parkplatz Harzblick, am Barbiser Kopf entlang ging es auf dem ehemaligen Grenzstreifen zum Golfgelände. Der Rückweg führte auf der Zwinger Straße zum Parkplatz.

Abgeschieden von jeglichem Großstadtlärm liegt die Golfanlage am Rotenberger Haus.

 

 

 

 

 

 

Zillierbachtalsperre/Kaiserturm Wernigerode am 08. Juli 2018

Der Herzberger Harzklub wanderte im Juli zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Dieser Armeleuteberg ist ein 478 m hoher Berg oberhalb der Stadt. Urkundlich erwähnt, schenkten Heinrich Graf zu Stolberg und die Stadt Wernigerode aus ihrem Forstbesitz den Petersberg, dem eigentlichen Namen, dem Hospital St. Georgii zu Wernigerode. Im damaligen Gebäude auf
dem Berg konnten somit die Leprakranken außerhalb der Stadt versorgt werden. Der 1902 errichtete Kaiserturm wurde vom Wernigeröder Kaufmann Edmund Lührmann gestiftet. Kaisertürme wurden bis 1918 zu Ehren der deutschen Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. errichtet. Sie sollten ein Pendant zu den Bismarcktürmen sein. Vom Stadtmarketing wurde für Kinder ein „Rapunzelpfad“ eingerichtet, der an dem Kaiserturrm endet.
Quelle: Sternal Media
Der Bergname , dem Hl. Petrus geweiht, wechselte im Volksmund im Laufe der Jahrhunderte vom “ der Arme Lude Holt“ zu „Armeleuteberg“.

Die Zillierbachtalsperre liegt im Ostharz zwischen dem Oberharz am Brocken und Wernigerode. Sie wurde in den Jahren 1934 -36 errichtet. Die Staumauer hat eine Höhe von 45 m und staut den Zillierbach zum 24 ha großen Stausee auf. Das Wasser der Talsperre dient zum Hochwasserschutz der umliegenden Orte, sowie zur Trinkwasserversorgung naher Ortschaften.
Quelle. Wikipedia

 

Der Herzberger Harzklub unternahm eine Streckenwanderung ausgehend von Drei Annen Hohne über die Zillierbachtalsperre zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Der Weg führte durch schattige Wälder entlang der Talsperre. Oberhalb des Dammes wurde Rast an der Stempelstelle Peterstein gemacht. Weiter ging es am Hilmersberg zur Waldgaststätte „Armeleuteberg“ mit seinem Kaiserturm. Hier wurde eine längere Pause eingelegt, bevor der Abstieg nach Wernigerode begann. Bei einem kurzen Stadtrundgang wurden die Sehenswürdigkeiten wie das kleinste Haus der Stadt und das restaurierte Rathaus bestaunt.

Das kleinste Haus von Wernigerode wurde 1792 nahe der Stadtmauer, in einem Handwerkerviertel , errichtet. Es diente zu der Zeit Röhrenbohrern, Tuchmachern und Schuhmachern als Heimstatt. Noch bis 1976 wurde das Haus bewohnt. Jetzt ist es im Besitz der Stadt Wernigerode und beherbergt ein volkskundliches Museum.

 

 

Entstanden ist das Wernigeröder Schloß im 12. bis 13. Jahrhundert und war Stammsitz der Grafen zu Stolberg und Wernigerode. Seit 1998 dient es als Kunst-und Kulturmuseum.

 

 

2-Tageswanderung Ilsenburg-Torfhaus-Sieber 30.06. und 01.07.2018

Zum 29. mal fand die 2-Tagestour vom Herzberger Harzklub statt. Seit 1984 findet diese Weitwanderung, mit wenigen Ausnahmen, statt. Diese für geübte Wanderer Tour beinhaltet 20 bis 25 Kilometer pro Tag mit einer Übernachtung wechselweise in den Harzklubheimen Torfhaus und Wildemann. Damit die Tour nicht zur „Tortur“ wird, wird es so organisiert, daß das
Übernachtungsgepäck mit dem Auto zu dem jeweiligen Haus gebracht wird und dann zum Ausgangspunkt der Wanderung die Wanderer gefahren werden. Auf diese Weise wurde der Harz in West und Ost kennengelernt. In diesem Jahr war der Start in Ilsenburg. Am Wanderparkplatz „Blochhauer“ ging es im Ilsetal zu den Ilsefällen, Stempelsbuche und Heinrich Heine Weg zum Brocken. Unterwegs wurde an der Bremer Hütte Rast gemacht und sich für den nun beginnenden steilen Aufstieg gestärkt. Der Weg verlief auf den ehemaligen Panzerplatten an Hermannsklippe und Bismarckklippe zum Brockenmassiv. Bei bestem Brockenwetter waren die Strapazen des Anstieges schnell vergessen und die Mühen wurden durch die schöne Aussicht ins Harzvorland belohnt.

 
Die Weitwanderer freuten sich nach einer Einkehr im „Brocken-Bahnhof“ über das herrliche Panorama auf der Bergkuppe. Die Wanderung wurde fortgesetzt um zum Wanderheim auf Torfhaus zu gelangen. Auf Goetheweg und am Abbegraben entlang wurde das Etappenziel erreicht. Der 2. Tag bot wieder bestes Wanderwetter. Es war noch in guter Erinnerung, daß dieses nicht immer so war. Heftige Regenschauer ließen schon mal die Stimung auf den Nullpunkt sinken. An dem Sonnenberger Flutgraben wurde der Weg in Richtung Hanskühnenburg fortgesetzt. Die“ Lange Schluft“ machte ihrem Namen alle Ehre. Diese Forststraße ist zwar die direkte Verbindung zur Ackerstraße, aber ziemlich eintönig mit dem
Schotterbelag. Die Hanskühnenburg war die letzte Einkehrmöglichkeit zur Pause. Hier begann der Abstieg nach Sieber ins Wellbeek.
Trotz aller Anstrengung wollen die Teilnehmer die 30. 2-Tagestour unter die Füße nehmen und sich an der Harzlandschaft erfreuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund um Lonau am 12. Juni 2018

Die Dienstagswanderungen werden von den Harzklubmitgliedern, die nicht mehr weite Strecken laufen wollen, immer noch gut angenommen. Am 12. Juni stand der Rundweg um Lonau an. Vom DGH Lonau ging es zunächst zum Auerhuhngehege. Hier wurden die Rauhfußhühner besichtigt. Durch Buchenwälder führte der Weg zum Langfast, hier gab es auf dem sog. „Schwimmbadweg“ schöne Ausblicke in das Lonautal und dem kleinen Ort.

 

In den Hochlagen des Harzes ist der Auerhahn, zur Gattung der Rauhfußhühner gehörend, nicht mehr anzutreffen. In der Nationalparkgemeinde Lonau wurde ein Schaugehege für Auerhahn, Birkhahn und Haselhuhn eingerichtet, welches jederzeit besichtigt werden kann.
Ranger der Nationakparkverwaltung versorgen die Wildvögel täglich mit Futter.

In der Nationakparkgemeinde Lonau steht oberhalb des Ortes das Schaugehege der Rauhfußhühner. Auf kurzem Weg ist es ab dem Dorfgemeinschaftshaus zu erreichen.

Wildromantisches Odertal am 10. Juni 2018

Die Juniwanderung des Harzklubs führte durch das Odertal zum Rehberger Grabenhaus. Am Rehberger Grabenweg gab es zahlreiche Erläuterungen zur Oberharzer Wasserwirtschaft. Dieser Wassergraben wurde Ende des 17. Jhdt. von St. Andreasbergern Bergleuten erbaut um Wasser der Oder nach St. Andreasberg umzuleiten. Das Wasser diente zur Energieversorgung
mittels Wasserrädern in den naheliegenden Bergwerken.

 

Ein erschreckendes Bild bietet sich dem Wanderer auch im Odertal. Vom“ Sauren Regen“ und Borkenkäferbefall gezeichnete Bäume.

 
Ansatzweise ist dem Waldsterben ein Ende gesetzt. Im Unterholz zeichnet sich ein neuer Bewuchs des Bodens ab. Es wäre zu wünschen, daß die heranwachsenden Bäume von Umweltverschmutzungen verschont blieben.

 

 

Von Bad Harzburg zum Molkenhaus am 15. April 2018

Die Rabenklippe befindet sich wenige hundert Meter westlich der entlang der Ecker verlaufenden Grenze von Niedersachsen und Sachsen -Anhalts im National Park, etwa 3,5 km Luftlinie südöstlich von Bad Harzburg. Die Felsen, die bis knapp unterhalb eines 554,9 m hohen Bergsporns des Kaltetalkopfes reichen, fallen nach Südosten in das etwa 200 m tiefer gelegene und bewaldete Eckertal ab. Nahe den Klippen liegt das durch die Nationalparkverwaltung Harz angelegte Luchsgehege.

In Stein gehauene Wappen der ostdeutschen Gebiete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige der in Stein gehauenen Wappen der ehemaligen deutschen Ostgebiete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiesenbeker Teich am 18. März 2018

Überall wo einstmals im Harz Bergbau betrieben wurde, zeugen noch heute Stauteiche von dieser untergegangenen Bergbautradition. Einer dieser besonders schönen Teiche ist der Wiesenbeker Teich, östlich von Bad Lauterberg. Dieser Teich wurde im Jahr 1722 für die Wasserhaltung des Kupferbergwerks „Aufrichtigkeit“ angelegt. Daher nannte man diesen Teich früher auch „Aufrichtigkeiter Teich“. Es später, nachdem der Grubenbetrieb eingestellt worden war, benannte man den Teich nach dem kleinen Gebirgsbach um, der ihn auch speist. Ein etwa 120 m langer Damm staut dieses Gewässer auf eine Fläche von etwa 8 ha auf.

Der malerisch von bewaldeten Berghängen umgebene Stauteich erfüllte allerdings seinen Bestimmungszweck nur etwa 15 Jahre. Dann wurde die Kupfergrube stillgelegt, weil die Wasserzuflüsse in den Grubenbauen nicht mehr gesumpft werden konnten. Er diente dann der Wasserhaltung für die „Königshütte“. Zwischen 1830 und 1868 endete der Kupferbergbau bei Lauterberg endgültig, die Kupferhütte und die Gießerei wurden allerdings erst im Jahr 2001 geschlossen. Der Stauteich spielte da aber schon lange keine Rolle mehr.

Heute hat der Wiesenbeker Teich eine andere Rolle übernommen: er ist Ausflugsziel, Badegewässer, Campingplatz und Angelgewässer. Man kann das etwa 500 m lange und 180 m breite Gewässer auch mit dem Tret- oder Ruderboot erkunden. Ein angelegter Sandstrand mit Liegewiese locken besonders im Sommer zahlreiche Badelustige und natürlich fehlt auch ein Kinderspielplatz nicht. Für Camper ist am Südwest-Ufer ein Campingplatz angelegt. Dombrowsky’s Baude, ein schmucker, rustikaler Holzbau mit Restaurant, Cafe und Sonnenterasse, lädt zur Einkehr ein. Die Gasträume, eine Gaststube für 45 Personen und ein Kachelofenzimmer für 30 Personen, sind liebevoll bis ins Detail dekoriert.

Auch ist der Teich ein beliebtes Angelgewässer: An Fischbestand kommen Bach- und Regenbogenforellen, Zander, Barsch, Karpfen, Schleie, Plötze und Rotfeder vor. In der Zeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang darf mit zwei Ruten geangelt werden. Ausgabestellen für Gastangler sind: Freie Tankstelle R. Mävers KG, Hauptstr. 233, Bad Lauterberg im Harz (Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 6.00 – 21.00 Uhr, Sa, So u. Feiertags 7.00 – 21.00 Uhr) Kur- und Touristikbetrieb Bad Lauterberg im Harz, Ritscherstr. 4 , (Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9.00 Uhr – 12.00 Uhr u. 14.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa. u. So 10.00 Uhr – 12.00 Uhr).

Der Wiesenbeker Teich und seine baulichen Anlagern sind Bestandteil der Weltkulturerbestätte „Oberharzer Wasserregal“ und er ist auch eine Station auf dem beliebten „Harzer Baudenstieg“.

Bei frostigen Temperaturen wurde eine Wanderung zum Weltkulturerbe Wiesenbeker Teich unternommen. Der Weg führte von Bad Lauterberg über Kuhstall, Winkeltal und Ahrendsberg zum ehemaligen Bergbauteich.

 

Winterwanderung vom Harzklub, 18. Februar 2018

Auf dem Plan des Harzklubs stand die Winterwanderung um das Beutersfeld bei Herzberg. Bei Sonnenschein startete die Gruppe von der Vorstadt Herzbergs in Richtung Eichelbach. Auf Höhe der ehemaligen Wassergewinnungsanlage Papenberg gab es einen guten Ausblick auf die Feldflur und den angrenzenden Harzbergen.

Vom Papenberg konnte die Feldflur mit Wahrberg eingesehen werden.

Auf dem Papenberg steht noch der ehemalige Wasserhochbehälter, aus dem die Wasserversorgung Herzbergs gewonnen wurde. Heute ist die Anlage stillgelegt und das Wasser wird von der Anlage “ Nonnenwiese “ hergeleitet.

Auch die Wildenten auf dem Jues geniessen die wärmenden Strahlen der Sonne.

 

Abschlußwanderung nach Pöhlde, 25. November 2017

Die Abschlußwanderung 2017 führte nach Pöhlde. Bei gutem Essen und bei guten Gesprächen gab es eine Nachlese über das „abgelaufene“ Wanderjahr. Der Jahreszeit mit entsprechend schlechtem Wetter kamen die meisten Teilnehmer mit dem Auto. Neun Unentwegte wanderten vomHerzberger Bahnhof durch die Aue und Birkenkreuz zur Gaststätte „Zum Bahnhof“. Zur Unterhaltung wurde fröhlich mit musikalischer Begleitung auch gesungen.