Kategorie-Archiv: Wanderungen

Rund um Lonau am 12. Juni 2018

Die Dienstagswanderungen werden von den Harzklubmitgliedern, die nicht mehr weite Strecken laufen wollen, immer noch gut angenommen. Am 12. Juni stand der Rundweg um Lonau an. Vom DGH Lonau ging es zunächst zum Auerhuhngehege. Hier wurden die Rauhfußhühner besichtigt. Durch Buchenwälder führte der Weg zum Langfast, hier gab es auf dem sog. „Schwimmbadweg“ schöne Ausblicke in das Lonautal und dem kleinen Ort.

 

In den Hochlagen des Harzes ist der Auerhahn, zur Gattung der Rauhfußhühner gehörend, nicht mehr anzutreffen. In der Nationalparkgemeinde Lonau wurde ein Schaugehege für Auerhahn, Birkhahn und Haselhuhn eingerichtet, welches jederzeit besichtigt werden kann.
Ranger der Nationakparkverwaltung versorgen die Wildvögel täglich mit Futter.

In der Nationakparkgemeinde Lonau steht oberhalb des Ortes das Schaugehege der Rauhfußhühner. Auf kurzem Weg ist es ab dem Dorfgemeinschaftshaus zu erreichen.

Wildromantisches Odertal am 10. Juni 2018

Die Juniwanderung des Harzklubs führte durch das Odertal zum Rehberger Grabenhaus. Am Rehberger Grabenweg gab es zahlreiche Erläuterungen zur Oberharzer Wasserwirtschaft. Dieser Wassergraben wurde Ende des 17. Jhdt. von St. Andreasbergern Bergleuten erbaut um Wasser der Oder nach St. Andreasberg umzuleiten. Das Wasser diente zur Energieversorgung
mittels Wasserrädern in den naheliegenden Bergwerken.

 

Ein erschreckendes Bild bietet sich dem Wanderer auch im Odertal. Vom“ Sauren Regen“ und Borkenkäferbefall gezeichnete Bäume.

 
Ansatzweise ist dem Waldsterben ein Ende gesetzt. Im Unterholz zeichnet sich ein neuer Bewuchs des Bodens ab. Es wäre zu wünschen, daß die heranwachsenden Bäume von Umweltverschmutzungen verschont blieben.

 

 

Von Bad Harzburg zum Molkenhaus am 15. April 2018

Die Rabenklippe befindet sich wenige hundert Meter westlich der entlang der Ecker verlaufenden Grenze von Niedersachsen und Sachsen -Anhalts im National Park, etwa 3,5 km Luftlinie südöstlich von Bad Harzburg. Die Felsen, die bis knapp unterhalb eines 554,9 m hohen Bergsporns des Kaltetalkopfes reichen, fallen nach Südosten in das etwa 200 m tiefer gelegene und bewaldete Eckertal ab. Nahe den Klippen liegt das durch die Nationalparkverwaltung Harz angelegte Luchsgehege.

In Stein gehauene Wappen der ostdeutschen Gebiete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige der in Stein gehauenen Wappen der ehemaligen deutschen Ostgebiete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiesenbeker Teich am 18. März 2018

Überall wo einstmals im Harz Bergbau betrieben wurde, zeugen noch heute Stauteiche von dieser untergegangenen Bergbautradition. Einer dieser besonders schönen Teiche ist der Wiesenbeker Teich, östlich von Bad Lauterberg. Dieser Teich wurde im Jahr 1722 für die Wasserhaltung des Kupferbergwerks „Aufrichtigkeit“ angelegt. Daher nannte man diesen Teich früher auch „Aufrichtigkeiter Teich“. Es später, nachdem der Grubenbetrieb eingestellt worden war, benannte man den Teich nach dem kleinen Gebirgsbach um, der ihn auch speist. Ein etwa 120 m langer Damm staut dieses Gewässer auf eine Fläche von etwa 8 ha auf.

Der malerisch von bewaldeten Berghängen umgebene Stauteich erfüllte allerdings seinen Bestimmungszweck nur etwa 15 Jahre. Dann wurde die Kupfergrube stillgelegt, weil die Wasserzuflüsse in den Grubenbauen nicht mehr gesumpft werden konnten. Er diente dann der Wasserhaltung für die „Königshütte“. Zwischen 1830 und 1868 endete der Kupferbergbau bei Lauterberg endgültig, die Kupferhütte und die Gießerei wurden allerdings erst im Jahr 2001 geschlossen. Der Stauteich spielte da aber schon lange keine Rolle mehr.

Heute hat der Wiesenbeker Teich eine andere Rolle übernommen: er ist Ausflugsziel, Badegewässer, Campingplatz und Angelgewässer. Man kann das etwa 500 m lange und 180 m breite Gewässer auch mit dem Tret- oder Ruderboot erkunden. Ein angelegter Sandstrand mit Liegewiese locken besonders im Sommer zahlreiche Badelustige und natürlich fehlt auch ein Kinderspielplatz nicht. Für Camper ist am Südwest-Ufer ein Campingplatz angelegt. Dombrowsky’s Baude, ein schmucker, rustikaler Holzbau mit Restaurant, Cafe und Sonnenterasse, lädt zur Einkehr ein. Die Gasträume, eine Gaststube für 45 Personen und ein Kachelofenzimmer für 30 Personen, sind liebevoll bis ins Detail dekoriert.

Auch ist der Teich ein beliebtes Angelgewässer: An Fischbestand kommen Bach- und Regenbogenforellen, Zander, Barsch, Karpfen, Schleie, Plötze und Rotfeder vor. In der Zeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang darf mit zwei Ruten geangelt werden. Ausgabestellen für Gastangler sind: Freie Tankstelle R. Mävers KG, Hauptstr. 233, Bad Lauterberg im Harz (Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 6.00 – 21.00 Uhr, Sa, So u. Feiertags 7.00 – 21.00 Uhr) Kur- und Touristikbetrieb Bad Lauterberg im Harz, Ritscherstr. 4 , (Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9.00 Uhr – 12.00 Uhr u. 14.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa. u. So 10.00 Uhr – 12.00 Uhr).

Der Wiesenbeker Teich und seine baulichen Anlagern sind Bestandteil der Weltkulturerbestätte „Oberharzer Wasserregal“ und er ist auch eine Station auf dem beliebten „Harzer Baudenstieg“.

Bei frostigen Temperaturen wurde eine Wanderung zum Weltkulturerbe Wiesenbeker Teich unternommen. Der Weg führte von Bad Lauterberg über Kuhstall, Winkeltal und Ahrendsberg zum ehemaligen Bergbauteich.

 

Winterwanderung vom Harzklub, 18. Februar 2018

Auf dem Plan des Harzklubs stand die Winterwanderung um das Beutersfeld bei Herzberg. Bei Sonnenschein startete die Gruppe von der Vorstadt Herzbergs in Richtung Eichelbach. Auf Höhe der ehemaligen Wassergewinnungsanlage Papenberg gab es einen guten Ausblick auf die Feldflur und den angrenzenden Harzbergen.

Vom Papenberg konnte die Feldflur mit Wahrberg eingesehen werden.

Auf dem Papenberg steht noch der ehemalige Wasserhochbehälter, aus dem die Wasserversorgung Herzbergs gewonnen wurde. Heute ist die Anlage stillgelegt und das Wasser wird von der Anlage “ Nonnenwiese “ hergeleitet.

Auch die Wildenten auf dem Jues geniessen die wärmenden Strahlen der Sonne.

 

Abschlußwanderung nach Pöhlde, 25. November 2017

Die Abschlußwanderung 2017 führte nach Pöhlde. Bei gutem Essen und bei guten Gesprächen gab es eine Nachlese über das „abgelaufene“ Wanderjahr. Der Jahreszeit mit entsprechend schlechtem Wetter kamen die meisten Teilnehmer mit dem Auto. Neun Unentwegte wanderten vomHerzberger Bahnhof durch die Aue und Birkenkreuz zur Gaststätte „Zum Bahnhof“. Zur Unterhaltung wurde fröhlich mit musikalischer Begleitung auch gesungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund um Sorge, 05. November 2017

Eine Wanderung um Sorge, passend zum Datum der Grenzöffnung am 9. November 1989, bot der Harzklub an. Zunächst ging es zum Freiland-Grenzmuseum, wo originale Fragmente der Grenzsicherung besichtigt wurden; z.B. Erdbunker, Stacheldrahtzaun, Todesstreifen und
Beobachtungstürme sowie Wassersperren. 1992 entstand das Landschaftskunstwerk „Ring der Erinnerung“ des Künstlers Hermann Priganns und liegt direkt auf dem ehemaligen Todesstreifen. Symbolhaft soll der Kreislauf des Lebens mit Werden – Vergehen – Vergangenheit – Zukunft aufgezeigt werden. Auch nach verrottetem Totholz wachsen Pflanzen und Bäume wieder. Die fünf ringförmig aufgestellten Betonsäulen des ehemaligen Grenzaunes mahnen gegen das Vergessen der DDR-Demarkationslinie.

Wanderung zum Rinderstall am 08. Oktober 2017

Bei den ergiebigen, heftigen Regenschauern ist auch der Harzklub so flexibel, eine Wanderung umzuorganisieren. Anstelle im oberen Odertal mit Besuch des Rehberger Grabenhaus zu laufen, gab es eine wesentlich kürzere Strecke zum „Rinderstall“.

 

Die Teilnehmer von der Wanderung im Odertal machten eine Einkehr in der Nationalparkgaststätte „Rinderstall“ und haben die Harzer Spezialitäten der Speisekarte kennengelernt.

 

 

Auf dem Liebesbankweg um den Bocksberg, 12. September 2017

Die Dienstagswanderung des Herzberger Harzklubs führte auf dem Liebesbankweg zum Bocksberg bei Hahnenklee. Unterwegs gab es eine Wassertretstelle, die von Harzklub Hahnenklee und Gemeinde in Anlegung an Friedensreich Hundertwasser angelegt wurde.


Dieser Funkturm auf dem Bocksberg bei Hahnenklee ist weithin sichtbar. Umrahmt wird der Turm von Attraktionen für Hobbysportler und Familien mit Kindern. Downhill-Radfahrer kommen auf ihre Kosten, ebenso Kinder auf der interessanten Rutsche. Wer wandern will, ist auf dem Liebesbankweg auf einem guten Weg. 2007 wurde der sieben Kilometer Rundweg als erster Premiumwanderweg im Harz geschaffen. Individuell gestaltete Holzbänke sind dem Liebes-und Eheleben gewidmet. (Quelle: Hahnenklee Tourismus)

 

 

Der Obere Grumbacher Teich wurde 1684 für Bergbauzwecke künstlich angelegt und gehört als größter Teich zur sechsstufigen Auerhahn-Kaskade um Bockswiese. Um diesem Stauwasser heumverlaufenen Oberer Schalker Graben konnte dessen überschüßiges Wasser in den Teich umgeleitet werden, was für die Erzgruben des Bockswieser Zuges benötigt wurde.

 

Auf dem Försterstieg oberhalb der Innerstetalsperre, 24. September 2017

Jetzt ist der Herbst da! Die Innerstetalsperre präsentiert sich im typischen Harzer Wetter. Dieses hinderte den Herzberger Harzklub nicht auf dem Försterstieg um die Talsperre zu wandern. Die Talsperre ist in den Jahren 1963 -66 erbaut worden und liegt zwischen Langelsheim und Wolfshagen. Eigentümer sind die Harzwasserwerke. Neben Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Stromerzeugung gehört die Trinkwasserversorgung auch zu den Aufgaben der Harzwasserwerke.

 

Unverwüstliche Harzklubler unternahmen die Wanderung auf dem Försterstieg um die Innerstetalsperre. Leider waren nur wenige Ausblicke in das Harzvorland möglich. Einhellige Meinung war: “ Es lohnt sich, im Sommer nochmal bei besserem Wetter auf dem Themenweg zu wandern“.