Kategorie-Archiv: Wanderungen

Auf dem Liebesbankweg um den Bocksberg, 12. September 2017

Die Dienstagswanderung des Herzberger Harzklubs führte auf dem Liebesbankweg zum Bocksberg bei Hahnenklee. Unterwegs gab es eine Wassertretstelle, die von Harzklub Hahnenklee und Gemeinde in Anlegung an Friedensreich Hundertwasser angelegt wurde.


Dieser Funkturm auf dem Bocksberg bei Hahnenklee ist weithin sichtbar. Umrahmt wird der Turm von Attraktionen für Hobbysportler und Familien mit Kindern. Downhill-Radfahrer kommen auf ihre Kosten, ebenso Kinder auf der interessanten Rutsche. Wer wandern will, ist auf dem Liebesbankweg auf einem guten Weg. 2007 wurde der sieben Kilometer Rundweg als erster Premiumwanderweg im Harz geschaffen. Individuell gestaltete Holzbänke sind dem Liebes-und Eheleben gewidmet. (Quelle: Hahnenklee Tourismus)

 

 

Der Obere Grumbacher Teich wurde 1684 für Bergbauzwecke künstlich angelegt und gehört als größter Teich zur sechsstufigen Auerhahn-Kaskade um Bockswiese. Um diesem Stauwasser heumverlaufenen Oberer Schalker Graben konnte dessen überschüßiges Wasser in den Teich umgeleitet werden, was für die Erzgruben des Bockswieser Zuges benötigt wurde.

 

Auf dem Försterstieg oberhalb der Innerstetalsperre, 24. September 2017

Jetzt ist der Herbst da! Die Innerstetalsperre präsentiert sich im typischen Harzer Wetter. Dieses hinderte den Herzberger Harzklub nicht auf dem Försterstieg um die Talsperre zu wandern. Die Talsperre ist in den Jahren 1963 -66 erbaut worden und liegt zwischen Langelsheim und Wolfshagen. Eigentümer sind die Harzwasserwerke. Neben Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Stromerzeugung gehört die Trinkwasserversorgung auch zu den Aufgaben der Harzwasserwerke.

 

Unverwüstliche Harzklubler unternahmen die Wanderung auf dem Försterstieg um die Innerstetalsperre. Leider waren nur wenige Ausblicke in das Harzvorland möglich. Einhellige Meinung war: “ Es lohnt sich, im Sommer nochmal bei besserem Wetter auf dem Themenweg zu wandern“.

Dienstagswanderung rund um den Oderteich am 15. August 2017

Zu den beliebten Wanderungen gehören die Dienstagstouren. Vor etwa zwanzig Jahren wurden sie von einem „Neurentner“ ins Leben gerufen. Seither gibt es sie im Wanderplan des Harzklubs mit drei bis vier Touren in die nähere Umgebung. Jetzt war der Oderteich mit einer Umrundung erwandert worden. Eine kurze Rast am Ufer des Sees war willkommen.


Der Oderteich wurde in den Jahren 1717 – 1722 erbaut und zählt zur ältesten Talsperre im Harz. Er hat ein Fassungsvermögen von 1,7 millionen cubikm. Entstanden ist der Teich durch Anstauen der Oder für die Bergbautätigkeit um St.Andreasberg. Die mörtellose Staumauer wurde aus behauenen Granitblöcken errichtet und mit Granitsand abgedichtet. Der Bereich des Grundablasses wurde mit der Zeit undicht,deshalb haben die für die Wasserwirtschaft verantwortlichen Harzwasserwerke im Jahr 2015 eine Reparatur durchgeführt. Dazu wurde das Wasser kontrolliert abgelassen.

Gernrode – Sternhaus, 09. Juli 2017

Die Teufelsmauer im Landkreis Harz Sachsen- Anhalt ist eine aus hartem Sandstein der oberen Kreidezeit bestehende Felsformation im nördlichen Harzvorland. Sie verläuft von Ballenstedt im Südosten und Blankenburg im Nordwesten auf 20 Kilometer Länge. Herausragende Einzelfelsen bei Weddersleben tragen besondere Namen: Königstein, Mittelsteine und Papensteine; im weiteren Verlauf sind bei Timmenrode das „Hamburger Wappen“, Gewittergrotte“ und „Großvaterfelsen“ zu finden.

Der Harzklub unternahm eine Wanderung im nördlichen Harzvorland. Zunächst ging es von Gernrode aus mit der Selketalbahn zum Startpunkt Sternhaus/Ramberg. Durch Buchenwälder führte der Rückweg wieder nach Gernrode. An dieser Felsformation“ Anhaltinische Saalsteine“wurde Rast gemacht.


Zu den Attraktionen des Uhrenmuseums in Gernrode gehört dieser Uhu, der
jede Viertelstunde mit Musik erscheint.

 

Hier sieht man den Königstein als Einzelfelsen der Teufelsmauer.


Die Stiftskirche St. Cyriakus wurde erstmals im Jahr 961 erwähnt, als Kirche des von Markgraf Gero gegründeten Frauenstifts. Durch Restaurierung im 19. Jahrhundert weitestgehend dem Zustand des 10. Jahrhunderts nachempfunden. Die westliche Apsis wurde um 1130 ergänzt.
Heute Nutzung der Kirchengemeinde Gernrode als Pfarrkirche.

Harzklub Herzberg wandert zwei Tage über den Harz 24. und 25. Juni 2017

Das letzte Wochenende im Juni steht beim Harzklub immer für die 2-Tagestour. Pünktlich um 7.00 Uhr startete die Wandergruppe in Herzberg. Über den Lonauer Wasserfall ging es hinauf zum Langfast. Die Langfaststraße führte zur Kirchtalstraße und weiter zur Hanskühnenburg.
Hier war die erst größere Pause angesagt. Weiter ging es auf der Ackerstraße in Richtung sonnenberg. Übernachtet wurde im „Hans-Dieter Harnisch-Haus“, dem ehemaligen Sonnenberger Wegehaus. Am nächsten Morgen ging es am Großen Sonnenberg und Sonnenberger Graben hinauf nach St. Andreasberg zur Schutzhütte Treibholz. Letzter Teil der
Etappe war der Gr. Knollen,über den Sieberberg erreicht. Die Einkehr in der Knollenbaude war nach einem heftigen Regenschauer sehr willkommen. Das Bild zeigt den Start in Sonnenberg.
An den beiden Wandertagen wurden jeweils 25 Kilometer gelaufen. Organisiert wurde auch der Transfer des Übernachtungsgepäckes. Dadurch wurde diese Weitwanderung wesentlich erleichtert. Für das nächste Jahr steht die 30. 2-Tagestour an. Zu diesem Jubiläum soll es etwas
Besonderes sein:“ Der Brocken“ steht auf dem Plan.

 

Die Wandergruppe, die zwei Tage über den Harz marschierte, stellt sich zur Erinnerung vor dem Knollenturm auf. Ein positives Fazit gab es von allen. An der nächsten Tour in 2018 wollen, sofern die Gesundheit mitmacht, alle wieder dabei sein.

Seniorennachmittag auf der Hanskühnenburg am 20. Juni 2017

Die organisierte Fahrt zur Hanskühnenburg wurde von den Harzklublern zahlreich und gern angenommen. Bei herrlichem Sonnenschein gab es eine gute Fernsicht vom Turm der Baude über den Harz. Über die Entstehung der Wanderbaude erzählte der 1. Vorsitzende den Teilnehmern. Eine kleine Wanderung zu dem Hanskühnenburg-Felsen und anschließend Kaffee und Kuchen rundeten den Nachmittag ab.

Sternwanderung zum Gr. Knollen am Tag des Wanderns 14. Mai 2017

Der Deutsche Wanderverband gründete sich am 14. Mai 1883. Angelehnt an diesem Datum wurde auf der Jahreshauptversammlung des Verbandes, die 2015 in Paderborn stattfand, der Tag festgelegt. Bundesweit soll auf das Vielfältige des Wanderns hingewiesen werden. Hervorgehoben werden soll auch das ehrenamtliche Engagement der Wandervereine und in das Bewußtsein der Bevölkeurng gerückt werden.
Die Südharzer Zweigvereine des Harzklubs nahmen dieses zum Anlaß, eine Sternwanderung zum Gr. Knollen zu organisieren. Herzberg, Bad Lauterberg, Scharzfeld und Barbis stellten sich zum Foto vor dem steinernen Knollenturm auf.CIMG1330

Auf dem Karstwanderweg zum Liechtenstein am 9. April 2017

ie Burgruine Lichtenstein, zwischen den Osteroder Ortsteilen Förste und Dorste gelegen, wurde erstmals 1404 urkundlich erwähnt. Besitzer waren die Herzöge von Grubenhagen. Ein Stück der Ringmauer aus Gipsstein ist nur noch vorhanden. Bei einem Besuch der Anlage sind Burghügel und Burggraben noch gut zu erkennen. (Quelle: Wikipedia)

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Noch heute wird Anhydrit(Gips) und Dolomitgestein von einigen Firmen(Hilliges; Rump u. Salzmann) abgebaut und zur Verwendung für Baustoffe, Malerbereich und kreative Modellgipse aufbereitet.

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Der Herzberger Harzklub hatte zum Start der neuen Wandersaison den Karstwanderweg ausgesucht und ein Stück des 230 Km langen Weges, der von Förste im Westharz bis nach Pölsfeld/Sachsen-Anhalt führt, erkundet.. Pipinsburg, Lichtensteinhöhle und Burgruine Lichtenstein sind die Besonderheiten, die am Wegrand liegen. Anzumerken wäre, daß bei
Ausgrabungen in der Lichtensteinhöhle, die erst 1972 entdeckt wurde und 1980 von Geologen erforscht wurde, Skelette von Menschen gefunden wurden. Vermutet wird, daß diese Höhle zur Kultbestattung in der Bronzezeit( zwischen 2300 u. 2200 v.Chr.) genutzt wurde. (Quelle: Wikipedia).

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Wanderung zur Erbebenwarte am 19.03.2017

Der Herberger Harzklub visiert zum Start der neuen Wandersaison das Harzvorland an. Dieses mal war der Göttinger Stadtwald mit Besichtigung der Erdbebenwarte das Ziel.
nach der Wanderung, die durch Warteberg und Kehr führten, gab es einen sehr interessanten Vortrag eines Mitgliedes des Fördervereins „Wiechertsche Erdbebenwarte“. Der wissentschaftliche Zusammenhang wurde allgemeinverständlich erklärt. Höhepunkt war der Fall der vier Tonnen schweren Stahlkugel auf dem Gelände.

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Diese Gedenkstätte wurde nach dem 1. Weltkrieg den gefallenen Soldaten gewidmet.

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Diese im sog. Sautal des Göttinger Stadtwaldes gelegene Schutzhütte bietet eine willkommene Möglichkeit zur Rast. Errichtung unbekannt.

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Nach der Stärkung wird das obligatorische Foto zur Erinnerung gemacht.

Wiechert’sche Erdbebenwarte

Inschrift von Wiechert über dem Eingang zum Alten Erdbebenhaus

Die Wiechertsche Erdbebenwarte wurde 1902 unter der Leitung von Emil Wiechert am Hang des Wartebergs, eines Ausläufers des Hainbergs, bei Göttingen gebaut, nachdem dort das weltweit erste Institut für Geophysik eingerichtet worden war. 1925 wurde die Erdbebenwarte durch das so genannte Neue Erdbebenhaus erweitert. Sie beherbergt mehrere von Wiechert entwickelte Seismographen. Diese sind die ältesten ihrer Art und wurden Vorbild für viele weitere Seismographen. Außerdem handelt es sich um die einzigen Seismographen, die seit über 100 Jahren bis heute fast ununterbrochen Daten aufzeichnen. Damit ist die Wiechertsche Erdbebenwarte die einzige Einrichtung, die den direkten Vergleich großer Erdbeben der Vergangenheit, wie beispielsweise das Erdbeben von San Francisco 1906, mit heutigen Erdbeben ermöglicht.

Bis zum Jahr 2005 wurde die Erdbebenwarte von der Universität Göttingen betrieben. Als der Betrieb eingestellt werden sollte, wurde die Hälfte des Geländes vom Verein Wiechert’sche Erdbebenwarte Göttingen e.V. übernommen, um den Betrieb fortzuführen und die Erdbebenwarte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mintrop-Kugel-Fallturm

Mintrop-Kugel

Auf dem Gelände befindet sich auch die so genannte Mintrop-Kugel, welche ab 1908 von Ludger Mintrop verwendet wurde, um kleine, künstliche Erdbeben zu erzeugen. Die vier Tonnen schwere Stahlkugel wurde dazu von einem 14 Meter hohen Gerüst fallen gelassen. Mintrop war ein Schüler von Wiechert und gilt als Mitbegründer der modernen Geophysik. Die Erschütterungen zeichnete er mit sogenannten transportablen Seismographen auf. Es gelang ihm ein dreidimensionales Bild der Bereiche unter der Erdoberfläche zu erstellen. Dadurch konnten beispielsweise die Grenzbereiche zwischen festen und flüssigen Gesteinsschichten lokalisiert und Rückschlüsse auf die Beschaffenheit geologischer Strukturen nahe der Oberfläche gezogen werden. Mit den gewonnenen Erkenntnissen entwickelte Mintrop das Verfahren der Refraktionsseismik und gründete die Firma Seismos zur Exploration von Rohstofflagerstätten, welche insbesondere durch die Entdeckung bedeutender Ölfelder bekannt wurde.[3]
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wiechert%E2%80%99sche_Erdbebenwarte)

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Wanderung im Hägerfeld am 19. Februar 2017

Die Februar-Wanderung führte rund um Herzberg. Gestartet wurde wieder am Busbahnhof und es wurde in Richtung Mühlenberg gelaufen. Unterwegs gab der 1. Vorsitzende vom Harzklub, Hermann Schulze, Erläuterungen zu den einzelnen Flurnamen und Waldstücken. Vom Silberhai am Waldrand des Heuers gab es gute Ausblicke auf Herzberg und den umliegenden Dörfern.

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