Archiv der Kategorie: Wanderungen

Traditionswanderung zum Gr. Knollen am 21. Oktober 2018

Der Große Knollen zählt zu den beliebtesten Wanderzielen im Harz. Das schöne  Spätsommerwetter lockte viele Gäste auf den 687 m hohen Gipfel. Der Herzberger Harzklub führt alljährlich eine Wanderung dorthin. In diesem Jahr wurde unter großer Beteiligung auf dem Sieberberg gestartet, Gödeckenplatz und Schadenbeeksköpfe lagen an der Strecke. Der Sturm „Friederike“ sorgte für eine völlig veränderte Landschaft auf dem Hohen Feld. Was früher ein dunkler Fichtenwald war, ist heute eine kahle Fläche geworden. Auch wurden die Stempelstellen 153 und 150 der Harzer Wandernadel bei der sechzehn Kilometer Wanderung angelaufen.

Nach der Einkehr in der Knollenbaude führte der Rückweg zum Paradies. Mit einem Autotransfer Sieberberg / Paradies wurde die Wanderung beendet.

Carlshausturm und Sophienhof am 7. Oktober 2018

Die Carlshaushöhe mit dem Aussichtsturm erhebt sich auf 626 m im Unterharz von Sachsen-Anhalt, südwestlich von Hasselfelde und zwischen Trautenstein und  Benneckenstein. Der Carlshausturm ersetzt den 1901 erbauten Bismarckturm
Hasselfelde-Trautenstein, der 1981 von der Sowjetarmee abgerissen wurde.
Der Neubau entstand 1998 und dient heute als Funkturm der Harzer
Schmalspurbahn sowie Aussichtsturm. Quelle:Wikipedia

Der Herzberger Harzklub unternahm eine Wanderung im östlichen Südharz von Sachsen-Anhalt. Gestartet wurde in Benneckenstein, durch das Rappbodetal und Walzenhütte wurde die Carlshaushöhe mit dem Aussichtsturm erreicht. Nach der Rast ging es zur Lichtenhöhe und Sophienhof. Leider konnte die Rückfahrt mit der Harzquerbahn nicht
erfolgen, sodaß die Gesamtlänge der Wanderung siebzehn Kilometer hatte.

Die Färbung der Blätter des Bergahorns im Mischwald des Südharzes kündigen den Herbst an.

Der Achtermann am 25. September 2018

Die Dienstagswanderung haben noch nichts von ihrer Attraktivität verloren. Herr Herbert Gundermann,(leider schon verstorben), hatte sie vor nunmehr 20 Jahren ins Leben gerufen, damit sich Harzklubler und gerngesehene Gäste bei kleineren Touren treffen können. Der Achtermann bei Braunlage ist mit seiner runden Kuppe auf 925 m Höhe weithin sichtbar. Auf zunächst breiten Forststraßen ab Königskrug führte der Weg bis zur Achtermann Schutzhütte. Hier begann nun die Felskletterei um auf den Gipfel zu gelangen. Zum Glück riss die Wolkendecke auf und es gab einen herrlichen Ausblick auf Brocken, Hohnekamm, den Südharzer Bergen Ravensberg, Stöberhai sowie Hanskühnenburg und Gr. Knollen. Der Rückweg verlief auf typischem Granitfelsuntergrund, bevor man wieder auf dem Kaiserweg nach Königskrug kam. Bemerkenswert waren die vielen abgestorbenen Baumstämme, verursacht durch den Borkenkäferbefall.

Bismarckturm mal so am 16. September 2018

Der Herzberger Harzklub wanderte bei sommerlichen Temperaturen durch die Gipskarstlandschaft zum Bismarckturm bei Bad Lauterberg. Gestartet wurde
im Andreasbachtal bei Barbis, weiter ging es zum Knollenkreuz und am Forsthaus Kupferhütte vorbei zum Bismarckturm. Vom 15 m hohen Aussichtsturm gab es eine gute Fernsicht zum Brocken, Inselsberg und Hohem Meissner.

Zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck wurde auf dem Kummel bei Bad Lauterberg der Aussichtsturm errichtet. Spenden ermöglichten den Baubeginn 1902. Die Grundsteinlegung fand am 10. April 1904 statt, die Einweihung am 19. Juli 1904. Heute befindet sich der Turm im Besitz des Harzklub-Zweigvereins Bad Lauterberg.
Quelle: Wikipedia

Von Lonau auf die Höhen des Ackers am 12. August 2018

Der Harzklub Herzberg begrüßte zur Wanderung, die zur Hanskühnenburg führte, auch Gäste aus Nordhausen. Die Strecke führte von Lonau aus durch das Hackenstieltal über die Ackerstraße zu dem beliebten Ausflugsziel. Die Mitarbeiter des Nationalparks hatten den Weg des Hackenstieltals vom querliegenden Sturmholz der „Friederike“ freigeschnitten und konnte gut begangen werden. Nach der Stärkung mit kräftiger Soljanka und kühlen Getränken wurde der Rückweg durch das Kirchtal angetreten. Die Teinehmer, und besonders die Gäste, fanden die Wegeführung optimal,was auch am guten Wetter gelegen hat.

Ein Nachmittag im Rothenberg am 07. August 2018

Bei sehr warmen Temperaturen wurde zum Rotenberg Haus, einer Golfanlage, bei Hilkerode gewandert. Gestartet wurde am Parkplatz Harzblick, am Barbiser Kopf entlang ging es auf dem ehemaligen Grenzstreifen zum Golfgelände. Der Rückweg führte auf der Zwinger Straße zum Parkplatz.

Abgeschieden von jeglichem Großstadtlärm liegt die Golfanlage am Rotenberger Haus.

 

 

 

 

 

 

Zillierbachtalsperre/Kaiserturm Wernigerode am 08. Juli 2018

Der Herzberger Harzklub wanderte im Juli zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Dieser Armeleuteberg ist ein 478 m hoher Berg oberhalb der Stadt. Urkundlich erwähnt, schenkten Heinrich Graf zu Stolberg und die Stadt Wernigerode aus ihrem Forstbesitz den Petersberg, dem eigentlichen Namen, dem Hospital St. Georgii zu Wernigerode. Im damaligen Gebäude auf
dem Berg konnten somit die Leprakranken außerhalb der Stadt versorgt werden. Der 1902 errichtete Kaiserturm wurde vom Wernigeröder Kaufmann Edmund Lührmann gestiftet. Kaisertürme wurden bis 1918 zu Ehren der deutschen Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. errichtet. Sie sollten ein Pendant zu den Bismarcktürmen sein. Vom Stadtmarketing wurde für Kinder ein „Rapunzelpfad“ eingerichtet, der an dem Kaiserturrm endet.
Quelle: Sternal Media
Der Bergname , dem Hl. Petrus geweiht, wechselte im Volksmund im Laufe der Jahrhunderte vom “ der Arme Lude Holt“ zu „Armeleuteberg“.

Die Zillierbachtalsperre liegt im Ostharz zwischen dem Oberharz am Brocken und Wernigerode. Sie wurde in den Jahren 1934 -36 errichtet. Die Staumauer hat eine Höhe von 45 m und staut den Zillierbach zum 24 ha großen Stausee auf. Das Wasser der Talsperre dient zum Hochwasserschutz der umliegenden Orte, sowie zur Trinkwasserversorgung naher Ortschaften.
Quelle. Wikipedia

 

Der Herzberger Harzklub unternahm eine Streckenwanderung ausgehend von Drei Annen Hohne über die Zillierbachtalsperre zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Der Weg führte durch schattige Wälder entlang der Talsperre. Oberhalb des Dammes wurde Rast an der Stempelstelle Peterstein gemacht. Weiter ging es am Hilmersberg zur Waldgaststätte „Armeleuteberg“ mit seinem Kaiserturm. Hier wurde eine längere Pause eingelegt, bevor der Abstieg nach Wernigerode begann. Bei einem kurzen Stadtrundgang wurden die Sehenswürdigkeiten wie das kleinste Haus der Stadt und das restaurierte Rathaus bestaunt.

Das kleinste Haus von Wernigerode wurde 1792 nahe der Stadtmauer, in einem Handwerkerviertel , errichtet. Es diente zu der Zeit Röhrenbohrern, Tuchmachern und Schuhmachern als Heimstatt. Noch bis 1976 wurde das Haus bewohnt. Jetzt ist es im Besitz der Stadt Wernigerode und beherbergt ein volkskundliches Museum.

 

 

Entstanden ist das Wernigeröder Schloß im 12. bis 13. Jahrhundert und war Stammsitz der Grafen zu Stolberg und Wernigerode. Seit 1998 dient es als Kunst-und Kulturmuseum.

 

 

2-Tageswanderung Ilsenburg-Torfhaus-Sieber 30.06. und 01.07.2018

Zum 29. mal fand die 2-Tagestour vom Herzberger Harzklub statt. Seit 1984 findet diese Weitwanderung, mit wenigen Ausnahmen, statt. Diese für geübte Wanderer Tour beinhaltet 20 bis 25 Kilometer pro Tag mit einer Übernachtung wechselweise in den Harzklubheimen Torfhaus und Wildemann. Damit die Tour nicht zur „Tortur“ wird, wird es so organisiert, daß das
Übernachtungsgepäck mit dem Auto zu dem jeweiligen Haus gebracht wird und dann zum Ausgangspunkt der Wanderung die Wanderer gefahren werden. Auf diese Weise wurde der Harz in West und Ost kennengelernt. In diesem Jahr war der Start in Ilsenburg. Am Wanderparkplatz „Blochhauer“ ging es im Ilsetal zu den Ilsefällen, Stempelsbuche und Heinrich Heine Weg zum Brocken. Unterwegs wurde an der Bremer Hütte Rast gemacht und sich für den nun beginnenden steilen Aufstieg gestärkt. Der Weg verlief auf den ehemaligen Panzerplatten an Hermannsklippe und Bismarckklippe zum Brockenmassiv. Bei bestem Brockenwetter waren die Strapazen des Anstieges schnell vergessen und die Mühen wurden durch die schöne Aussicht ins Harzvorland belohnt.

Die Weitwanderer freuten sich nach einer Einkehr im „Brocken-Bahnhof“ über das herrliche Panorama auf der Bergkuppe. Die Wanderung wurde fortgesetzt um zum Wanderheim auf Torfhaus zu gelangen. Auf Goetheweg und am Abbegraben entlang wurde das Etappenziel erreicht. Der 2. Tag bot wieder bestes Wanderwetter. Es war noch in guter Erinnerung, daß dieses nicht immer so war. Heftige Regenschauer ließen schon mal die Stimung auf den Nullpunkt sinken. An dem Sonnenberger Flutgraben wurde der Weg in Richtung Hanskühnenburg fortgesetzt. Die“ Lange Schluft“ machte ihrem Namen alle Ehre. Diese Forststraße ist zwar die direkte Verbindung zur Ackerstraße, aber ziemlich eintönig mit dem
Schotterbelag. Die Hanskühnenburg war die letzte Einkehrmöglichkeit zur Pause. Hier begann der Abstieg nach Sieber ins Wellbeek.
Trotz aller Anstrengung wollen die Teilnehmer die 30. 2-Tagestour unter die Füße nehmen und sich an der Harzlandschaft erfreuen.

 

Rund um Lonau am 12. Juni 2018

Die Dienstagswanderungen werden von den Harzklubmitgliedern, die nicht mehr weite Strecken laufen wollen, immer noch gut angenommen. Am 12. Juni stand der Rundweg um Lonau an. Vom DGH Lonau ging es zunächst zum Auerhuhngehege. Hier wurden die Rauhfußhühner besichtigt. Durch Buchenwälder führte der Weg zum Langfast, hier gab es auf dem sog. „Schwimmbadweg“ schöne Ausblicke in das Lonautal und dem kleinen Ort.

 

In den Hochlagen des Harzes ist der Auerhahn, zur Gattung der Rauhfußhühner gehörend, nicht mehr anzutreffen. In der Nationalparkgemeinde Lonau wurde ein Schaugehege für Auerhahn, Birkhahn und Haselhuhn eingerichtet, welches jederzeit besichtigt werden kann.
Ranger der Nationakparkverwaltung versorgen die Wildvögel täglich mit Futter.

In der Nationakparkgemeinde Lonau steht oberhalb des Ortes das Schaugehege der Rauhfußhühner. Auf kurzem Weg ist es ab dem Dorfgemeinschaftshaus zu erreichen.

Wildromantisches Odertal am 10. Juni 2018

Die Juniwanderung des Harzklubs führte durch das Odertal zum Rehberger Grabenhaus. Am Rehberger Grabenweg gab es zahlreiche Erläuterungen zur Oberharzer Wasserwirtschaft. Dieser Wassergraben wurde Ende des 17. Jhdt. von St. Andreasbergern Bergleuten erbaut um Wasser der Oder nach St. Andreasberg umzuleiten. Das Wasser diente zur Energieversorgung mittels Wasserrädern in den naheliegenden Bergwerken.

 

Ein erschreckendes Bild bietet sich dem Wanderer auch im Odertal. Vom“ Sauren Regen“ und Borkenkäferbefall gezeichnete Bäume.

Ansatzweise ist dem Waldsterben ein Ende gesetzt. Im Unterholz zeichnet sich ein neuer Bewuchs des Bodens ab. Es wäre zu wünschen, daß die heranwachsenden Bäume von Umweltverschmutzungen verschont blieben.