Archiv der Kategorie: Wanderungen

Der Gr. Knollen – Brocken des Südharz am 20. Oktober

Der Große Knollen zählt zu den beliebten Wanderzielen beim Herzberger Harzklub. Auf verschieden Wegen kann der Gipfel mit seinen 687 m Höhe erreicht werden.

Jetzt wurde die Strecke über den Gr. Gründelke, Steile Wand und Jägerfleck erwandert. Nach einer stärkenden Einkehr in der Knollenbaude ging es über Lübbersbuche, Herzberger Hütte und Katzenstein zurück.

Die Lübbersbuche hat in den vergangenen Jahren unter der extremen Trockenheit sehr gelitten. Der Stamm ist ausgehöhlt und es ist nur eine Frage der Zeit,wann der trockene Baum vom Sturm umgelegt wird.

Mitglieder vom Herzberger Harzklub waren der Meinung, daß dieses Naturdenkmal erneuert werden soll. Deshalb gibt es in der Nähe der Ruhebank eine neue “Lübbersbuche”, die hoffentlich von Wetterunbilden verschont bleibt.

Durch den Rehhagen ins Sösetal am 3. November

Das Wanderjahr beim Herzberger Harzklub endete mit einer Tour durch den Forst Rehhagen. Gestartet wurde in Herzberg am Busbahnhof, über Mühlenberg ging es zum Kastanienplatz, Kleinem Steinautal und Nassem Weg in das Sösetal. Durch Holzrückarbeiten waren einige Wege beeinträchtigt. Dieses bereitete aber den Teilnehmern keine Schwierigkeiten. Am Campingplatz „Eulenburg“ in Osterode gab es eine
abschließende Einkehr.

Durch Borkenkäfer und Sturm vernichteter Waldbestand.

 

 

 

 

Der Wurmberg mit dem neuen Turm am 6. Oktober 2019

Vom Herzberger Harzklub stand eine Wanderung zum Wurmberg bei Braunlage an.

An den Bodefällen entlang über Stieglitzeck ging es hoch zum Wurmberg. Der Rückweg führte über den Grenzweg bis zur Talstation der Seilbahn.

Der neuerrichtete Aussichtsturm wurde von einigen Teilnehmern besichtigt, obwohl keine gute Fernsicht war. Das Ambiente der ehemaligen Gaststätte “Wurmberg Baude “ hat sich grundlegend geändert. Heute gefällt der alpenländische Stil  mit neuem Namen “Wurmberg Alm” den Besuchern.

Der 1951 erbaute alte Turm mit Skisprungschanze auf dem Wurmberg wurde wegen Baufälligkeit(Einsturzgefahr) abgerissen. Im Jahr 2018 wurde mit dem Bau des neuen Wurmbergturms begonnen. Die Gesamtkosten des 32 Meter hohen Neubaus aus rotem Metall und einer gläsernen Aussichtsplattform beliefen sich auf ca. 2 Millionen Euro. Über einen Fahrstuhl oder Treppe kann man aufwärts gelangen, durch eine äußere 12 Meter lange Edelstahlröhre kann man nach unten rutschen.

Nach 13 monatiger Bauzeit wurde der Turm im September 2019 eröffnet.

Quelle: Wikipedia

Eine kuriose Naturerscheinung konnte in der Warmen Bode bei Braunlage beobachtet werden:

Aus Moorgewässern bilden sich Huminsäuren, die in Verbindung mit Sauerstoff in der Fließgeschwindigkeit des Baches  sich zu runden Tellern ausbilden können. Es ist keine Umweltverschmutzung, wie man vermuten könnte.

Der Wasserwanderweg am Morgenbrodstaler Graben am 1. Oktober 2019

Bei angenehmen Wetter machte sich der Harzklub gegen 13:30 Uhr auf dem Weg zum Sperberhaier Dammhaus. Von dort startete die Wanderung auf dem Wasserwanderweg neben dem Morgenbrodstaler Graben.

Der Morgenbrodstaler Graben ist ein Teil des komplexen Dammgrabensystems und führt an den Hängen nördlich des oberen Sösetals und seiner Seitentäler entlang. Er beginnt am Morgenbrodsbach und fließt wenige dutzend Meter vor Beginn des Sperberhaier Dammes nahe des Großen Kolks in den Dammgraben. Der Wassergraben ist rund 4100 Meter lang und wird hauptsächlich von dem aus der Großen Söse abgeleiteten Wasser gespeist. Dieses diente einst in denBergwerken des Clausthaler Reviers als Kraftwasser zum Antrieb der dortigen Wasserräder. Noch heute befördert er jährlich rund 1.800.000 m³ Wasser über den Dammgraben in Richtung Clausthal-Zellerfeld. Mit dem Bau des Morgenbrodstaler Grabens wurde bereits Anfang des 18. Jahrhunderts begonnen, also viele Jahre vor Errichtung des Sperberhaier Dammes. Damals gingen die Bergleute noch davonaus, daß dieses große „Harzäquadukt“ wesentlich höher ausgeführt werden mußte. Aus diesem Grund liegt der Morgenbrodstaler Graben eigentlich zu hoch und hat auf seinen letzten Metern vor der Einmündung in den Dammgraben ein sehr starkes Gefälle. Der einstige Wirtschaftsweg entlang des Grabens ist heute ein schöner und abwechslungsreicher Wanderweg. An vielen Stellen bieten sich Ihnen malerische Ausblicke in das Sösetal, so z.B. an der Siebenwochenklippe. Zahlreiche Schilder am Wegesrand geben Auskunft über die Besonderheiten des Morgenbrodstaler Grabens sowie seiner Funktion und Geschichte. Als gute Ausgangspunkte für eine Wanderung am Morgenbrodstaler Graben eignen sich die an der Bundesstraße 242 gelegenen Parkplätze „Sperberhaier Dammhaus“, „Morgenbrodstaler Graben“ sowie „Stieglitzecke“. Von dem letztgenannten Parkplatz führt Sie zunächst ein steiler Weg bergab vorbei am Sösestein und dem Oberlauf der Großen Söse. Rund 200 Höhenmeter unterhalb der Bundesstraße erreichen Sie dann nach rund 1500 Metern Wegstrecke den alten Wassergraben an derEinmündung dieses reißenden Gebirgsbaches. Als aktiver Bestandteil des Dammgrabensystems steht der Morgenbrodstaler Graben heute unter Denkmalschutz. Er gehört außerdem zum Kulturdenkmal „Oberharzer Wasserregal“ und seit dem Jahre 2010 darüber hinaus zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Quelle: harzlife -online reiseführer

Nach einer Rast an der Stempelstelle 146 wurde der Rückweg angetreten mit abschließender Einkehr im „Dammhaus“.

Von Wildemann zum Maaßener Gaipel am 22. September 2019

Der Grumbacher Teich
Der Grumbacher Teich bei Hahnenklee-Bockswiese zählt zu neun weiteren Kunstteichen( Auerhahnteich, Neuer – Mittlerer – Oberer Grumbacher Teich, Oberer – Unterer Flößteich, ThanTeich, Kranischer Teich und Kuttelbacher Teich). Alle Kunstteiche sind Bestandteil des Weltkulturerbes “ Oberharzer “Wasserregal” Die Grumbacher Teiche leiten ihren Namen vom 8,5 km langen Grumbachlauf ab, einem Nebenfluß der Innerste. Stempelstelle 113 der Harzer Wandernadel befindet sich am Teich. Quelle: Harz-Urlaub.de

Der Maaßener Gaipel
Der Maaßener Gaipel ist eine Ausflugsgaststätte am Nordosthang des Kranichsberges oberhalb der Bergstadt Lautenthal. Der Name geht auf die Tagesanlage des Maaßener Treibeschachtes zurück. Der Name “Gaipel” erinnert an die früheren Fördereinrichtungen (Göpelräder), bei denen mit Pferdekraft die silberhaltigen Buntmetalle aus dem Schacht gehoben wurden. Maaßen = steht für die Grube II,III, IV, V, VI Maß nach der Sachsenzeche.(Übernommene Begriffe des sächsischen Bergbaus) Maß = Längenangabe für ein Grubenfeld, beträgt im Oberharzer Bergbau 28 Lachter,(53,8m) Die Gaststätte wurde 1924 vom Lautenthaler Harzklub auf dem ehemaligen Schachtgelände eingerichtet. Die Stempelstelle 107 der Harzer Wandernadel befindet sich auf dem Gelände.
Quelle: Wikipedia

 

Vom Prinzen zum Kayser am 4. August 2019

Der Harzklub hatte zu einer leichten Wanderung eingeladen und 17 Personen liefen die acht Kilometer Tour. Gestartet wurde am Parkplatz Prinzenteich bei Clausthal-Zellerfeld. Markante Stationen waren die Kaysereiche (benannt nach einem Forstmeister) und die Lasfelder Tränke, die in früheren Jahren, als Pferde Holzrückarbeiten verrichteten, diesen Wasser spendete. An beiden Orten befinden sich die Stempelstellen 131 und 141 der Harzer Wandernadel.

Dieser Teich befindet sich ca. 4,5 km entfernt vom südwestlichen Ortsrand von Clausthal-Zellerfeld. Ende des 17. Jhdt. wurde er angelegt und diente der Energieversorgung der Erzgruben bei Bad Grund. Heute zählt der Obere Hahnebalzer Teich zum Kulturdenkmal.
Oberharzer Wasserregal.

 

Quelle: harzlife

Auf dem St. Andreasberger Höhenwanderweg am 14. Juli 2019

Eine weitere Wanderung mit 16 Kilometern wurde auf dem St. Andreasberger Höhenweg unternommen. Gestartet wurde “ Auf der Kuppe”, Ortsausgang von St. Andreasberg, Richtung Sonnenberg auf 729 m Höhe.Hier konnten schon schöne Ausblicke auf die südharzer Berggipfel wie Gr. Knollen, Ravensbergturm und dem  Stöberhai Funkmast gewonnen werden.

Der Weg führte weiter über die Sperrentaler Wiesen und Treibholz hinunter zur Unterstadt von St. Andreasberg. Galgen-und Glockenberg wurden umrundet und die Wandergruppe kam zum tiefsten Punkt der Wegstrecke,dem Ortsteil Silberhütte mit 456 m Höhe.

Nach wenigen hundert Metern kam der schwierigere Teil der Wanderung: der Aufstieg am “Vogelsang”.  Auch der wurde bewältigt und die Einkehr in der “Sportklause” am Matthias-Schmidt-Berg wurde bald erreicht.

An dem Wasserhochbehälter an den “Drei-Jungfern “ wurde auf dem HET- Weg(Harz-Eichsfeld-Thüringen Wanderweg) zum Ausgangspunkt zurück gelaufen.

Auf dem Matthias-Schmidt-Berg hat sich ein reger Mountainbike-Tourismus entwickelt.Die Fahrräder werden in den Sessellift eingehängt und oben auf dem Berg geht es in rasanter Fahrt “downhill”.

2 Tageswanderung: Braunlage – Drei Annen Hohne – Brocken – Wurmberg

Das letzte Juniwochenende ist für die traditionelle 2-Tageswanderung reserviert. Seit 1984 wird diese Tour für ambitionierte Wanderer durchgeführt.

Mit wenigen Unterbrechungen fand in 2019 die 30. Wanderung statt. Gestartet wurde in Braunlage und führte über Elend, Drei-Annen-Hohne, Erdbeerkopf und Brockenbett zum Brocken. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde der Brockengipfel nach 24 Kilometern erreicht.

Die Übernachtung im Brockenhotel war mit dem Anblick des Sonnenunter-und Aufganges ein herausragendes Erlebnis.

Der zweite Tag begann mit dem Abstieg vom Brocken zum Dreieckigen Pfahl in Richtung Wurmberg. Durch Forstarbeiten mußte ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden. Moosbrücke und Bärenbrücke waren weitere Stationen der Strecke. Auch der Aufstieg zum Wurmberg mit seinen 971 Höhenmetern verlangte eine gute Kondition bei dem sehr warmen Wetter. Nach einer guten Stärkung in der “Wurmberg Alm” ging es die letzten fünf Kilometer bergab nach Braunlage. Das Fazit der Teilnehmer war einhellig: es war anstrengend, aber schön. Und nächstes Jahr soll wieder im Harz gewandert werden.

Durch die Schächte zur Hanskühnenburg am 23.06.2019

Die hohen sommerlichen Temperaturen ließen die Teilnehmer nicht davon abhalten, eine Tour zur Hanskühnenburg zu unternehmen. Gestartet wurde am Vorbecken der Sösetalsperre; der Weg führte durch die Große Schacht, ( Begriff aus dem Bergbau für einen vertikalen Grubenbau), weiter zur Schutzhütte Ackerblick, Auerhahnplatz und Hanskühnenburg.

Der Rückweg führte über den Grünen Platz, Kanapeeklippen und Rauhe Schacht zum Ausgangspunkt.

Unterwegs gab es vom Borkenkäfer geschädigte Bäume sowie kahle Hänge, verursacht durch Sturm”Friederike” zu sehen.

Die Ackerblick- Schutzhütte in der Großen Schacht bietet mit ihren Sitzmöglichkeiten einen willkommenen Rastplatz. Vor sich hat man den aufsteigenden Bergrücken des Ackers.