Archiv der Kategorie: Wanderungen

Carlshausturm und Sophienhof am 7. Oktober 2018

Die Carlshaushöhe mit dem Aussichtsturm erhebt sich auf 626 m im Unterharz von Sachsen-Anhalt, südwestlich von Hasselfelde und zwischen Trautenstein und  Benneckenstein. Der Carlshausturm ersetzt den 1901 erbauten Bismarckturm
Hasselfelde-Trautenstein, der 1981 von der Sowjetarmee abgerissen wurde.
Der Neubau entstand 1998 und dient heute als Funkturm der Harzer
Schmalspurbahn sowie Aussichtsturm. Quelle:Wikipedia

Der Herzberger Harzklub unternahm eine Wanderung im östlichen Südharz von Sachsen-Anhalt. Gestartet wurde in Benneckenstein, durch das Rappbodetal und Walzenhütte wurde die Carlshaushöhe mit dem Aussichtsturm erreicht. Nach der Rast ging es zur Lichtenhöhe und Sophienhof. Leider konnte die Rückfahrt mit der Harzquerbahn nicht
erfolgen, sodaß die Gesamtlänge der Wanderung siebzehn Kilometer hatte.

Die Färbung der Blätter des Bergahorns im Mischwald des Südharzes kündigen den Herbst an.

Der Achtermann am 25. September 2018

Die Dienstagswanderung haben noch nichts von ihrer Attraktivität verloren. Herr Herbert Gundermann,(leider schon verstorben), hatte sie vor nunmehr 20 Jahren ins Leben gerufen, damit sich Harzklubler und gerngesehene Gäste bei kleineren Touren treffen können. Der Achtermann bei Braunlage ist mit seiner runden Kuppe auf 925 m Höhe weithin sichtbar. Auf zunächst breiten Forststraßen ab Königskrug führte der Weg bis zur Achtermann Schutzhütte. Hier begann nun die Felskletterei um auf den Gipfel zu gelangen. Zum Glück riss die Wolkendecke auf und es gab einen herrlichen Ausblick auf Brocken, Hohnekamm, den Südharzer Bergen Ravensberg, Stöberhai sowie Hanskühnenburg und Gr. Knollen. Der Rückweg verlief auf typischem Granitfelsuntergrund, bevor man wieder auf dem Kaiserweg nach Königskrug kam. Bemerkenswert waren die vielen abgestorbenen Baumstämme, verursacht durch den Borkenkäferbefall.

Bismarckturm mal so am 16. September 2018

Der Herzberger Harzklub wanderte bei sommerlichen Temperaturen durch die Gipskarstlandschaft zum Bismarckturm bei Bad Lauterberg. Gestartet wurde
im Andreasbachtal bei Barbis, weiter ging es zum Knollenkreuz und am Forsthaus Kupferhütte vorbei zum Bismarckturm. Vom 15 m hohen Aussichtsturm gab es eine gute Fernsicht zum Brocken, Inselsberg und Hohem Meissner.

Zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck wurde auf dem Kummel bei Bad Lauterberg der Aussichtsturm errichtet. Spenden ermöglichten den Baubeginn 1902. Die Grundsteinlegung fand am 10. April 1904 statt, die Einweihung am 19. Juli 1904. Heute befindet sich der Turm im Besitz des Harzklub-Zweigvereins Bad Lauterberg.
Quelle: Wikipedia

Von Lonau auf die Höhen des Ackers am 12. August 2018

Der Harzklub Herzberg begrüßte zur Wanderung, die zur Hanskühnenburg führte, auch Gäste aus Nordhausen. Die Strecke führte von Lonau aus durch das Hackenstieltal über die Ackerstraße zu dem beliebten Ausflugsziel. Die Mitarbeiter des Nationalparks hatten den Weg des Hackenstieltals vom querliegenden Sturmholz der „Friederike“ freigeschnitten und konnte gut begangen werden. Nach der Stärkung mit kräftiger Soljanka und kühlen Getränken wurde der Rückweg durch das Kirchtal angetreten. Die Teinehmer, und besonders die Gäste, fanden die Wegeführung optimal,was auch am guten Wetter gelegen hat.

Ein Nachmittag im Rothenberg am 07. August 2018

Bei sehr warmen Temperaturen wurde zum Rotenberg Haus, einer Golfanlage, bei Hilkerode gewandert. Gestartet wurde am Parkplatz Harzblick, am Barbiser Kopf entlang ging es auf dem ehemaligen Grenzstreifen zum Golfgelände. Der Rückweg führte auf der Zwinger Straße zum Parkplatz.

Abgeschieden von jeglichem Großstadtlärm liegt die Golfanlage am Rotenberger Haus.

 

 

 

 

 

 

Zillierbachtalsperre/Kaiserturm Wernigerode am 08. Juli 2018

Der Herzberger Harzklub wanderte im Juli zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Dieser Armeleuteberg ist ein 478 m hoher Berg oberhalb der Stadt. Urkundlich erwähnt, schenkten Heinrich Graf zu Stolberg und die Stadt Wernigerode aus ihrem Forstbesitz den Petersberg, dem eigentlichen Namen, dem Hospital St. Georgii zu Wernigerode. Im damaligen Gebäude auf
dem Berg konnten somit die Leprakranken außerhalb der Stadt versorgt werden. Der 1902 errichtete Kaiserturm wurde vom Wernigeröder Kaufmann Edmund Lührmann gestiftet. Kaisertürme wurden bis 1918 zu Ehren der deutschen Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. errichtet. Sie sollten ein Pendant zu den Bismarcktürmen sein. Vom Stadtmarketing wurde für Kinder ein „Rapunzelpfad“ eingerichtet, der an dem Kaiserturrm endet.
Quelle: Sternal Media
Der Bergname , dem Hl. Petrus geweiht, wechselte im Volksmund im Laufe der Jahrhunderte vom “ der Arme Lude Holt“ zu „Armeleuteberg“.

Die Zillierbachtalsperre liegt im Ostharz zwischen dem Oberharz am Brocken und Wernigerode. Sie wurde in den Jahren 1934 -36 errichtet. Die Staumauer hat eine Höhe von 45 m und staut den Zillierbach zum 24 ha großen Stausee auf. Das Wasser der Talsperre dient zum Hochwasserschutz der umliegenden Orte, sowie zur Trinkwasserversorgung naher Ortschaften.
Quelle. Wikipedia

 

Der Herzberger Harzklub unternahm eine Streckenwanderung ausgehend von Drei Annen Hohne über die Zillierbachtalsperre zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Der Weg führte durch schattige Wälder entlang der Talsperre. Oberhalb des Dammes wurde Rast an der Stempelstelle Peterstein gemacht. Weiter ging es am Hilmersberg zur Waldgaststätte „Armeleuteberg“ mit seinem Kaiserturm. Hier wurde eine längere Pause eingelegt, bevor der Abstieg nach Wernigerode begann. Bei einem kurzen Stadtrundgang wurden die Sehenswürdigkeiten wie das kleinste Haus der Stadt und das restaurierte Rathaus bestaunt.

Das kleinste Haus von Wernigerode wurde 1792 nahe der Stadtmauer, in einem Handwerkerviertel , errichtet. Es diente zu der Zeit Röhrenbohrern, Tuchmachern und Schuhmachern als Heimstatt. Noch bis 1976 wurde das Haus bewohnt. Jetzt ist es im Besitz der Stadt Wernigerode und beherbergt ein volkskundliches Museum.

 

 

Entstanden ist das Wernigeröder Schloß im 12. bis 13. Jahrhundert und war Stammsitz der Grafen zu Stolberg und Wernigerode. Seit 1998 dient es als Kunst-und Kulturmuseum.