Der Wurmberg mit dem neuen Turm am 6. Oktober 2019

Vom Herzberger Harzklub stand eine Wanderung zum Wurmberg bei Braunlage an.

An den Bodefällen entlang über Stieglitzeck ging es hoch zum Wurmberg. Der Rückweg führte über den Grenzweg bis zur Talstation der Seilbahn.

Der neuerrichtete Aussichtsturm wurde von einigen Teilnehmern besichtigt, obwohl keine gute Fernsicht war. Das Ambiente der ehemaligen Gaststätte “Wurmberg Baude “ hat sich grundlegend geändert. Heute gefällt der alpenländische Stil  mit neuem Namen “Wurmberg Alm” den Besuchern.

Der 1951 erbaute alte Turm mit Skisprungschanze auf dem Wurmberg wurde wegen Baufälligkeit(Einsturzgefahr) abgerissen. Im Jahr 2018 wurde mit dem Bau des neuen Wurmbergturms begonnen. Die Gesamtkosten des 32 Meter hohen Neubaus aus rotem Metall und einer gläsernen Aussichtsplattform beliefen sich auf ca. 2 Millionen Euro. Über einen Fahrstuhl oder Treppe kann man aufwärts gelangen, durch eine äußere 12 Meter lange Edelstahlröhre kann man nach unten rutschen.

Nach 13 monatiger Bauzeit wurde der Turm im September 2019 eröffnet.

Quelle: Wikipedia

Eine kuriose Naturerscheinung konnte in der Warmen Bode bei Braunlage beobachtet werden:

Aus Moorgewässern bilden sich Huminsäuren, die in Verbindung mit Sauerstoff in der Fließgeschwindigkeit des Baches  sich zu runden Tellern ausbilden können. Es ist keine Umweltverschmutzung, wie man vermuten könnte.

Der Wasserwanderweg am Morgenbrodstaler Graben am 1. Oktober 2019

Bei angenehmen Wetter machte sich der Harzklub gegen 13:30 Uhr auf dem Weg zum Sperberhaier Dammhaus. Von dort startete die Wanderung auf dem Wasserwanderweg neben dem Morgenbrodstaler Graben.

Der Morgenbrodstaler Graben ist ein Teil des komplexen Dammgrabensystems und führt an den Hängen nördlich des oberen Sösetals und seiner Seitentäler entlang. Er beginnt am Morgenbrodsbach und fließt wenige dutzend Meter vor Beginn des Sperberhaier Dammes nahe des Großen Kolks in den Dammgraben. Der Wassergraben ist rund 4100 Meter lang und wird hauptsächlich von dem aus der Großen Söse abgeleiteten Wasser gespeist. Dieses diente einst in denBergwerken des Clausthaler Reviers als Kraftwasser zum Antrieb der dortigen Wasserräder. Noch heute befördert er jährlich rund 1.800.000 m³ Wasser über den Dammgraben in Richtung Clausthal-Zellerfeld. Mit dem Bau des Morgenbrodstaler Grabens wurde bereits Anfang des 18. Jahrhunderts begonnen, also viele Jahre vor Errichtung des Sperberhaier Dammes. Damals gingen die Bergleute noch davonaus, daß dieses große „Harzäquadukt“ wesentlich höher ausgeführt werden mußte. Aus diesem Grund liegt der Morgenbrodstaler Graben eigentlich zu hoch und hat auf seinen letzten Metern vor der Einmündung in den Dammgraben ein sehr starkes Gefälle. Der einstige Wirtschaftsweg entlang des Grabens ist heute ein schöner und abwechslungsreicher Wanderweg. An vielen Stellen bieten sich Ihnen malerische Ausblicke in das Sösetal, so z.B. an der Siebenwochenklippe. Zahlreiche Schilder am Wegesrand geben Auskunft über die Besonderheiten des Morgenbrodstaler Grabens sowie seiner Funktion und Geschichte. Als gute Ausgangspunkte für eine Wanderung am Morgenbrodstaler Graben eignen sich die an der Bundesstraße 242 gelegenen Parkplätze „Sperberhaier Dammhaus“, „Morgenbrodstaler Graben“ sowie „Stieglitzecke“. Von dem letztgenannten Parkplatz führt Sie zunächst ein steiler Weg bergab vorbei am Sösestein und dem Oberlauf der Großen Söse. Rund 200 Höhenmeter unterhalb der Bundesstraße erreichen Sie dann nach rund 1500 Metern Wegstrecke den alten Wassergraben an derEinmündung dieses reißenden Gebirgsbaches. Als aktiver Bestandteil des Dammgrabensystems steht der Morgenbrodstaler Graben heute unter Denkmalschutz. Er gehört außerdem zum Kulturdenkmal „Oberharzer Wasserregal“ und seit dem Jahre 2010 darüber hinaus zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Quelle: harzlife -online reiseführer

Nach einer Rast an der Stempelstelle 146 wurde der Rückweg angetreten mit abschließender Einkehr im „Dammhaus“.

Von Wildemann zum Maaßener Gaipel am 22. September 2019

Der Grumbacher Teich
Der Grumbacher Teich bei Hahnenklee-Bockswiese zählt zu neun weiteren Kunstteichen( Auerhahnteich, Neuer – Mittlerer – Oberer Grumbacher Teich, Oberer – Unterer Flößteich, ThanTeich, Kranischer Teich und Kuttelbacher Teich). Alle Kunstteiche sind Bestandteil des Weltkulturerbes “ Oberharzer “Wasserregal” Die Grumbacher Teiche leiten ihren Namen vom 8,5 km langen Grumbachlauf ab, einem Nebenfluß der Innerste. Stempelstelle 113 der Harzer Wandernadel befindet sich am Teich. Quelle: Harz-Urlaub.de

Der Maaßener Gaipel
Der Maaßener Gaipel ist eine Ausflugsgaststätte am Nordosthang des Kranichsberges oberhalb der Bergstadt Lautenthal. Der Name geht auf die Tagesanlage des Maaßener Treibeschachtes zurück. Der Name “Gaipel” erinnert an die früheren Fördereinrichtungen (Göpelräder), bei denen mit Pferdekraft die silberhaltigen Buntmetalle aus dem Schacht gehoben wurden. Maaßen = steht für die Grube II,III, IV, V, VI Maß nach der Sachsenzeche.(Übernommene Begriffe des sächsischen Bergbaus) Maß = Längenangabe für ein Grubenfeld, beträgt im Oberharzer Bergbau 28 Lachter,(53,8m) Die Gaststätte wurde 1924 vom Lautenthaler Harzklub auf dem ehemaligen Schachtgelände eingerichtet. Die Stempelstelle 107 der Harzer Wandernadel befindet sich auf dem Gelände.
Quelle: Wikipedia

 

Hoffest am 24. August 2019

Der Herzberger Harzklub hat jedes Jahr sein beliebtes Hoffest unter Füllgrabes Scheune. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde bei zünftiger Musik mit Akkordeonbegleitung Kaffee, Kuchen und weiteren Spezialitäten das Fest abgehalten.

Seit dem 25. Juli 1998 gibt es für die Mitglieder des Harzklubs eine Gelegenheit sich bei guten Gesprächen zu unterhalten und auch die neuen Mitglieder kennenzulernen.

2 Tageswanderung: Braunlage – Drei Annen Hohne – Brocken – Wurmberg

Das letzte Juniwochenende ist für die traditionelle 2-Tageswanderung reserviert. Seit 1984 wird diese Tour für ambitionierte Wanderer durchgeführt.

Mit wenigen Unterbrechungen fand in 2019 die 30. Wanderung statt. Gestartet wurde in Braunlage und führte über Elend, Drei-Annen-Hohne, Erdbeerkopf und Brockenbett zum Brocken. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde der Brockengipfel nach 24 Kilometern erreicht.

Die Übernachtung im Brockenhotel war mit dem Anblick des Sonnenunter-und Aufganges ein herausragendes Erlebnis.

Der zweite Tag begann mit dem Abstieg vom Brocken zum Dreieckigen Pfahl in Richtung Wurmberg. Durch Forstarbeiten mußte ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden. Moosbrücke und Bärenbrücke waren weitere Stationen der Strecke. Auch der Aufstieg zum Wurmberg mit seinen 971 Höhenmetern verlangte eine gute Kondition bei dem sehr warmen Wetter. Nach einer guten Stärkung in der “Wurmberg Alm” ging es die letzten fünf Kilometer bergab nach Braunlage. Das Fazit der Teilnehmer war einhellig: es war anstrengend, aber schön. Und nächstes Jahr soll wieder im Harz gewandert werden.