Archiv für den Autor: Monika Füllgrabe

Rund um Sorge, 05. November 2017

Eine Wanderung um Sorge, passend zum Datum der Grenzöffnung am 9. November 1989, bot der Harzklub an. Zunächst ging es zum Freiland-Grenzmuseum, wo originale Fragmente der Grenzsicherung besichtigt wurden; z.B. Erdbunker, Stacheldrahtzaun, Todesstreifen und
Beobachtungstürme sowie Wassersperren. 1992 entstand das Landschaftskunstwerk „Ring der Erinnerung“ des Künstlers Hermann Priganns und liegt direkt auf dem ehemaligen Todesstreifen. Symbolhaft soll der Kreislauf des Lebens mit Werden – Vergehen – Vergangenheit – Zukunft aufgezeigt werden. Auch nach verrottetem Totholz wachsen Pflanzen und Bäume wieder. Die fünf ringförmig aufgestellten Betonsäulen des ehemaligen Grenzaunes mahnen gegen das Vergessen der DDR-Demarkationslinie.

Wanderung zum Rinderstall am 08. Oktober 2017

Bei den ergiebigen, heftigen Regenschauern ist auch der Harzklub so flexibel, eine Wanderung umzuorganisieren. Anstelle im oberen Odertal mit Besuch des Rehberger Grabenhaus zu laufen, gab es eine wesentlich kürzere Strecke zum „Rinderstall“.

 

Die Teilnehmer von der Wanderung im Odertal machten eine Einkehr in der Nationalparkgaststätte „Rinderstall“ und haben die Harzer Spezialitäten der Speisekarte kennengelernt.

 

 

Auf dem Liebesbankweg um den Bocksberg, 12. September 2017

Die Dienstagswanderung des Herzberger Harzklubs führte auf dem Liebesbankweg zum Bocksberg bei Hahnenklee. Unterwegs gab es eine Wassertretstelle, die von Harzklub Hahnenklee und Gemeinde in Anlegung an Friedensreich Hundertwasser angelegt wurde.


Dieser Funkturm auf dem Bocksberg bei Hahnenklee ist weithin sichtbar. Umrahmt wird der Turm von Attraktionen für Hobbysportler und Familien mit Kindern. Downhill-Radfahrer kommen auf ihre Kosten, ebenso Kinder auf der interessanten Rutsche. Wer wandern will, ist auf dem Liebesbankweg auf einem guten Weg. 2007 wurde der sieben Kilometer Rundweg als erster Premiumwanderweg im Harz geschaffen. Individuell gestaltete Holzbänke sind dem Liebes-und Eheleben gewidmet. (Quelle: Hahnenklee Tourismus)

 

 

Der Obere Grumbacher Teich wurde 1684 für Bergbauzwecke künstlich angelegt und gehört als größter Teich zur sechsstufigen Auerhahn-Kaskade um Bockswiese. Um diesem Stauwasser heumverlaufenen Oberer Schalker Graben konnte dessen überschüßiges Wasser in den Teich umgeleitet werden, was für die Erzgruben des Bockswieser Zuges benötigt wurde.

 

Auf dem Försterstieg oberhalb der Innerstetalsperre, 24. September 2017

Jetzt ist der Herbst da! Die Innerstetalsperre präsentiert sich im typischen Harzer Wetter. Dieses hinderte den Herzberger Harzklub nicht auf dem Försterstieg um die Talsperre zu wandern. Die Talsperre ist in den Jahren 1963 -66 erbaut worden und liegt zwischen Langelsheim und Wolfshagen. Eigentümer sind die Harzwasserwerke. Neben Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Stromerzeugung gehört die Trinkwasserversorgung auch zu den Aufgaben der Harzwasserwerke.

 

Unverwüstliche Harzklubler unternahmen die Wanderung auf dem Försterstieg um die Innerstetalsperre. Leider waren nur wenige Ausblicke in das Harzvorland möglich. Einhellige Meinung war: “ Es lohnt sich, im Sommer nochmal bei besserem Wetter auf dem Themenweg zu wandern“.

Aus dem Paradies auf den Acker 27. August 2017

Zu den beliebten Wanderzielen im Harz gehört die Hanskühnenburg. Auf 811
m des Ackerzuges steht der Aussichtsturm, der eine wechselvolle
Geschichte hat:

1889 Errichtung eines hölzernen Aussichtsturmes (Harzklub Osterode)

1913 Neubau aus Quarzitstein als Jubiläumsgabe des Harzklub-Zweigverein
Hannover zu dessen 25 jährigem Jubiläum

In den Jahren 1919/20 Zerstörung und Ausplünderung des Turmes

1924 wieder instandgesetzt und zur Wanderschutzhütte eingerichtet

1945/46 erneute Zerstörung des Turmes

1949-51 Wiederaufbau

1975 Abschluß der Sanierung und baulichen Erweiterung
(Quelle:info-harz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Von der Stieglitzecke ( P. B 242) erreicht man die Hanskühnenburg zu Fuß
über den sogenannten Reitstieg. Der ursprüngliche Weg auf dem Ackerfast
ist vom Nationalpark Harz eingezogen worden und heute nicht mehr begehbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Die Waldgaststätte Hanskühnenburg ist bei Wanderern eine willkommene
Einkehrmöglichkeit um sich für den weiteren Weg zu stärken. Auch
Mountainbiker haben das Ziel erkannt und freuen sich auf ein
alkoholfreies Weizen.

 

 

Dienstagswanderung rund um den Oderteich am 15. August 2017

Zu den beliebten Wanderungen gehören die Dienstagstouren. Vor etwa zwanzig Jahren wurden sie von einem „Neurentner“ ins Leben gerufen. Seither gibt es sie im Wanderplan des Harzklubs mit drei bis vier Touren in die nähere Umgebung. Jetzt war der Oderteich mit einer Umrundung erwandert worden. Eine kurze Rast am Ufer des Sees war willkommen.


Der Oderteich wurde in den Jahren 1717 – 1722 erbaut und zählt zur ältesten Talsperre im Harz. Er hat ein Fassungsvermögen von 1,7 millionen cubikm. Entstanden ist der Teich durch Anstauen der Oder für die Bergbautätigkeit um St.Andreasberg. Die mörtellose Staumauer wurde aus behauenen Granitblöcken errichtet und mit Granitsand abgedichtet. Der Bereich des Grundablasses wurde mit der Zeit undicht,deshalb haben die für die Wasserwirtschaft verantwortlichen Harzwasserwerke im Jahr 2015 eine Reparatur durchgeführt. Dazu wurde das Wasser kontrolliert abgelassen.

Die Südharzer Geotope des Prof. Dr.Jacob Friesen – 23. Juli 2017

Die Südharzer Geotope des Prf. Dr. jachob Freisen wurden bei einer Wanderung durch die Scharzfelder Buchenwälder erkundet. Einhornhöhle, Burgruine Scharzfels und Steinkirche sind erdgeschichtlichen und historischen Naturdenkmäler.

In einer auch als „Harzer Dolomiten“ bezeichneten Bergregion befindet sich nordöstlich von Scharzfeld eine der bedeutendsten Karsthöhlen des Harzes. Diese Höhle trägt den ungewöhnlichen Namen „Einhornhöhle“ und gehört zu den größten Schauhöhlen und Touristenattraktionen des nördlichsten deutschen Mittelgebirges. Die weitläufige Felsenhöhle im rund 270 Millionen Jahre alten Dolomit ist außerdem ein bedeutendes Natur- und Kulturdenkmal.

Die Einhornhöhle entstand durch chemische Verwitterungsprozesse, bei denen kohlensäurehaltiges Oberflächenwasser durch Spalten in das Dolomitgestein eindrang und dieses allmählich auflöste. Direkt unterhalb der Höhle befindet sich die deutlich verwitterungsbeständigere Grauwacke. Die Höhle weist ein hohes Alter von mehreren hunderttausend Jahren auf, wobei einige der Hohlräume im Dolomitgestein möglicherweise
sogar bereits mehrere Millionen Jahre alt sind.

Im Inneren der Naturhöhle gibt es eine beständige Luftfeuchtigkeit von nahezu 100 Prozent sowie das ganze Jahr über eine gleichbleibende Temperatur von etwa 7 Grad Celsius. Den Boden bedeckt eine lehmartige Substanz, welche beim Gehen weich und elastisch anmutet. Dieses Material füllt den größten Teil des unterirdischen Hohlraumes aus und erreicht an
einigen Stellen eine Mächtigkeit von bis zu 30 Metern. Es bewirkt eine relativ gleichmäßige Oberfläche ohne größere Unebenheiten und scharfe Kanten. Dadurch ist der Besuch der Höhle auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Bei diesem „Bodenbelag“ handelt es sich um eine Mischung aus den Überresten von Tieren und Pflanzen sowie von Sedimenten, welche im Verlauf der Jahrtausende durch die wechselnden natürlichen Eingänge in die Höhle gelangten.

In dieser Bodenschicht fanden Wissenschaftler bei Grabungen zahlreiche Tierknochen und Werkzeuge von Menschen. Das Alter der Fundstücke reicht dabei von der Steinzeit bis zur Neuzeit – also vom Faustkeil bis zu Cola-Flasche und vom Höhlenbären bis zu Tieren der Gegenwart. Dennoch wurde bisher nur die oberste Schicht dieser Verfüllung eingehender
untersucht. Bei Vorstößen in Bereiche tiefer als etwa zwei Meter dringen auch Forscher in unbekanntes Terrain vor. Viele Relikte aus längst vergangenen Epochen warten dort noch auf ihre Entdeckung. (Quelle: harzlife)

Es handelt sich um eine rundbogige Höhle in Dolomitfelsen. Sie ist etwa 28 m lang, 6 bis 8 m hoch und ebenso breit. In der Altsteinzeit diente die Höhle Rentierjägern als Lagerplatz. Im Mittelalter wurde sie zu einem Kirchenraum mit Friedhofsvorplatz, der ab dem 16. Jahrhundert in Vergessenheit geriet.

Harzklubler besuchten den 117. DT. Wandertag in Eisenach am 30. Juli 2017

Am Sonntag, 30. Juli 2017 machte sich eine Abordnung vom Herzberger Harzklub auf den Weg nach Eisenach. Bei Sonnenschein wurde die Lutherstadt erreicht und es blieb noch Zeit die Wartburg zu besuchen. Von hier gab es schöne Ausblicke ins thüringische Eichsfeld und dem
nahen hessischen Bergland. Der Umzug mit allen Wanderverbänden Deutschlands gehörte zum Programm und bot ein buntes Bild der verschiedenen Gruppen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von 1498 – 1501 lebte Martin Luther in Eisenach und besuchte das Franziskanerstift. Zwischen 1521 und 1522 verbrachte Luther zehn Monate als “ Junker Jörg “ auf der Wartburg und übersetzte das Neue Testament ins Deutsche. (Quelle: Wikipedia)

Hier lebte Martin Luther auf der Wartburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier eine Gruppe des Harzklubs aus Hahausen:

 

 

Gernrode – Sternhaus, 09. Juli 2017

Die Teufelsmauer im Landkreis Harz Sachsen- Anhalt ist eine aus hartem Sandstein der oberen Kreidezeit bestehende Felsformation im nördlichen Harzvorland. Sie verläuft von Ballenstedt im Südosten und Blankenburg im Nordwesten auf 20 Kilometer Länge. Herausragende Einzelfelsen bei Weddersleben tragen besondere Namen: Königstein, Mittelsteine und Papensteine; im weiteren Verlauf sind bei Timmenrode das „Hamburger Wappen“, Gewittergrotte“ und „Großvaterfelsen“ zu finden.

Der Harzklub unternahm eine Wanderung im nördlichen Harzvorland. Zunächst ging es von Gernrode aus mit der Selketalbahn zum Startpunkt Sternhaus/Ramberg. Durch Buchenwälder führte der Rückweg wieder nach Gernrode. An dieser Felsformation“ Anhaltinische Saalsteine“wurde Rast gemacht.


Zu den Attraktionen des Uhrenmuseums in Gernrode gehört dieser Uhu, der
jede Viertelstunde mit Musik erscheint.

 

Hier sieht man den Königstein als Einzelfelsen der Teufelsmauer.


Die Stiftskirche St. Cyriakus wurde erstmals im Jahr 961 erwähnt, als Kirche des von Markgraf Gero gegründeten Frauenstifts. Durch Restaurierung im 19. Jahrhundert weitestgehend dem Zustand des 10. Jahrhunderts nachempfunden. Die westliche Apsis wurde um 1130 ergänzt.
Heute Nutzung der Kirchengemeinde Gernrode als Pfarrkirche.

Wunderschönes Herzberg, 10 Jahre Wasseracht 01. Juli 2017

Die “ Wasseracht“ verläuft auf markierten Wegen durch die Kernstadt von Herzberg. An verschiedenen Stellen erläutern Hinweistafeln die frühere Bedeutung des Mühlengrabens als Lebensader des damaligen Handwerks.

Im 19. Jahrhundert gab es nur diese Natur- Badeanstalt, gespeist von der Lonau. Mauerreste sind noch zu sehen.