Archiv für den Autor: Monika Füllgrabe

118. Deutscher Wandertag im Teutoburger Wald vom 16. – 20. August 2018

Der diesjährige 118. Deutsche Wandertag fand vom 16. – 20. August in Detmold statt. Im „Land des Hermann“ wurden zahlreiche Wanderungen im Teutoburger Wald und im Lippischen Bergland durchgeführt. Höhepunkt ist der Festumzug aller deutschen Gebirgs-und Wandervereine im Stadtkern von Detmold.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abmarsch im Festumzug formiert sich ein HarzklubZweigverein.

 

Der Herzberger Harzklub war im Festumzug mit vier Mitgliedern vertreten.

Von Lonau auf die Höhen des Ackers am 12. August 2018

Der Harzklub Herzberg begrüßte zur Wanderung, die zur Hanskühnenburg führte, auch Gäste aus Nordhausen. Die Strecke führte von Lonau aus durch das Hackenstieltal über die Ackerstraße zu dem beliebten Ausflugsziel. Die Mitarbeiter des Nationalparks hatten den Weg des Hackenstieltals vom querliegenden Sturmholz der „Friederike“ freigeschnitten und konnte gut begangen werden. Nach der Stärkung mit kräftiger Soljanka und kühlen Getränken wurde der Rückweg durch das Kirchtal angetreten. Die Teinehmer, und besonders die Gäste, fanden die Wegeführung optimal,was auch am guten Wetter gelegen hat.

Ein Nachmittag im Rothenberg am 07. August 2018

Bei sehr warmen Temperaturen wurde zum Rotenberg Haus, einer Golfanlage, bei Hilkerode gewandert. Gestartet wurde am Parkplatz Harzblick, am Barbiser Kopf entlang ging es auf dem ehemaligen Grenzstreifen zum Golfgelände. Der Rückweg führte auf der Zwinger Straße zum Parkplatz.

Abgeschieden von jeglichem Großstadtlärm liegt die Golfanlage am Rotenberger Haus.

 

 

 

 

 

 

Vereinsfahrt nach Magdeburg am 22. Juli 2018

Die alljährliche Vereinsfahrt des Harzklubs führte nach Magdeburg, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Auf dem Weg dorthin wurde zunächst das Wasserstraßenkreuz von Elbe und Mittellandkanal mit demSchiffshebewerk Rothensee besichtigt. Dieses ist die größte binnenwasserbauliche Anlage in Europa. Mit der Schleusentechnik wird der Höhenunterschied von fünfzehn Metern für die Frachtschiffahrt befahrbar gemacht.

 

Am Schleusengelände Rothensee gibt es Freizeiteinrichtungen, die von Vielen genutzt werden. Auch verläuft hier der Elbe-Radweg . Die Harzklubler ließen es sich nicht nehmen, sich an diesem“ Paradies am Fluß “ abzulichten.

 

Hier wird das Wasser in der Schleuse für die Frachtschiffe angehoben

 

 

Das Wasserstraßenkreuz Magdeburg ist die größte binnenwasserbauliche Anlage in Europa. Hier kreuzen sich die beiden wichtigsten norddeutschen Wasserstraßen Elbe und Mittellandkanal. Da die Wasserstraßen auf verschiedenen Ebenen verlaufen, besteht das Kreuz aus mehreren Schleusen und Schiffshebewerken mit einer Trogbrücke damit durch Hub die Schiffe ihren Weg zur Ostsee fortsetzen können. 1905 wurde der Mittellandkanal errichtet, 1938 wurde das Schiffshebewerk Rothensee fertiggestellt. Ein weiteres Schiffshebewerk,“Hohen Warthe“, befand sich im Bau, als 1942, bedingt durch den 2. Weltkrieg, ein Baustopp erfolgte. Die DDR-Regierung verfolgte keinen weiteren Ausbau der Ost – West Verbindung. Nach der Wiedervereinigung wurde mit dem „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17“ der geplante Ausbau der Wasserstraßenverbindung von Hannover über Magdeburg nach Berlin fortgesetzt. Die in 2001 errichtete Schleuse Rothensee ersetzt das veraltete Schiffshebewerk, was jetzt als technisches Denkmal zu besichtigen ist.

 

Es gab einen Stadtrundgang in Magdeburg, bei der das interessante Haus vom Künstler Hundertwasser bestaunt wurde.

 

 

Bei hochsommmerlichen Temperaturen wurde das Mittagessen an der Elbe eingenommen

Hoffest am 16. Juni 2018

Zu den Höhepunkten des Harzklub-Vereinslebens gehört das Sommerfest auf dem Hof von Familie Füllgrabe. Seit über zwanzig Jahren wird einmal im Jahr ein geselliges Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und Grillspezialitäten gepflegt. Dazu gibt es eine musikalische Begleitung mit Akkordeon und Gitarre. Bei angenehmen Temperaturen und guten Gesprächen verging die Zeit im Flug. Einhellig war die Meinung, im nächsten Jahr soll wieder gefeiert werden.

Zillierbachtalsperre/Kaiserturm Wernigerode am 08. Juli 2018

Der Herzberger Harzklub wanderte im Juli zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Dieser Armeleuteberg ist ein 478 m hoher Berg oberhalb der Stadt. Urkundlich erwähnt, schenkten Heinrich Graf zu Stolberg und die Stadt Wernigerode aus ihrem Forstbesitz den Petersberg, dem eigentlichen Namen, dem Hospital St. Georgii zu Wernigerode. Im damaligen Gebäude auf
dem Berg konnten somit die Leprakranken außerhalb der Stadt versorgt werden. Der 1902 errichtete Kaiserturm wurde vom Wernigeröder Kaufmann Edmund Lührmann gestiftet. Kaisertürme wurden bis 1918 zu Ehren der deutschen Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. errichtet. Sie sollten ein Pendant zu den Bismarcktürmen sein. Vom Stadtmarketing wurde für Kinder ein „Rapunzelpfad“ eingerichtet, der an dem Kaiserturrm endet.
Quelle: Sternal Media
Der Bergname , dem Hl. Petrus geweiht, wechselte im Volksmund im Laufe der Jahrhunderte vom “ der Arme Lude Holt“ zu „Armeleuteberg“.

Die Zillierbachtalsperre liegt im Ostharz zwischen dem Oberharz am Brocken und Wernigerode. Sie wurde in den Jahren 1934 -36 errichtet. Die Staumauer hat eine Höhe von 45 m und staut den Zillierbach zum 24 ha großen Stausee auf. Das Wasser der Talsperre dient zum Hochwasserschutz der umliegenden Orte, sowie zur Trinkwasserversorgung naher Ortschaften.
Quelle. Wikipedia

 

Der Herzberger Harzklub unternahm eine Streckenwanderung ausgehend von Drei Annen Hohne über die Zillierbachtalsperre zum Armeleuteberg bei Wernigerode. Der Weg führte durch schattige Wälder entlang der Talsperre. Oberhalb des Dammes wurde Rast an der Stempelstelle Peterstein gemacht. Weiter ging es am Hilmersberg zur Waldgaststätte „Armeleuteberg“ mit seinem Kaiserturm. Hier wurde eine längere Pause eingelegt, bevor der Abstieg nach Wernigerode begann. Bei einem kurzen Stadtrundgang wurden die Sehenswürdigkeiten wie das kleinste Haus der Stadt und das restaurierte Rathaus bestaunt.

Das kleinste Haus von Wernigerode wurde 1792 nahe der Stadtmauer, in einem Handwerkerviertel , errichtet. Es diente zu der Zeit Röhrenbohrern, Tuchmachern und Schuhmachern als Heimstatt. Noch bis 1976 wurde das Haus bewohnt. Jetzt ist es im Besitz der Stadt Wernigerode und beherbergt ein volkskundliches Museum.

 

 

Entstanden ist das Wernigeröder Schloß im 12. bis 13. Jahrhundert und war Stammsitz der Grafen zu Stolberg und Wernigerode. Seit 1998 dient es als Kunst-und Kulturmuseum.

 

 

2-Tageswanderung Ilsenburg-Torfhaus-Sieber 30.06. und 01.07.2018

Zum 29. mal fand die 2-Tagestour vom Herzberger Harzklub statt. Seit 1984 findet diese Weitwanderung, mit wenigen Ausnahmen, statt. Diese für geübte Wanderer Tour beinhaltet 20 bis 25 Kilometer pro Tag mit einer Übernachtung wechselweise in den Harzklubheimen Torfhaus und Wildemann. Damit die Tour nicht zur „Tortur“ wird, wird es so organisiert, daß das
Übernachtungsgepäck mit dem Auto zu dem jeweiligen Haus gebracht wird und dann zum Ausgangspunkt der Wanderung die Wanderer gefahren werden. Auf diese Weise wurde der Harz in West und Ost kennengelernt. In diesem Jahr war der Start in Ilsenburg. Am Wanderparkplatz „Blochhauer“ ging es im Ilsetal zu den Ilsefällen, Stempelsbuche und Heinrich Heine Weg zum Brocken. Unterwegs wurde an der Bremer Hütte Rast gemacht und sich für den nun beginnenden steilen Aufstieg gestärkt. Der Weg verlief auf den ehemaligen Panzerplatten an Hermannsklippe und Bismarckklippe zum Brockenmassiv. Bei bestem Brockenwetter waren die Strapazen des Anstieges schnell vergessen und die Mühen wurden durch die schöne Aussicht ins Harzvorland belohnt.

 
Die Weitwanderer freuten sich nach einer Einkehr im „Brocken-Bahnhof“ über das herrliche Panorama auf der Bergkuppe. Die Wanderung wurde fortgesetzt um zum Wanderheim auf Torfhaus zu gelangen. Auf Goetheweg und am Abbegraben entlang wurde das Etappenziel erreicht. Der 2. Tag bot wieder bestes Wanderwetter. Es war noch in guter Erinnerung, daß dieses nicht immer so war. Heftige Regenschauer ließen schon mal die Stimung auf den Nullpunkt sinken. An dem Sonnenberger Flutgraben wurde der Weg in Richtung Hanskühnenburg fortgesetzt. Die“ Lange Schluft“ machte ihrem Namen alle Ehre. Diese Forststraße ist zwar die direkte Verbindung zur Ackerstraße, aber ziemlich eintönig mit dem
Schotterbelag. Die Hanskühnenburg war die letzte Einkehrmöglichkeit zur Pause. Hier begann der Abstieg nach Sieber ins Wellbeek.
Trotz aller Anstrengung wollen die Teilnehmer die 30. 2-Tagestour unter die Füße nehmen und sich an der Harzlandschaft erfreuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Dammgraben zur Wolfswarte am 24. Juni 2018

Im Altenauer Dammgraben wurde die Fließgeschwindigkeit des Gerlachbaches durch rechtwinkligen Verlauf des Grabens gedrosselt.

 

Am Anfangdes Bergbaues, ca. 12./13.Jhdt, wurde das einsickernde Wasser in den Schächten mit Hilfe dieser nachgebauten Leder-und Holzeimern heruasgehoben. Diese schwere Arbeit wurde von sog. Wasserknechten, die auf Leitern und Fahrgestängen standen, verrichtet. In späteren Jahrzehnten ermöglichten Wasserräder diese Arbeit.

 

Die zweithöchste Erhebung im Harz ist der Bruchberg bei Altenau mit 927 m Höhe. Eine besondere Gesteinsformation, aus Quarzit bestehend, wird als „Wolfswarte“ bezeichnet.(Namensgebung unbekannt). Hier sind bei gutem Wetter weite Ausblicke in das Harzvorland und den umliegenden Harzhöhen möglich.


Der Herzberger Harzklub unternahm eine Wanderung am Dammgraben bei Altenau. Gestartet wurde in Altenau an der „Rose“, (Bezeichnung für ehem. Grube). Am Dammgraben entlang ging es in Rchtung Torfhaus und zum Abzweig des Wolfswarter Fußweges. Unterwegs wurde Rast in der Schutzhütte am Förster Ludwig Platz gemacht. Der Sturm „Friederike“ hatte auch am Bruchberg ganze Arbeit geleistet, so daß die eigentliche Wegestrecke wegen umgestürzter Bäume verlegt werden mußte.

Rund um Lonau am 12. Juni 2018

Die Dienstagswanderungen werden von den Harzklubmitgliedern, die nicht mehr weite Strecken laufen wollen, immer noch gut angenommen. Am 12. Juni stand der Rundweg um Lonau an. Vom DGH Lonau ging es zunächst zum Auerhuhngehege. Hier wurden die Rauhfußhühner besichtigt. Durch Buchenwälder führte der Weg zum Langfast, hier gab es auf dem sog. „Schwimmbadweg“ schöne Ausblicke in das Lonautal und dem kleinen Ort.

 

In den Hochlagen des Harzes ist der Auerhahn, zur Gattung der Rauhfußhühner gehörend, nicht mehr anzutreffen. In der Nationalparkgemeinde Lonau wurde ein Schaugehege für Auerhahn, Birkhahn und Haselhuhn eingerichtet, welches jederzeit besichtigt werden kann.
Ranger der Nationakparkverwaltung versorgen die Wildvögel täglich mit Futter.

In der Nationakparkgemeinde Lonau steht oberhalb des Ortes das Schaugehege der Rauhfußhühner. Auf kurzem Weg ist es ab dem Dorfgemeinschaftshaus zu erreichen.