Alle Beiträge von Monika Füllgrabe

Stadtrundgang in Nordhausen am 8. März 2020

Der Herzberger Harzklub veranstaltete eine Stadtführung in Nordhausen. Mit einem Mitglied des Nordhäuser Harzklubs ging es auf Tour. Bei schönem Wetter wurden die Sehenswürdigkeiten besichtigt und viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt erfahren.

Die Rolandstatue entstand 1411 anlässlich der Verteidigung der Stadt durch die Bürgeropposition gegen die Obrigkeit.Das Wappen mit Reichsadler sind Zeichen der freien Reichsstadt.Der Nordhäuser Roland verkörpert Freiheit, Macht und Gerichtsbarkeit.
Quelle: Wikipedia

Entlang der gut erhaltenen Stadtmauer gibt es idyllische Plätze

Die St. Blasii Kirche wurde um 1234 erbaut und ist die größte evangelische Kirche in Nordhausen. Besonderes Merkmal ist ein schiefer Turm.

Die Flohburg, das Kunsthaus Meyenburg und der Tabakspeicher sind die drei Museen der Sadt Nordhausen, die Stadtgeschichte und Handwerkstraditionen beherbergen. Die Flohburg ist eines der ältesten Häuser der Stadt.

Nordhausen ist eine Stadt der Treppen. Es gibt 260 Treppen mit 2530 Treppenstufen. Durch die Treppenkäfer als Kunstwek im öffentlichen Raum sind die Treppen  in den Blickpunkt geraten und haben besonders für Familien mit Kindern einen Anziehungspunkt. Insgesamt gibt es 21 Treppenkäfer als Bronze Figuren, die von Sponsoren finanziert wurden. Hier als Beispiel: der Tele Funny, von Vodafone Tele Fun und O2, den Mobilfunkanbietern.
Quelle: wikipedia

Das Theater wurde 1917 erbaut. Durch Bomben des 2. Weltkrieges wurde es stark beschädigt. Aber in 1949 wurde es als eines der ersten Gebäude wieder errichtet.

Winter am Rinderstall am 16. Februar 2020

Der „Rinderstall“, zwischen Braunlage und St. Andreasberg im Nationalpark gelegen, ist eine beliebte Ausflugsgaststätte. Die Stempelstelle 123 befindet sich ebenfalls dort. Auf gut ausgeschilderten Wanderwegen ist das Ziel leicht zu finden.

Die Altvorderen des Harzklubs gaben der Oder den Namen “Rauschebach”.  In früheren Jahren zur Zeit der Schneeschmelze verwandelte sich die Oder in einen reißenden Sturzbach und “rauschte” zu Tal

Bericht der JHV vom 6. März 2020

Harzklub Herzberg wird eingetragener Verein

Bericht der Jahreshauptversammlung vom 6. März 2020

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Herzberg war zugleich die juristisch notwendige Gründungsversammlung des Vereins. Denn als einer der wenigen Zweigvereine des Harzklubs hatte der Herzberger, gegründet bereits 1886, bislang keine Eintragung in das Vereinsregister beantragt. Dies ändert sich nun. In dem Zusammenhang wurde in der Versammlung auch ein den Mitgliedern vorab zugestellter Entwurf einer neuen Satzung besprochen.

Man habe die Eintragung in das Vereinsregister immer wieder vor sich her geschoben, sagte der 1. Vorsitzende Hermann Schulze. Deshalb durften auch keine Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Nun gehe man dazu den erforderlichen Schritt. In gut verständlicher Form mit Herausstellung wichtiger Passagen der zwölf Paragraphen erläuterte Schulze den Entwurf der Satzung.
Danach wurde der bisherige Vorstand mit um Schulze mit Stellvertreter Frank Füllgrabe, Schriftführer Christoph Ellendt und Kathrin Füllgrabe als Schatzmeisterin einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Hinzu kam Elisabeth Schulze als stellvertretende Schriftführerin. Als 1. Wegewart wurden Karsten Becker, als 2. Wegewart Klaus-Peter Koch und als 3. Wegewart Gerd Nolte in den erweiterten Vorstand integriert.
Ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden 1. Wanderwartin Elisabeth Schulze, 2. Wanderwart Frank Lange, Pressewartin Monika Füllgrabe und Frank Lange als Kassenprüfer. Die Beiratsposten Kultur-und Naturschutzwart konnten noch nicht besetzt werden.

Einstimmig wurde der Jahresbeitrag beibehalten. Nach der Gründungsversammlung werden die erforderlichen Unterlagen über den Notar an das Amtsgericht zur Eintragung in das Vereinsregister gehen.

In der unmittelbar vorhergehenden Jahreshauptversammlung wurden Grüße vom Rat und Verwaltung der Stadt Herzberg durch den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Jürgen Gückel überbracht. Auch Bernd Baldus vom Förderverein Knollenturm dankte dem Harzklub für die gute Zusammenarbeit.

In seinem Jahresbericht ging Hermann Schulze auf Abläufe und Vorhaben im Jahr 2019 ein. Im Mittelpunkt standen Wanderungen, Wegebetreuungen sowie monatliche Sing-und Klönabende.
Die durch die Stürme, die Trockenheitsphasen in den letzten Jahren und durch die Borkenkäferplage verursachten Schäden am Wegenetz, Hinweisschildern und Hütten hätten viel Arbeit erfordert.
Außerdem wurden im Zuge der Optimierung des Wegenetzes unter anderem 73 neue Hinweisschilder erstellt und im Wegenetz angebracht.
Zum Jahresende 2019 hatte der Zweigverein 216 Mitglieder. Desweiteren berichtete er über die weiteren Aktivitäten des Vereins wie die Teilnahme an der Vereinsfahrt und am 119. Deutschen Wandertages, sowie Teilnahme anderer Vereine in Herzberg.

In ihrem Bericht 2019 zeigte Wanderwartin Elisabeth Schulze die durchgeführten Touren und Beteiligungen an überregionalen Wanderungen auf. An den 22 geführten Touren mit insgesamt 312 Kilometern hätten 292 Mitglieder teilgenommen. In ihrem Ausblick lud sie die Anwesenden zu ihren Wanderungen in 2020 ein.

Über eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen wie die Reparaturen von Bänken und die Erneuerung von Hüttendächern berichtete der 1. Wegewart Karsten Becker, wobei er sich besonders bei den „Mittwochswanderern“ für ihren Einsatz bedankte.

Die Schatzmeisterin Kathrin Füllgrabe bedankte sich für die Unterstützung bei der Einarbeitung in ihr neues Amt. Akribisch zeigte sie Soll und Haben des Vereins im vergangenen Jahr auf.

Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Mit einstimmiger Zustimmung der Versammlung wurden Hans-Werner Baitz, Heinz Brehm, Kurt Eilhardt, Horst Ellendt, Waltraud Hoffmann, Wolfgang Müller, Luzie Riedel, Gerhard Rögener und Marianne Zietz zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Für 50 und mehr Jahre im Harzklub:
Luzie Riedel, seit 1946
Horst Ellendt seit 1947
Marianne Zietz seit 1949
Gerhard Rögener seit 1951
Hans-Werner Baitz seit 1955
Heinz Brehm und Kurt Eilhardt seit 1959
Waltraud Hoffmann und Wolfgang Müller seit 1969

Für 40 Jahre:
Jörg Rögener

Für 25 Jahre:
Joachim Dreger
Heinrich Kühne
Katja Schramke
Liselotte Timpe
Annette und Jörg-Michael Meschkat

Quelle: Harzkurier

Weihnachtstreff am 16. Dezember 2019

Der Herzberger Harzklub beteiligt sich wie in jedem Jahr am Weihnachtstreff auf dem Marktplatz mit einem Glühweinstand. Hier waren zahlreiche Besucher zu verzeichnen, die zum Feierabend ein heißes Getränk nahmen und anschließend den Heimweg antraten.

Der Hintergrund dieser Aktion ist, daß für die Adventsbeleuchtung Geld gesammelt wird. Alle Herzberger Vereine sind aufgerufen, mithilfe des Glühwein- und Bratwurststandes für diesen Zweck Umsatz zu machen.

30. Jahrestag der Brockenmaueröffnung am 3. Dezember 2019

Für den Harzklub e.V. gehört die Brockenmaueröffnung zu den wichtigsten Ereignissen im Harz. Viele der heutigen Harzklub-Mitglieder waren bei diesem historischen Ereignis dabei. Und der Harzklub war es auch, der unmittelbar nach der Grenzöffnung die Wanderwege im Ost- und Westharz miteinander verknüpfte und beschilderte.

Nach der Brockenmaueröffnung wurden mit Unterstützung der Zweigvereine aus Niedersachsen 30 neue Harzklub-Zweigvereine auf der Ostseite des Harzes gegründet, später kamen weitere Zweigvereine in Sachsen-Anhalt und Thüringen hinzu. Es entstanden Partnerschaften, die noch heute andauern.

 

Abschlusswanderung nach Scharzfeld am 23. November 2019

Die Jahresabschlußwanderung des Harzklubs führte in diesem Jahr nach Scharzfeld in das “Blockhaus” im Bremketal. Es gab etliche Wanderer, die durch die Herzberger Feldmark und am Schmerberg entlang in das Höhlendorf gelangten. Die Harzklubmitglieder, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, kamen mit dem PKW an.

Nach dem guten Essen wurde fleißig gesungen und sich angeregt unterhalten. Der 1. Vorsitzende, Hermann Schulze, begrüßte die neu eingetretenen Mitglieder, die auch an der Abschlußwanderung teilnahmen, mit einem herzlichen Willkommen. Er gab noch einen kurzen Überblick über den Verein und wünschte sich für das nächste Jahr eine gute Beteiligung bei den Wanderungen.

Der Gr. Knollen – Brocken des Südharz am 20. Oktober

Der Große Knollen zählt zu den beliebten Wanderzielen beim Herzberger Harzklub. Auf verschieden Wegen kann der Gipfel mit seinen 687 m Höhe erreicht werden.

Jetzt wurde die Strecke über den Gr. Gründelke, Steile Wand und Jägerfleck erwandert. Nach einer stärkenden Einkehr in der Knollenbaude ging es über Lübbersbuche, Herzberger Hütte und Katzenstein zurück.

Die Lübbersbuche hat in den vergangenen Jahren unter der extremen Trockenheit sehr gelitten. Der Stamm ist ausgehöhlt und es ist nur eine Frage der Zeit,wann der trockene Baum vom Sturm umgelegt wird.

Mitglieder vom Herzberger Harzklub waren der Meinung, daß dieses Naturdenkmal erneuert werden soll. Deshalb gibt es in der Nähe der Ruhebank eine neue “Lübbersbuche”, die hoffentlich von Wetterunbilden verschont bleibt.

Durch den Rehhagen ins Sösetal am 3. November

Das Wanderjahr beim Herzberger Harzklub endete mit einer Tour durch den Forst Rehhagen. Gestartet wurde in Herzberg am Busbahnhof, über Mühlenberg ging es zum Kastanienplatz, Kleinem Steinautal und Nassem Weg in das Sösetal. Durch Holzrückarbeiten waren einige Wege beeinträchtigt. Dieses bereitete aber den Teilnehmern keine Schwierigkeiten. Am Campingplatz „Eulenburg“ in Osterode gab es eine
abschließende Einkehr.

Durch Borkenkäfer und Sturm vernichteter Waldbestand.

 

 

 

 

Der Wurmberg mit dem neuen Turm am 6. Oktober 2019

Vom Herzberger Harzklub stand eine Wanderung zum Wurmberg bei Braunlage an.

An den Bodefällen entlang über Stieglitzeck ging es hoch zum Wurmberg. Der Rückweg führte über den Grenzweg bis zur Talstation der Seilbahn.

Der neuerrichtete Aussichtsturm wurde von einigen Teilnehmern besichtigt, obwohl keine gute Fernsicht war. Das Ambiente der ehemaligen Gaststätte “Wurmberg Baude “ hat sich grundlegend geändert. Heute gefällt der alpenländische Stil  mit neuem Namen “Wurmberg Alm” den Besuchern.

Der 1951 erbaute alte Turm mit Skisprungschanze auf dem Wurmberg wurde wegen Baufälligkeit(Einsturzgefahr) abgerissen. Im Jahr 2018 wurde mit dem Bau des neuen Wurmbergturms begonnen. Die Gesamtkosten des 32 Meter hohen Neubaus aus rotem Metall und einer gläsernen Aussichtsplattform beliefen sich auf ca. 2 Millionen Euro. Über einen Fahrstuhl oder Treppe kann man aufwärts gelangen, durch eine äußere 12 Meter lange Edelstahlröhre kann man nach unten rutschen.

Nach 13 monatiger Bauzeit wurde der Turm im September 2019 eröffnet.

Quelle: Wikipedia

Eine kuriose Naturerscheinung konnte in der Warmen Bode bei Braunlage beobachtet werden:

Aus Moorgewässern bilden sich Huminsäuren, die in Verbindung mit Sauerstoff in der Fließgeschwindigkeit des Baches  sich zu runden Tellern ausbilden können. Es ist keine Umweltverschmutzung, wie man vermuten könnte.