Alle Beiträge von Monika Füllgrabe

Polsterberg mit Huttaler Widerwaage am 15. September 2020

Die Huttaler Widerwaage, auch Hutthaler Widerwaage genannt, ist ein Bauwerk des Oberharzer Wasserregals östlich des im Landkreis Goslar liegenden Clausthal-Zellerfeld im benachbarten gemeindefreien Gebiet Harz des Landkreises Göttingen in Niedersachsen. Das Bauwerk ist in der Lage, bei Niedrigwasser durch entsprechende Schaltung Wasser aus dem Huttal dem Hirschler Teich zuzuführen und ihn umgekehrt bei Hochwasser von überschüssigen Wasser zu entlasten. Wie alle Bauwerke des Oberharzer Wasserregals gehört auch die Huttaler Widerwaage seit 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Quelle. Wikipedia

Der Entensumpf bei Buntenboc
Hirschler Teich
Mundloch Hutthtaler Widerwaage
Der Innerstesprung

Die Innerste entspringt auf 605 m ü. NN im Oberharz südöstlich von Clausthal-Zellerfeld nahe der Bundesstraße 242. Sie fließt bereits wenige Meter hinter ihrer Quelle in den Entensumpf, einen im 16. Jahrhundert von den Clausthaler Bergleuten im Nordosten von Buntenbock angelegten Stauteich, der ursprünglich der Trinkwasserversorgung Clausthals diente und die erste von insgesamt sechs Staustufen der Innerste bildet. Anschließend fließt die Innerste durch den Oberen Nassenwieser Teich, den Bärenbrucher Teich sowie den Ziegenberger Teich. Durch den Sumpfteich erreicht sie Buntenbock – die erste Ortschaft, durch die sie fließt.

Südlich von Buntenbock passiert die Innerste den Prinzenteich an der Bundesstraße 241 und wendet sich nun nach Westen, anschließend nach Norden. Bei der ehemaligen Bleihütte Clausthal fließt von rechts der Zellbach zu, der ein ähnlich großes Einzugsgebiet besitzt und vor allem auch das Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld entwässert. Das Tal der Innerste wird jetzt auffallend eng. Wildemann und Lautenthal sind die nächsten Orte, durch deren Mitte die Innerste fließt. Hier nimmt die Innerste mit dem Grumbach in Wildemann und der Laute in Lautenthal weitere Nebenflüsse auf. Neben ihr ist auf einem Damm noch die Trasse der stillgelegten Innerstetalbahn zu sehen. Der Bau dieser Eisenbahnlinie wurde seinerzeit durch die Enge des Innerstetals sowie die zahlreichen Windungen des Flusses erheblich erschwert. Nördlich von Lautenthal, wo sich das Tal etwas weitet, fließt die Innerste durch die Mitte der 1960er Jahre erbauten Innerstetalsperre und erreicht kurz darauf Langelsheim.

Zwischen Langelsheim, wo sie den Harz verlässt und die Grane einmündet, und Baddeckenstedt fließt ein Teil des Innerstewassers in einem Karstgebiet unterirdisch in 30 bis 100 m Tiefe und mit bis zu 3 km Entfernung vom eigentlichen Fluss (Langelsheim-Baddeckenstedter Gerinne). Danach verläuft die Innerste durch das südwestliche Stadtgebiet Salzgitters, nämlich durch den Schlosspark von Salzgitter-Ringelheim. Hinter Salzgitter erreicht sie Holle, wo von der linken Seite her die Nette zufließt. Dann passiert ihr Wasser das Gebiet der Stadt Bad Salzdetfurth, wo die Lamme im Ortsteil Groß Düngen einmündet. Am südlichen Stadtrand von Hildesheim mündet unweit der Marienburg die Beuster in die Innerste.

Bevor sie Hildesheim fast passiert hat, speist in der Nähe des Dammtors ein Teil des Innerstewassers über den Eselsgraben das 2009 in Betrieb gegangene Wasserkraftwerk Johanniswehr. Anschließend erreicht sie die Stadt Sarstedt, wo der Bruchgraben einmündet, und mündet schließlich im Stadtteil Ruthe von der rechten Seite her in die Leine. 
Quelle: Wikipedia



Die Leistenklippe auf dem Hohenkamm am 19. Juli 2020

Hier kann man noch die alte Skiabfahrt im Gebiet des Hohnekammes erkennen. Bis zum Jahr 2000 wurde sie genutzt.

Der Trudenstein mit Stempelstelle der HWW
Auf dem zur Leistenklippe ist Vater Brocken zu sehen
Aufstieg zur Leistenklippe –
Durch den Borkenkäferbefall ist auch am Hohnekamm ein Waldsterben zu beobachten.
Ausblick von der Leistenklippe auf Ilsenburg

Viktorshöhe bei Friedrichbrunn am 16. August 2020


Nach langer coronabedingter Pause konnte der Herzberger Harzklub sein Wanderprogramm wieder aufnehmen. Für den August gab es eine Tour, die zur Viktorshöhe bei Friedrichsbrunn führte.

Die Viktorshöhe ist ein weithin sichtbarer Funkturm auf dem Ramberg. Leider sind die Wege dorthin mangels ausreichender Beschilderung nicht leicht zu begehen. Eine verfallene Ferienanlage aus DDR-Zeiten erstaunte die Wanderer, mitten im Wald für “Privilegierte” so ein Haus zu sehen.

Die Große und die Kleine Teufelsmühle  sind Felsformationen des Harzer Granits mit seinen  Wollsackverwitterungen. 

Der Bremer Teich ist ein beliebter Badesee mit Campingplatz bei Friedrichsbrunn. Zur
Fischzucht wurde er angelegt.

Das Bärendenkmal in der Nähe von Friedrichsbrunn erinnert an den im Harz im 17.Jhdt. erlegten Bären.

Bremer Teich
Das Bärendenkmal
Kleine Teufels Mühle bei Friedrichsbrunn
Wegweiser am Hohnepfad

Unrat in der Königslaube

Die Schutzhütten im Betreuungsgebiet des Herzberger Harzklubs blieben lange Zeit von Müll und Unrat verschont. Jetzt entdeckten Spaziergänger an der Königslaube am Burghals des Schloßberges den Müll und informierten den Harzklub. Daß es immer noch Mitmenschen gibt, die es nicht begreifen ihren Abfall wieder mitzunehmen, sorgt für Unverständnis und Ärger beim Harzklub.

Stadtrundgang in Nordhausen am 8. März 2020

Der Herzberger Harzklub veranstaltete eine Stadtführung in Nordhausen. Mit einem Mitglied des Nordhäuser Harzklubs ging es auf Tour. Bei schönem Wetter wurden die Sehenswürdigkeiten besichtigt und viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt erfahren.

Die Rolandstatue entstand 1411 anlässlich der Verteidigung der Stadt durch die Bürgeropposition gegen die Obrigkeit.Das Wappen mit Reichsadler sind Zeichen der freien Reichsstadt.Der Nordhäuser Roland verkörpert Freiheit, Macht und Gerichtsbarkeit.
Quelle: Wikipedia

Entlang der gut erhaltenen Stadtmauer gibt es idyllische Plätze

Die St. Blasii Kirche wurde um 1234 erbaut und ist die größte evangelische Kirche in Nordhausen. Besonderes Merkmal ist ein schiefer Turm.

Die Flohburg, das Kunsthaus Meyenburg und der Tabakspeicher sind die drei Museen der Sadt Nordhausen, die Stadtgeschichte und Handwerkstraditionen beherbergen. Die Flohburg ist eines der ältesten Häuser der Stadt.

Nordhausen ist eine Stadt der Treppen. Es gibt 260 Treppen mit 2530 Treppenstufen. Durch die Treppenkäfer als Kunstwek im öffentlichen Raum sind die Treppen  in den Blickpunkt geraten und haben besonders für Familien mit Kindern einen Anziehungspunkt. Insgesamt gibt es 21 Treppenkäfer als Bronze Figuren, die von Sponsoren finanziert wurden. Hier als Beispiel: der Tele Funny, von Vodafone Tele Fun und O2, den Mobilfunkanbietern.
Quelle: wikipedia

Das Theater wurde 1917 erbaut. Durch Bomben des 2. Weltkrieges wurde es stark beschädigt. Aber in 1949 wurde es als eines der ersten Gebäude wieder errichtet.

Winter am Rinderstall am 16. Februar 2020

Der „Rinderstall“, zwischen Braunlage und St. Andreasberg im Nationalpark gelegen, ist eine beliebte Ausflugsgaststätte. Die Stempelstelle 123 befindet sich ebenfalls dort. Auf gut ausgeschilderten Wanderwegen ist das Ziel leicht zu finden.

Die Altvorderen des Harzklubs gaben der Oder den Namen “Rauschebach”.  In früheren Jahren zur Zeit der Schneeschmelze verwandelte sich die Oder in einen reißenden Sturzbach und “rauschte” zu Tal

Bericht der JHV vom 6. März 2020

Harzklub Herzberg wird eingetragener Verein

Bericht der Jahreshauptversammlung vom 6. März 2020

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Herzberg war zugleich die juristisch notwendige Gründungsversammlung des Vereins. Denn als einer der wenigen Zweigvereine des Harzklubs hatte der Herzberger, gegründet bereits 1886, bislang keine Eintragung in das Vereinsregister beantragt. Dies ändert sich nun. In dem Zusammenhang wurde in der Versammlung auch ein den Mitgliedern vorab zugestellter Entwurf einer neuen Satzung besprochen.

Man habe die Eintragung in das Vereinsregister immer wieder vor sich her geschoben, sagte der 1. Vorsitzende Hermann Schulze. Deshalb durften auch keine Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Nun gehe man dazu den erforderlichen Schritt. In gut verständlicher Form mit Herausstellung wichtiger Passagen der zwölf Paragraphen erläuterte Schulze den Entwurf der Satzung.
Danach wurde der bisherige Vorstand mit um Schulze mit Stellvertreter Frank Füllgrabe, Schriftführer Christoph Ellendt und Kathrin Füllgrabe als Schatzmeisterin einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Hinzu kam Elisabeth Schulze als stellvertretende Schriftführerin. Als 1. Wegewart wurden Karsten Becker, als 2. Wegewart Klaus-Peter Koch und als 3. Wegewart Gerd Nolte in den erweiterten Vorstand integriert.
Ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden 1. Wanderwartin Elisabeth Schulze, 2. Wanderwart Frank Lange, Pressewartin Monika Füllgrabe und Frank Lange als Kassenprüfer. Die Beiratsposten Kultur-und Naturschutzwart konnten noch nicht besetzt werden.

Einstimmig wurde der Jahresbeitrag beibehalten. Nach der Gründungsversammlung werden die erforderlichen Unterlagen über den Notar an das Amtsgericht zur Eintragung in das Vereinsregister gehen.

In der unmittelbar vorhergehenden Jahreshauptversammlung wurden Grüße vom Rat und Verwaltung der Stadt Herzberg durch den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Jürgen Gückel überbracht. Auch Bernd Baldus vom Förderverein Knollenturm dankte dem Harzklub für die gute Zusammenarbeit.

In seinem Jahresbericht ging Hermann Schulze auf Abläufe und Vorhaben im Jahr 2019 ein. Im Mittelpunkt standen Wanderungen, Wegebetreuungen sowie monatliche Sing-und Klönabende.
Die durch die Stürme, die Trockenheitsphasen in den letzten Jahren und durch die Borkenkäferplage verursachten Schäden am Wegenetz, Hinweisschildern und Hütten hätten viel Arbeit erfordert.
Außerdem wurden im Zuge der Optimierung des Wegenetzes unter anderem 73 neue Hinweisschilder erstellt und im Wegenetz angebracht.
Zum Jahresende 2019 hatte der Zweigverein 216 Mitglieder. Desweiteren berichtete er über die weiteren Aktivitäten des Vereins wie die Teilnahme an der Vereinsfahrt und am 119. Deutschen Wandertages, sowie Teilnahme anderer Vereine in Herzberg.

In ihrem Bericht 2019 zeigte Wanderwartin Elisabeth Schulze die durchgeführten Touren und Beteiligungen an überregionalen Wanderungen auf. An den 22 geführten Touren mit insgesamt 312 Kilometern hätten 292 Mitglieder teilgenommen. In ihrem Ausblick lud sie die Anwesenden zu ihren Wanderungen in 2020 ein.

Über eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen wie die Reparaturen von Bänken und die Erneuerung von Hüttendächern berichtete der 1. Wegewart Karsten Becker, wobei er sich besonders bei den „Mittwochswanderern“ für ihren Einsatz bedankte.

Die Schatzmeisterin Kathrin Füllgrabe bedankte sich für die Unterstützung bei der Einarbeitung in ihr neues Amt. Akribisch zeigte sie Soll und Haben des Vereins im vergangenen Jahr auf.

Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Mit einstimmiger Zustimmung der Versammlung wurden Hans-Werner Baitz, Heinz Brehm, Kurt Eilhardt, Horst Ellendt, Waltraud Hoffmann, Wolfgang Müller, Luzie Riedel, Gerhard Rögener und Marianne Zietz zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Für 50 und mehr Jahre im Harzklub:
Luzie Riedel, seit 1946
Horst Ellendt seit 1947
Marianne Zietz seit 1949
Gerhard Rögener seit 1951
Hans-Werner Baitz seit 1955
Heinz Brehm und Kurt Eilhardt seit 1959
Waltraud Hoffmann und Wolfgang Müller seit 1969

Für 40 Jahre:
Jörg Rögener

Für 25 Jahre:
Joachim Dreger
Heinrich Kühne
Katja Schramke
Liselotte Timpe
Annette und Jörg-Michael Meschkat

Quelle: Harzkurier

Weihnachtstreff am 16. Dezember 2019

Der Herzberger Harzklub beteiligt sich wie in jedem Jahr am Weihnachtstreff auf dem Marktplatz mit einem Glühweinstand. Hier waren zahlreiche Besucher zu verzeichnen, die zum Feierabend ein heißes Getränk nahmen und anschließend den Heimweg antraten.

Der Hintergrund dieser Aktion ist, daß für die Adventsbeleuchtung Geld gesammelt wird. Alle Herzberger Vereine sind aufgerufen, mithilfe des Glühwein- und Bratwurststandes für diesen Zweck Umsatz zu machen.

30. Jahrestag der Brockenmaueröffnung am 3. Dezember 2019

Für den Harzklub e.V. gehört die Brockenmaueröffnung zu den wichtigsten Ereignissen im Harz. Viele der heutigen Harzklub-Mitglieder waren bei diesem historischen Ereignis dabei. Und der Harzklub war es auch, der unmittelbar nach der Grenzöffnung die Wanderwege im Ost- und Westharz miteinander verknüpfte und beschilderte.

Nach der Brockenmaueröffnung wurden mit Unterstützung der Zweigvereine aus Niedersachsen 30 neue Harzklub-Zweigvereine auf der Ostseite des Harzes gegründet, später kamen weitere Zweigvereine in Sachsen-Anhalt und Thüringen hinzu. Es entstanden Partnerschaften, die noch heute andauern.