Jahreshauptversammlung 2017

Über 60 Mitglieder nahmen an der Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Herzberg am Harz am vergangenen Freitagabend im Jägerhof teil. Damit sei die Veranstaltung so gut wie selten besucht, sagte der 1. Vorsitzende Hermann Schulze bei seiner Begrüßung. Als Gäste hieß er Bürgermeister Lutz Peters, den Vorsitzenden der Herzberger Grafenforst, Bernd Wehmeier und als Referenten Manfred Kirchner willkommen. Das Jahr 2016 sei in ruhigen Bahnen verlaufen, so Hermann Schulze. Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen Wanderungen, Wegebetreuungen und die monatlichen Sing- und Klönabende. Anfang 2016 sei der Zuständigkeitsbereich auf den Raum Knickebusch-Großer Knollen-Paradies-Mühlenberg-Aschenhütte- Knickebusch festgelegt worden. Neben eigenen Vorhaben habe sich der Zweigverein unter anderem am dem Deutschen Wandertag, den KK-Stadtmeisterschaften und dem Umzug zum Schützenfest beteiligt, sagte Hermann Schulze. Als wichtige Aufgaben für 2017 bezeichnete er die Optimierung der Wanderwege und deren digitale Erfassung. In seinen Dank an die Mitglieder schloss er auch die Stadt Herzberg und die Grafenforst ein. In ihrem Jahresbericht zeigte Wanderwartin Elisabeth Schulze die durchgeführten Touren und Beteiligungen an überregionalen Wanderungen auf. Wegewart Hans-Jürgen Pruss  wies darauf hin, dass alle Wege vom Info-Stand am Marktplatz ausgehen. Auch berichtete er über eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen, wofür er auch den Mittwochswanderern dankte. Mit Stand 31.12.2016 hatte der Verein 205 Mittglieder, so Schatzmeister Erich Pohlmann in seinem Kassenbericht. Nach dem Bericht von Kassenprüfer Wilfried Dittmann und der einstimmigen Entlastung für den Gesamtvorstand wurde Helga Henning zur Kassenprüferin gewählt.  Nach einer aktuellen Information über die Beschaffung von Vereinshemden durch den stellvertretenden Vorsitzenden Frank Füllgrabe ehrte Hermann Schulze zahlreiche langjährige Mitglieder.

25jährige Mitgliedschaft: Toni und Hermann Füllgrabe, Inge Hassepaß und Evelyn Puchta;

40jährige Mitgliedschaft: Angelika Baitz, Hilde Engelke, Sigrid und Willi Heise und Barbara Rögener.;

70jährige Mitgliedschaft: Horst Ellendt.

Das Harzklub-Ehrenabzeichen in Bronze erhielten Ulrich Schramke und Gerhard Nolte
Lutz Peters, der die Grüße von Rat und Verwaltung überbrachte, dankte in seinem Grußwort dem Verein für die Pflege der Wanderwege. In seinem Vortrag berichtete Manfred Kirchner über die Lonauer Hammerhütte. Hier wurde bis etwa im Jahr 1800 Eisenerz aus dem Harz verarbeitet. Von 1800 bis 1900 wurden in der Hammerhütte als Blankschmiede Hacken, Beile und Sensen hergestellt. Im Jahr 1937 wurde der Bereich als Gemeinde aufgelöst und der Stadt Herzberg zugeordnet, erzählte Manfred Kirchner, der für seinen Vortrag viel Beifall erhielt. Eingebettet war die Versammlung musikalisch in Liedern wie „Wer recht in Freuden wandern will“, „In blauer Ferne“ und Kein schöner Land“, bei denen die Anwesenden kräftig mitsangen.

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Die Vorstandsmitglieder, hintere Reihe:
Wanderwartin Elisabeth Schulze, stellv. Wanderwart Ulrich Schramke, 2. Wegewart Gerd Nolte, Schatzmeister Erich Pohlmann, 1. Vorsitzender Hermann Schulze, 2. Vorsitzender Frank Füllgrabe, 1. Wegewart Hans-Jürgen Pruss;

sitzend: Horst Ellendt, Hermann Füllgrabe, Barbara Rögener, Inge Hassepaß, Hilde Engelke und Toni Füllgrabe;

Wanderung im Hägerfeld am 19. Februar 2017

Die Februar-Wanderung führte rund um Herzberg. Gestartet wurde wieder am Busbahnhof und es wurde in Richtung Mühlenberg gelaufen. Unterwegs gab der 1. Vorsitzende vom Harzklub, Hermann Schulze, Erläuterungen zu den einzelnen Flurnamen und Waldstücken. Vom Silberhai am Waldrand des Heuers gab es gute Ausblicke auf Herzberg und den umliegenden Dörfern.

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Abschlußwanderung nach Elbingerode am 19. November 2016

Wieder ist ein Wanderjahr vom Harzklub zu Ende gegangen. Traditionell wird in die nähere Umgebung zur Einkehr gewandert. Dieses Jahr ging es nach Elbingerode zur “Weintraube”. Bei gutem Essen und Gesprächen kam auch das Singen von Harzer Liedern nicht zu kurz. Mit den Wünschen für eine besinnliche Adventszeit endete eine harmonische Veranstaltung und der Heimweg wurde angetreten.

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Auch die Harzklub- Mitglieder, die außerhalb des Harzes zuhause sind, richten es sich ein, zum Jahresabschluß des Wanderns vorbeizuschauen.

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Nach dem Essen wurde kräftig gesungen.

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Dieses musikalische Trio sorgte für den richtigen Ton.

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Der Harzklub kann sich freuen, gute Stimmen in seinen Reihen zu haben.

Wanderung zum Harlyturm vom 6. November 2016

Am 6. November unternahm der Harzklub eine Wanderung im nördlichen
Harzvorland. DerHarly war das Ziel mit mit einer Besteigung des
Harlyturmes. Bestes Herbstwetter sorgte für ein weiten Rundblick zu den
Harzbergen und ins Braunschweiger Umland.
Zur Geschichte des Harly:

Der Höhrenzug Harly trägt seinen Namen nach der einstigen Harly-Burg.
Sie wurde 1203 vom welfischen Kaiser Otto IV. errichtet. Heute sind nur
noch verfallene Grundmauern zu sehen.

Dr Harly-Turm entstand im 19. Jahrhundert (ca.1803) auf Initiative des
Geheimen Finanzrat Jacobson, Vienenburg. Da nach hannoverschem Gesetz
Juden keinen Grundbesitz haben durften, zog sich Jacobson zurück. Der
Turm verfiel. 1845 wurde der Turm wieder hergerichtet und vom Förster
Ahrens bewirtschaftet.Der Turm erlebte eine Blütezeit als Ausflugsziel.
Selbst König Ernst-August von Hannover hielt Hofjagden im Harly ab. Nach
dem Tod des Königs wurden die Jagden an Privateigentümer verkauft.
Jagdfrevel und Gesetzesübertretungen veranlassten den Pächte Ahrens sich
zurückzuziehen. Somit war der Turm dem Verfall preisgegeben. 1986 wurde
der Turm von einer Interessengemeinschaft aus Vienenburg wieder zum
Leben erweckt und ist heute wieder ein beliebtes Ausflugslokal im Harly.

(Quelle: Geopark-Harz)

In 2016 fand die 30 Jahrfeier am Harlyturm statt.cimg1269

Harzklub Wanderung um Bad Frankenhausen am 16. Oktober 2016

Im Oktober stand beim Harzklub eine Wanderung am Kyffhäuser an. Von Herzberg startete die Gruppe mit einer Autofahrt über die B 243 und A 38 zum Ausgangspunkt “Lauftreff” in Bad Frankenhausen. Über den Galgenberg, wo das Foto entstand, wurde die Felsformation “Kattenburg” erreicht. Nach einer Rast ging es weiter zur Barbarossahöhle. Überrascht wurden die Wanderer von einem Herbstfest, das vom örtlichen Heimatverein Rottleben ausgerichtet wurde. Besichtigt wurde die Barbarossahöhle. Diese Höhle ist eine Schlotte im Anhydrit (Gips) im Kyffhäuser bei Rottleben. Die Höhle umfasst weite Hohlräume, Grotten und Seen. Der Anhydrit wandelt sich durch die Luftfeuchtigkeit in der Höhle oberflächlich zu Gips um und nimmt dabei an Volumen zu. Die entstandenen Gipsschichten lösen sich allmählich vom Unterfrund ab und hängen ähnlich wie abfallende Tapeten an den Decken und Wänden der unterirdischen Hohlräume. (Quelle: Wikipedia)

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Durch die Gaststätte “Barbarossahöhle” gelangt man in das Innere der Höhle.cimg1264

 

 

Vereinsfahrt in den Thüringer Wald 29. August 2016

Die diesjährige Vereinsfahrt des Harzklubs führte über Bad Langensalza und Gotha in den Thüringer Wald und hinauf zum Gr. Inselsberg. Bei einem Stadtrundgang in Gotha wurde das frühbarocke Schloß Friedenstein besichtigt. Es ist der größte Schloßbau Deutschlands aus dem 17. Jahrhundert. Den Abschluß bildete das Kaffeetrinken auf dem Großen Inselsberg, wo man einen weiten Rundblick von der Kuppe des 916 m hohen Berges hatte.

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Die Wasserkunst wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Das Projekt stammt von Hugo Mairich, dem Erbauer der ertsten Thüringer Talsperre in Tambach-Dietharz. Die Wasserkunst fasst den Leinakanal zwischen Schlossberg und Hauptmarkt und soll an dessen Errichtung im 14. Jahrhundert erinnern, als diese ingenieurtechnische Meisterleistung zur
besseren Wasserversorgung Gotha gebaut wurde.

Gotha ist die fünftgrößte Stadt des Freistaats Thüringen und Kreisstadt des Landkreises Gotha. Gotha war von 1640 bis 1825 Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg und ab 1826 Haupt -und Residenzstadt des Herzogtums.

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Das Wasser der Leina läuft unterirdisch weiter und dient noch zur Wasserversorgung. Die terrassenförmige Anlage ist heute ein touristischer Anziehungspunkt in Gotha.

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Sternwanderung des Harzklubs am 04. September 2016

Die diesjährige Sternwanderung des Harzklubs, ausgerichtet vom Zweigverein Wildemann, bot kein ideales Wetter für die Freiluftveranstaltung. Konnten die angebotenen Wanderungen noch einigermaßen trocken überstanden werden, so war der Nachmittag von
heftigen Regenschauern gezeichnet. Dicht gedrängt standen die Abordnungen der Zweigvereine im Zelt und nahmen ihre Wimpelbänder in Empfang. Im nächsten Jahr ist der Harzklub Zweigverein Altenau Ausrichter dieser eigentlich beliebten Harzklubveranstaltung. Bei diesen Treffen knüpfen die Harzklubler neue Kontakte, um auch in anderen Revieren des Harzes mit kompetenten Wanderführen zu laufen. Der Präsident des Harzklubs, Herr Dr. Junk, erinnerte an die vielfältigen Aufgaben des Harzklubs,nämlich die Natur zu schützen und für die nächste Generation zu erhalten.

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Auf dem Karstwanderweg von Wettelrode nach Questenberg, 31. Juli 2016

Die Wanderer vom Harzklub sind auch begeistert von der Harzer
Wandernadel. Gilt es doch , bei den Wanderungen möglichst viele Stempel
zu erlangen. Hier ist es am Bauerngraben und Periodischen See in der
Gipskarstlandschaft des Südharzes bei Questenberg.CIMG1150

 

Die Rolandfiguren galten im Mittelalter als Zeichen bürgerlicher
Freiheit. Sie symbolisierten die Eigenständigkeit einer Stadt mit
Marktrecht und eigener Gerichtsbarkeit.

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Im ländlichen Raum gibt es sie noch: Gänse, die sich im Bach wohlfühlen,
aber ihrem Schicksal als Martinsgans nicht entgehen können.

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Eine willkommene Rast mit Schutzhütte bei Questenberg

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Oberhalb der Ortschaft Questenberg ist das Questenkreuz errichtet.:
Symbol für die Sonnenverehrung aus keltischer Zeit.

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Phänomen der Gipskarstlandschaft:

Der Bauerngraben

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Mittlerweile ist der See leider verlandet, da das Wasser unterirdisch versickert.

Der Bauerngraben gehört zu den wohl ungewöhnlichsten Erscheinungen der Südharzer Gipskarstlandschaft. Bei diesem außergewöhnlichen Naturphänomen handelt es sich um eine bis zu 15 Meter tiefe Senke rund zwei Kilometer südöstlich von Breitungen. Diese Senke wird im Süden von einer etwa 60 Meter hohen Steilwand begrenzt und mißt ca. 350 Meter in der Länge und 100 Meter in der Breite. In den Bauerngraben fließt der im Harz entspringende Glasebach hinein. Sein Wasser verschwindet dort im Untergrund.

Derartige Bachschwinden – sog. Ponore – sind im Südharzer Karstgebiet keine Seltenheit, doch der Bauerngraben unterscheidet sich deutlich von allen anderen. Zu manchen Zeiten fließt das Wasser des Glasebachs nicht einfach in die Hohlräume des Karstgesteins, sondern staut sich in der Senke an. Auf diese Weise kann ein bis zu 3,4 Hektar großer und maximal 200.000 Kubikmeter Wasser fassender See entstehen.

Das Gewässer hat oftmals über mehrere Jahre Bestand, ebenso wie die Senke wiederum für einige Jahre trocken liegen kann. Meist wechseln sich Wasser- und Trockenphasen aber in kürzeren Abständen ab. Dieses nicht vorhersehbare Erscheinen und Verschwinden des Sees regte stets die Phantasie der Menschen an, welche seit alters her Erklärungen für dieses Phänomen suchten.
Quelle: Wikipedia

 

Karstlandschaft Südharz

Blick von den Hörninger Sattelköpfen auf den                 Südrand des Harzes

 

Naturwunder
im Herzen Deutschlands
PETITION 2013/14 Als schmaler Gürtel erstreckt sich am Südrand des Harzes die Gipskarstlandschaft Südharz. Sie reicht auf etwa 100 Kilometer Länge über die Bundesländer Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Aufgrund einer besonderen geologischen Situation – nur in diesem Gebiet steht großräumig und oberflächennah Gipsgestein an – konnten sich hier im Laufe von mehreren Tausend Jahren Karsterscheinungen in einzigartiger Dichte und Vielfalt entwickeln.Im Wechselspiel mit einer überwiegend extensiven Nutzung entstand ein großräumiges Mosaik unterschiedlichster Lebensräume: Magerrasen, Kalkbuchenwälder, Gipssteilhänge, Felsfluren, Quellsümpfe und wassergefüllte Erdfälle kommen eng miteinander verzahnt vor.Quelle: Wikipedia

Vom Heuer nach Lonau, 19. Juli 2016

Bei schönstem Sonnenschein starteten Harzklubler mit einigen Gästen zu
einer Nachmittagswanderung nach Lonau. Über den Heuerweg ging es in die
“Quelle” zum gemütlichen Kaffeetrinken. Auf dem Rückweg wurde das
Auerhahngehege besichtigt. Hier wurden die Auerhühner, die zur Gruppe
der Rauhfußhühner gehören, bestaunt. Leider ist die Zucht und
Auswilderung dieserTiere gescheitert.
Vom Pavillon oberhalb Lonau hat man einen herrlichen Blick auf das
kleine Harzdörfchen.

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Blick vom Heuer auf das Dorf Lonau

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