2 Tageswanderung: Braunlage – Drei Annen Hohne – Brocken – Wurmberg

Das letzte Juniwochenende ist für die traditionelle 2-Tageswanderung reserviert. Seit 1984 wird diese Tour für ambitionierte Wanderer durchgeführt.

Mit wenigen Unterbrechungen fand in 2019 die 30. Wanderung statt. Gestartet wurde in Braunlage und führte über Elend, Drei-Annen-Hohne, Erdbeerkopf und Brockenbett zum Brocken. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde der Brockengipfel nach 24 Kilometern erreicht.

Die Übernachtung im Brockenhotel war mit dem Anblick des Sonnenunter-und Aufganges ein herausragendes Erlebnis.

Der zweite Tag begann mit dem Abstieg vom Brocken zum Dreieckigen Pfahl in Richtung Wurmberg. Durch Forstarbeiten mußte ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden. Moosbrücke und Bärenbrücke waren weitere Stationen der Strecke. Auch der Aufstieg zum Wurmberg mit seinen 971 Höhenmetern verlangte eine gute Kondition bei dem sehr warmen Wetter. Nach einer guten Stärkung in der “Wurmberg Alm” ging es die letzten fünf Kilometer bergab nach Braunlage. Das Fazit der Teilnehmer war einhellig: es war anstrengend, aber schön. Und nächstes Jahr soll wieder im Harz gewandert werden.

Durch die Schächte zur Hanskühnenburg am 23.06.2019

Die hohen sommerlichen Temperaturen ließen die Teilnehmer nicht davon abhalten, eine Tour zur Hanskühnenburg zu unternehmen. Gestartet wurde am Vorbecken der Sösetalsperre; der Weg führte durch die Große Schacht, ( Begriff aus dem Bergbau für einen vertikalen Grubenbau), weiter zur Schutzhütte Ackerblick, Auerhahnplatz und Hanskühnenburg.

Der Rückweg führte über den Grünen Platz, Kanapeeklippen und Rauhe Schacht zum Ausgangspunkt.

Unterwegs gab es vom Borkenkäfer geschädigte Bäume sowie kahle Hänge, verursacht durch Sturm”Friederike” zu sehen.

Die Ackerblick- Schutzhütte in der Großen Schacht bietet mit ihren Sitzmöglichkeiten einen willkommenen Rastplatz. Vor sich hat man den aufsteigenden Bergrücken des Ackers.

Nachmittag in Bad Sachsa am 04. Juni 2019

Eine weitere Nachmittagswanderung führte um Bad Sachsa herum. Gestartet wurde am „Päda,“dem bekannten Internat. Durch das Kuckanstal ging es auf dem Jägerstieg steil bergan zum Philippsgruß, einer Stempelstelle der Harzer Wandernadel(220). Belohnt wurden die Wanderer mit einer tollen Aussicht auf Bad Sachsa.

Bildquelle: Wikimedia.org.

 

Tag des Wanderns am 14. Mai 2019

Birkentalsweg Richtung Heidelbeerweg über Werners Ruh`bis zur Kirchtalstraße

Unterwegs laden die von den Harzklubvereinen gebauten Bänke zum Verweilen ein. Hier ist zur Erinnerung an den ehemaligen „Quellenwirt“ Werner Dietrich eine Bank an dessem Lieblingsplatz aufgestellt.

Vereinsfahrt nach Scharringhausen zum Spargelhof Thiermann

Spargel, das königliche Gemüse.

Die diesjährige Vereinsfahrt des Herzberger Harzklubs führte zum Spargelhof Thiermann in Scharringhausen. Zunächst gab es eine Führung durch den Betrieb.

Es wurde über den Werdegang vom Pflanzen bis zur Endverarbeitung des Spargels berichtet. Ein Rundgang durch die Produktionshallen schloß sich an. Selbst am Sonntag wurde der geerntete Spargel weiterverarbeitet, damit alles frisch auf die Märkte und Endverbraucher kommt. Ein Spargelbufet war der Höhepunkt des Tages. Das Bufet ließ keine Wünsche offen und wurde von allen Teilnehmern sehr gelobt.


Quelle Foto:Thiermannshof

Die Sonnenwärme wird zum Wachsen des Spargels genutzt. Weiße Folie bedeutet: die Wärme soll vermindert auf den Spargel fallen; schwarze Folie soll die Wärme binden zum Wachstum

Der Nachmittag wurde in Celle mit einem Rundgang um das Celler Schloß und einer Stadtbesichtigung verbracht. Fast 500 aufwändig restaurierte und denkmalgeschützte Fachwerkhäuser bilden das größte Ensemble in Europa. Die Altstadt mit dem Schloß und dem Hoppener Haus,dem schönsten Fachwerkhaus, sowie das Neue Rathaus ,einem imposanten Backsteinbau aus dem 19. Jhdt. sind die sehenswertesten Gebäude.

Quelle: Celle, Dein Zuhause

Über der Rappbodetalsperre spannt sich die „Titan-RT“ Hängebrücke. Das ist der offizielle Name. 2017 wurde das Bauwerk fertigestellt. Mit 485 m Länge zählt sie zu den längsten Hängebrücken der Welt. Eine weitere Attraktion ist die Doppelseilrutsche“Megazipline“, mit der über die Talsperre hinweg“geflogen“ wird. In der Mitte der Brücke ist der „Gigaswing“ eingerichtet, mit dem man seilgesichert von der Brücke in die Tiefe stürzen kann. Ein Stempelkasten der Harzer Wandernadel(Nr.62) befindet sich ebenfalls am Brückengeländer.

Bodetal mit Todtenrode am 05. Mai 2019

Die imopsante Felsformation an den Hängen des Bodetales lockt viele Touristen und Wanderer an.

Quelle: NDR/Nordtour

Zum Abschluß stärkten sich die Wanderer im Gasthaus Todtenrode bei leckerem  Essen, Kaffee und Kuchen für den Rückweg nach Altenbrak.

Der Bodekessel im Bodetal *Im Bodekessel des Bodetals bei Thale stürzt das Wasser der Bode mit viel Getöse etwa einen Meter hinab.*

Quelle: Harzlife

1831 erbaute Herzog Wilhelm dieses Jagdhaus,spätere Nutzung als Forsthaus.

Heute wird das Haus mit rustiaklem Ambiente als Gaststätte und Hotel genutzt.

Abschied vom Winter am 17. März 2019

Der Harzklub traf bei seiner Märzwanderung noch winterliche Wetterverhältnisse an. Die Tour führte mit ihren sechs Kilometern um Buntenbock, welches von den ehemaligen Bergbauteichen Ziegenberger – Bärenbrucher und Sumpfteich umgeben ist. Hier der Bärenbrucher Teich, an dem der Wanderweg auf der Dammkrone verläuft.

Der Wasserwanderweg um Buntenbock lädt zu einem Spaziergang ein. Auf dem Weg wird das Oberharzer Wasserregal mit dem Gräbensystem zum Betreiben der ehemaligen Bergbaugruben auf Schautafeln erläutert.

Aus der Jahreshaupt- versammlung des Harzklub-Zweigvereins

Anbei der Bericht aus dem HarzKurier von Herrn Beier:

Unter den „Top Ten“ der Harzklub – Zweigvereine

Aus der Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Herzberg/ Harz am vergangenen Freitagabend im Hotel „Englischer Hof“ konnte der 1. Vorsitzende Hermann Schulze über 70 Mitglieder begrüßen. Als Ehrengäste hieß er Bürgermeister Lutz Peters, den stellvertretenden Präsidenten des Harzklub e.V. Clausthal-Zellerfeld Peter Steckel und den Vorsitzenden der Forstgenossenschaft „Herzberger Grafenforst“ Bernd Wehmeier willkommen. Nach dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder und der Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung im Jahr 2018 ging Hermann Schulze in seinem Bericht auf besondere Ereignisse im vergangenen Jahr ein. Im Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten hätten im Berichtsjahr wiederum Wanderungen, Wegebetreuungen sowie die monatlichen Sing- und Klönabende mit durchschnittlich 20 Teilnehmer/innen gestanden, so Hermann Schulze. Die durch den Sturm „Friederike“ im Januar verursachten Schäden am Wegenetz hätten einiges an Arbeit erfordert. Dagegen hielten sich die Pflegearbeiten wie Rasenmähen wegen des heißen und trockenen Sommers in Grenzen. Deshalb konnten vermehrt geplante Optimierungsarbeiten an den Wanderwegen vorgenommen werden und Wegeentfernungen mit GPS besser ermittelt werden. Neben der Teilnahme an eigenen Vorhaben wie Wanderungen, Hoffest und Vereinsfahrt hätten die Mitglieder sich auch an Veranstaltungen anderer wie Schützenfest und Herzberger Weihnachtstreff beteiligt. Er dankte abschließend dem Vorstand und allen ehrenamtlichen Herlfer/innen für das wieder einmal bewiesene große Engagement. In ihrem Bericht zeigte Wanderwartin Elisabeth Schulze die durchgeführten Touren und Beteiligungen an überregionalen Wanderungen auf. An den 25 geführten Touren mit insgesamt rund 300 Kilometern hätten 333 Mitglieder teilgenommen. So wurden 25 Tages- und 10 Halbtagestouren angeboten und gut genutzt. Bewährt habe sich wieder ein Mix aus längeren und kürzeren Strecken, sagte Elisabeth Schulze. In ihrem Ausblick lud sie die Anwesenden zur Teilnahme an den Wanderungen 2019 ein. Dazu zählen unter anderem die Besuche auf den „Hausbergen“ Großer Knollen und „Hans Kühnenburg“ sowie eine Wanderung zum „Tag der Brockenöffnung“. Weiterhin vorgesehen seien eine Vereinsfahrt nach Magdeburg mit der Besichtigung eines Schiffhebewerkes sowie ein gemeinsames Spargelessen. Über eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen berichtete der 1.Wegewart Karsten Becker, wobei er sich besonders bei den „Mittwochswanderern“ für ihren Einsatz bedankte. Schatzmeister Erich Pohlmann berichtete unter anderem, der Verein habe im Jahr 2018 erfreulicherweise und gegen den allgemeinen Abnahmetrend um12 Mitglieder zugenommen und habe derzeit 210 Mitglieder. Nach dem Bericht von Kassenprüferin Helga Henning erteilte die Versammlung dem Gesamtvorstand die Entlastung.

Wahlen: Wiedergewählt wurde Monika Füllgrabe als 1.Pressewartin für weitere 4 Jahre. Neu gewählt wurden Elisabeth Schulze als 2. Pressewartin und Heidrun Kahmann als Kassenprüferin.

Ehrungen: Für 25 Treuejahre: Brunhilde Binnewies; für 40 Treuejahre: Ruth Bick und Stefan Ellendt; für 50 Treuejahre: Waltraud Hoffmann und Wolfgang Müller; für 60 Treuejahre: Heinz Brehm und Kurt Eilhard und für 70 Treuejahre: Marianne Zietz. Mit dem Harzklub – Ehrenzeichen in Bronze wurde Frank Füllgrabe (Mitglied seit fast 22 Jahren) für seine hervorragende Mitarbeit bei der Instandsetzung – und Instandhaltung der Schutzhütten gegehrt. Erwähnen musste Hermann Schulze trotz aller Bescheidenheit auch, dass ihm im Jahr 2018 das Goldene Ehrenzeichen des Harzklubs verliehen wurde.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Lutz Peters dem Verein für die für die Allgemeinheit ehrenamtlich erbrachten Leistungen und bezeichnete den Verein für seine Mitglieder als „gute Heimat“. Der Harzklub – Zweigverein Herzberg habe einen verdienten Platz unter den „Top Ten (ersten Zehn) der 87 Zweigvereine, sagte Peter Steckel, der die Grüße von Präsident Jung überbrachte. Der Verein sei kein „Jugendklub“, die Mitglieder seien aber hoch motiviert und engagiert und leistungsbereit. Aus einer Untersuchung zitierte er die Wünsche von Wanderern im Harz. 92 Prozent wollen die Natur genießen, 83 Prozent loben die gute Beschilderung der Wanderwege, 66 Prozent bevorzugen Rundwanderwege, 66 Prozent kommen aus dem Postleitzahlbereich 3 und für 54 Prozent sind ausreichend Ruhebänke wichtig, so Peter Steckel. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung referierte Firuz Vladi über das Thema: „Die Gipskarstlandschaft Südharz und der Karstwanderweg als Perlenkette der Karsterscheinigungen“. bei.

734/736 Hermann Schulze (3.v.r) mit Geehrten und Gewählten des Harzklub-
Zweigvereins Herzberg. Foto: Beier

Traditionswanderung zum Gr. Knollen am 21. Oktober 2018

Der Große Knollen zählt zu den beliebtesten Wanderzielen im Harz. Das schöne  Spätsommerwetter lockte viele Gäste auf den 687 m hohen Gipfel. Der Herzberger Harzklub führt alljährlich eine Wanderung dorthin. In diesem Jahr wurde unter großer Beteiligung auf dem Sieberberg gestartet, Gödeckenplatz und Schadenbeeksköpfe lagen an der Strecke. Der Sturm „Friederike“ sorgte für eine völlig veränderte Landschaft auf dem Hohen Feld. Was früher ein dunkler Fichtenwald war, ist heute eine kahle Fläche geworden. Auch wurden die Stempelstellen 153 und 150 der Harzer Wandernadel bei der sechzehn Kilometer Wanderung angelaufen.

Nach der Einkehr in der Knollenbaude führte der Rückweg zum Paradies. Mit einem Autotransfer Sieberberg / Paradies wurde die Wanderung beendet.