Aus dem Paradies auf den Acker 27. August 2017

Zu den beliebten Wanderzielen im Harz gehört die Hanskühnenburg. Auf 811
m des Ackerzuges steht der Aussichtsturm, der eine wechselvolle
Geschichte hat:

1889 Errichtung eines hölzernen Aussichtsturmes (Harzklub Osterode)

1913 Neubau aus Quarzitstein als Jubiläumsgabe des Harzklub-Zweigverein
Hannover zu dessen 25 jährigem Jubiläum

In den Jahren 1919/20 Zerstörung und Ausplünderung des Turmes

1924 wieder instandgesetzt und zur Wanderschutzhütte eingerichtet

1945/46 erneute Zerstörung des Turmes

1949-51 Wiederaufbau

1975 Abschluß der Sanierung und baulichen Erweiterung
(Quelle:info-harz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Von der Stieglitzecke ( P. B 242) erreicht man die Hanskühnenburg zu Fuß
über den sogenannten Reitstieg. Der ursprüngliche Weg auf dem Ackerfast
ist vom Nationalpark Harz eingezogen worden und heute nicht mehr begehbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Die Waldgaststätte Hanskühnenburg ist bei Wanderern eine willkommene
Einkehrmöglichkeit um sich für den weiteren Weg zu stärken. Auch
Mountainbiker haben das Ziel erkannt und freuen sich auf ein
alkoholfreies Weizen.

 

 

Dienstagswanderung rund um den Oderteich am 15. August 2017

Zu den beliebten Wanderungen gehören die Dienstagstouren. Vor etwa zwanzig Jahren wurden sie von einem „Neurentner“ ins Leben gerufen. Seither gibt es sie im Wanderplan des Harzklubs mit drei bis vier Touren in die nähere Umgebung. Jetzt war der Oderteich mit einer Umrundung erwandert worden. Eine kurze Rast am Ufer des Sees war willkommen.


Der Oderteich wurde in den Jahren 1717 – 1722 erbaut und zählt zur ältesten Talsperre im Harz. Er hat ein Fassungsvermögen von 1,7 millionen cubikm. Entstanden ist der Teich durch Anstauen der Oder für die Bergbautätigkeit um St.Andreasberg. Die mörtellose Staumauer wurde aus behauenen Granitblöcken errichtet und mit Granitsand abgedichtet. Der Bereich des Grundablasses wurde mit der Zeit undicht,deshalb haben die für die Wasserwirtschaft verantwortlichen Harzwasserwerke im Jahr 2015 eine Reparatur durchgeführt. Dazu wurde das Wasser kontrolliert abgelassen.

Die Südharzer Geotope des Prof. Dr.Jacob Friesen – 23. Juli 2017

Die Südharzer Geotope des Prf. Dr. jachob Freisen wurden bei einer Wanderung durch die Scharzfelder Buchenwälder erkundet. Einhornhöhle, Burgruine Scharzfels und Steinkirche sind erdgeschichtlichen und historischen Naturdenkmäler.

In einer auch als „Harzer Dolomiten“ bezeichneten Bergregion befindet sich nordöstlich von Scharzfeld eine der bedeutendsten Karsthöhlen des Harzes. Diese Höhle trägt den ungewöhnlichen Namen „Einhornhöhle“ und gehört zu den größten Schauhöhlen und Touristenattraktionen des nördlichsten deutschen Mittelgebirges. Die weitläufige Felsenhöhle im rund 270 Millionen Jahre alten Dolomit ist außerdem ein bedeutendes Natur- und Kulturdenkmal.

Die Einhornhöhle entstand durch chemische Verwitterungsprozesse, bei denen kohlensäurehaltiges Oberflächenwasser durch Spalten in das Dolomitgestein eindrang und dieses allmählich auflöste. Direkt unterhalb der Höhle befindet sich die deutlich verwitterungsbeständigere Grauwacke. Die Höhle weist ein hohes Alter von mehreren hunderttausend Jahren auf, wobei einige der Hohlräume im Dolomitgestein möglicherweise
sogar bereits mehrere Millionen Jahre alt sind.

Im Inneren der Naturhöhle gibt es eine beständige Luftfeuchtigkeit von nahezu 100 Prozent sowie das ganze Jahr über eine gleichbleibende Temperatur von etwa 7 Grad Celsius. Den Boden bedeckt eine lehmartige Substanz, welche beim Gehen weich und elastisch anmutet. Dieses Material füllt den größten Teil des unterirdischen Hohlraumes aus und erreicht an
einigen Stellen eine Mächtigkeit von bis zu 30 Metern. Es bewirkt eine relativ gleichmäßige Oberfläche ohne größere Unebenheiten und scharfe Kanten. Dadurch ist der Besuch der Höhle auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Bei diesem „Bodenbelag“ handelt es sich um eine Mischung aus den Überresten von Tieren und Pflanzen sowie von Sedimenten, welche im Verlauf der Jahrtausende durch die wechselnden natürlichen Eingänge in die Höhle gelangten.

In dieser Bodenschicht fanden Wissenschaftler bei Grabungen zahlreiche Tierknochen und Werkzeuge von Menschen. Das Alter der Fundstücke reicht dabei von der Steinzeit bis zur Neuzeit – also vom Faustkeil bis zu Cola-Flasche und vom Höhlenbären bis zu Tieren der Gegenwart. Dennoch wurde bisher nur die oberste Schicht dieser Verfüllung eingehender
untersucht. Bei Vorstößen in Bereiche tiefer als etwa zwei Meter dringen auch Forscher in unbekanntes Terrain vor. Viele Relikte aus längst vergangenen Epochen warten dort noch auf ihre Entdeckung. (Quelle: harzlife)

Es handelt sich um eine rundbogige Höhle in Dolomitfelsen. Sie ist etwa 28 m lang, 6 bis 8 m hoch und ebenso breit. In der Altsteinzeit diente die Höhle Rentierjägern als Lagerplatz. Im Mittelalter wurde sie zu einem Kirchenraum mit Friedhofsvorplatz, der ab dem 16. Jahrhundert in Vergessenheit geriet.

Harzklubler besuchten den 117. DT. Wandertag in Eisenach am 30. Juli 2017

Am Sonntag, 30. Juli 2017 machte sich eine Abordnung vom Herzberger Harzklub auf den Weg nach Eisenach. Bei Sonnenschein wurde die Lutherstadt erreicht und es blieb noch Zeit die Wartburg zu besuchen. Von hier gab es schöne Ausblicke ins thüringische Eichsfeld und dem
nahen hessischen Bergland. Der Umzug mit allen Wanderverbänden Deutschlands gehörte zum Programm und bot ein buntes Bild der verschiedenen Gruppen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von 1498 – 1501 lebte Martin Luther in Eisenach und besuchte das Franziskanerstift. Zwischen 1521 und 1522 verbrachte Luther zehn Monate als “ Junker Jörg “ auf der Wartburg und übersetzte das Neue Testament ins Deutsche. (Quelle: Wikipedia)

Hier lebte Martin Luther auf der Wartburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier eine Gruppe des Harzklubs aus Hahausen:

 

 

Gernrode – Sternhaus, 09. Juli 2017

Die Teufelsmauer im Landkreis Harz Sachsen- Anhalt ist eine aus hartem Sandstein der oberen Kreidezeit bestehende Felsformation im nördlichen Harzvorland. Sie verläuft von Ballenstedt im Südosten und Blankenburg im Nordwesten auf 20 Kilometer Länge. Herausragende Einzelfelsen bei Weddersleben tragen besondere Namen: Königstein, Mittelsteine und Papensteine; im weiteren Verlauf sind bei Timmenrode das „Hamburger Wappen“, Gewittergrotte“ und „Großvaterfelsen“ zu finden.

Der Harzklub unternahm eine Wanderung im nördlichen Harzvorland. Zunächst ging es von Gernrode aus mit der Selketalbahn zum Startpunkt Sternhaus/Ramberg. Durch Buchenwälder führte der Rückweg wieder nach Gernrode. An dieser Felsformation“ Anhaltinische Saalsteine“wurde Rast gemacht.


Zu den Attraktionen des Uhrenmuseums in Gernrode gehört dieser Uhu, der
jede Viertelstunde mit Musik erscheint.

 

Hier sieht man den Königstein als Einzelfelsen der Teufelsmauer.


Die Stiftskirche St. Cyriakus wurde erstmals im Jahr 961 erwähnt, als Kirche des von Markgraf Gero gegründeten Frauenstifts. Durch Restaurierung im 19. Jahrhundert weitestgehend dem Zustand des 10. Jahrhunderts nachempfunden. Die westliche Apsis wurde um 1130 ergänzt.
Heute Nutzung der Kirchengemeinde Gernrode als Pfarrkirche.

Wunderschönes Herzberg, 10 Jahre Wasseracht 01. Juli 2017

Die “ Wasseracht“ verläuft auf markierten Wegen durch die Kernstadt von Herzberg. An verschiedenen Stellen erläutern Hinweistafeln die frühere Bedeutung des Mühlengrabens als Lebensader des damaligen Handwerks.

Im 19. Jahrhundert gab es nur diese Natur- Badeanstalt, gespeist von der Lonau. Mauerreste sind noch zu sehen.

Vereinsfahrt zu den Herrenhäuser Gärten und zum Steinhuder Meer am 02. Juli 2017

Die jährliche Vereinsfahrt des Harzklubs führte zum Steinhuder Meer und in die Herrenhäuser Gärten von Hannover. In Steinhude konnten bei einem Spaziergang durch den Ort die traditionellen Fischräuchereien besichtigt werden und auch gleich ein leckeres Fischbrötchen verkostet werden. An der Promenade am Seeufer stellten sich die Harzklubler zum Foto auf,
bevor nach Hannover in die Herrenhäuser Gärten gefahren wurde. In der Anlage des „Großen Gartens“ wurden die Anpflanzungen und das künstlerische Ambiente bei einem Rundgang bestaunt. Nach der Kaffeepause in der „Schloßküche“ blieb bis zur Heimfahrt noch Zeit, den „Berggarten “ mit den tropischen Pflanzen und besonderen Gehölzen zu besuchen.

 

Zu den beliebten Ausflugsmöglichkeiten am Steinhuder Meer gehört eine Bootsfahrt zur Insel Wilhelmstein. Der Wilhelmstein ist eine 1,25 ha große, künstlich aufgeschüttete Insel im Steinhuder Meer. Diese wurde aus militärischen Gründen im 18. Jahrhundert als Landesfestung der Grafschaft Schaumburg-Lippe geschaffen.
Quelle: Wikipedia.


Nach einem Rundgang durch den Ort ging es in das Restaurant „Hafenblick“.

Dank einer elektrischenPumpe erreicht die Fontäne eine max. Höhe von 72 m.

Der „Große Garten“ in Herrenhausen ist nach zeitgenössischem Muster des Barocks, ( Kunstepoche von 1570 bis 1750) und des Rokokos (1730 bis 1770) angelegt. Skulpturen und künstlerische Arbeiten bilden das Ambiente zu der Pflanzenvielfalt.

 

 

Harzklub Herzberg wandert zwei Tage über den Harz 24. und 25. Juni 2017

Das letzte Wochenende im Juni steht beim Harzklub immer für die 2-Tagestour. Pünktlich um 7.00 Uhr startete die Wandergruppe in Herzberg. Über den Lonauer Wasserfall ging es hinauf zum Langfast. Die Langfaststraße führte zur Kirchtalstraße und weiter zur Hanskühnenburg.
Hier war die erst größere Pause angesagt. Weiter ging es auf der Ackerstraße in Richtung sonnenberg. Übernachtet wurde im „Hans-Dieter Harnisch-Haus“, dem ehemaligen Sonnenberger Wegehaus. Am nächsten Morgen ging es am Großen Sonnenberg und Sonnenberger Graben hinauf nach St. Andreasberg zur Schutzhütte Treibholz. Letzter Teil der
Etappe war der Gr. Knollen,über den Sieberberg erreicht. Die Einkehr in der Knollenbaude war nach einem heftigen Regenschauer sehr willkommen. Das Bild zeigt den Start in Sonnenberg.
An den beiden Wandertagen wurden jeweils 25 Kilometer gelaufen. Organisiert wurde auch der Transfer des Übernachtungsgepäckes. Dadurch wurde diese Weitwanderung wesentlich erleichtert. Für das nächste Jahr steht die 30. 2-Tagestour an. Zu diesem Jubiläum soll es etwas
Besonderes sein:“ Der Brocken“ steht auf dem Plan.

 

Die Wandergruppe, die zwei Tage über den Harz marschierte, stellt sich zur Erinnerung vor dem Knollenturm auf. Ein positives Fazit gab es von allen. An der nächsten Tour in 2018 wollen, sofern die Gesundheit mitmacht, alle wieder dabei sein.

Seniorennachmittag auf der Hanskühnenburg am 20. Juni 2017

Die organisierte Fahrt zur Hanskühnenburg wurde von den Harzklublern zahlreich und gern angenommen. Bei herrlichem Sonnenschein gab es eine gute Fernsicht vom Turm der Baude über den Harz. Über die Entstehung der Wanderbaude erzählte der 1. Vorsitzende den Teilnehmern. Eine kleine Wanderung zu dem Hanskühnenburg-Felsen und anschließend Kaffee und Kuchen rundeten den Nachmittag ab.