Auf dem Karstwanderweg zum Liechtenstein am 9. April 2017

ie Burgruine Lichtenstein, zwischen den Osteroder Ortsteilen Förste und Dorste gelegen, wurde erstmals 1404 urkundlich erwähnt. Besitzer waren die Herzöge von Grubenhagen. Ein Stück der Ringmauer aus Gipsstein ist nur noch vorhanden. Bei einem Besuch der Anlage sind Burghügel und Burggraben noch gut zu erkennen. (Quelle: Wikipedia)

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Noch heute wird Anhydrit(Gips) und Dolomitgestein von einigen Firmen(Hilliges; Rump u. Salzmann) abgebaut und zur Verwendung für Baustoffe, Malerbereich und kreative Modellgipse aufbereitet.

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Der Herzberger Harzklub hatte zum Start der neuen Wandersaison den Karstwanderweg ausgesucht und ein Stück des 230 Km langen Weges, der von Förste im Westharz bis nach Pölsfeld/Sachsen-Anhalt führt, erkundet.. Pipinsburg, Lichtensteinhöhle und Burgruine Lichtenstein sind die Besonderheiten, die am Wegrand liegen. Anzumerken wäre, daß bei
Ausgrabungen in der Lichtensteinhöhle, die erst 1972 entdeckt wurde und 1980 von Geologen erforscht wurde, Skelette von Menschen gefunden wurden. Vermutet wird, daß diese Höhle zur Kultbestattung in der Bronzezeit( zwischen 2300 u. 2200 v.Chr.) genutzt wurde. (Quelle: Wikipedia).

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Wanderung zur Erbebenwarte am 19.03.2017

Der Herberger Harzklub visiert zum Start der neuen Wandersaison das Harzvorland an. Dieses mal war der Göttinger Stadtwald mit Besichtigung der Erdbebenwarte das Ziel.
nach der Wanderung, die durch Warteberg und Kehr führten, gab es einen sehr interessanten Vortrag eines Mitgliedes des Fördervereins “Wiechertsche Erdbebenwarte”. Der wissentschaftliche Zusammenhang wurde allgemeinverständlich erklärt. Höhepunkt war der Fall der vier Tonnen schweren Stahlkugel auf dem Gelände.

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Diese Gedenkstätte wurde nach dem 1. Weltkrieg den gefallenen Soldaten gewidmet.

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Diese im sog. Sautal des Göttinger Stadtwaldes gelegene Schutzhütte bietet eine willkommene Möglichkeit zur Rast. Errichtung unbekannt.

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Nach der Stärkung wird das obligatorische Foto zur Erinnerung gemacht.

Wiechert’sche Erdbebenwarte

Inschrift von Wiechert über dem Eingang zum Alten Erdbebenhaus

Die Wiechertsche Erdbebenwarte wurde 1902 unter der Leitung von Emil Wiechert am Hang des Wartebergs, eines Ausläufers des Hainbergs, bei Göttingen gebaut, nachdem dort das weltweit erste Institut für Geophysik eingerichtet worden war. 1925 wurde die Erdbebenwarte durch das so genannte Neue Erdbebenhaus erweitert. Sie beherbergt mehrere von Wiechert entwickelte Seismographen. Diese sind die ältesten ihrer Art und wurden Vorbild für viele weitere Seismographen. Außerdem handelt es sich um die einzigen Seismographen, die seit über 100 Jahren bis heute fast ununterbrochen Daten aufzeichnen. Damit ist die Wiechertsche Erdbebenwarte die einzige Einrichtung, die den direkten Vergleich großer Erdbeben der Vergangenheit, wie beispielsweise das Erdbeben von San Francisco 1906, mit heutigen Erdbeben ermöglicht.

Bis zum Jahr 2005 wurde die Erdbebenwarte von der Universität Göttingen betrieben. Als der Betrieb eingestellt werden sollte, wurde die Hälfte des Geländes vom Verein Wiechert’sche Erdbebenwarte Göttingen e.V. übernommen, um den Betrieb fortzuführen und die Erdbebenwarte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mintrop-Kugel-Fallturm

Mintrop-Kugel

Auf dem Gelände befindet sich auch die so genannte Mintrop-Kugel, welche ab 1908 von Ludger Mintrop verwendet wurde, um kleine, künstliche Erdbeben zu erzeugen. Die vier Tonnen schwere Stahlkugel wurde dazu von einem 14 Meter hohen Gerüst fallen gelassen. Mintrop war ein Schüler von Wiechert und gilt als Mitbegründer der modernen Geophysik. Die Erschütterungen zeichnete er mit sogenannten transportablen Seismographen auf. Es gelang ihm ein dreidimensionales Bild der Bereiche unter der Erdoberfläche zu erstellen. Dadurch konnten beispielsweise die Grenzbereiche zwischen festen und flüssigen Gesteinsschichten lokalisiert und Rückschlüsse auf die Beschaffenheit geologischer Strukturen nahe der Oberfläche gezogen werden. Mit den gewonnenen Erkenntnissen entwickelte Mintrop das Verfahren der Refraktionsseismik und gründete die Firma Seismos zur Exploration von Rohstofflagerstätten, welche insbesondere durch die Entdeckung bedeutender Ölfelder bekannt wurde.[3]
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wiechert%E2%80%99sche_Erdbebenwarte)

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Der 117. Dt. Wandertag wirft seine Schatten voraus

Der Dt. Wandertag in Eisenach wird jetzt schon eingeläutet. Frau Gesine-Maria Haas und Frau Dr. Brigitta Roy-Feiler wollen eine Etappe im Rahmen des Anwanderns zum Wandertag von Herzberg über Bilshausen nach Bovenden auf dem Harz-Solling-Weg erkunden. Am Bahnhof Herzberg wurden sie vom 1. Vorsitzenden Hermann Schulze in Empfang genommen und starteten nach Pöhlde und auf dem Fastweg des Rotenberges nach Bilshausen.

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Eine willkommen Rast war an König Heinrichs Vogelherd auf dem Fastweg.
Bei schönstem Wanderwetter gab es herrliche Ausblicke auf die Harzberge

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Bilshausen war nach 19 Kilometern erreicht. Durch enge Kontakte zu den Wanderfreunden in Bilshausen entstand das Bild. Nach kurzer Rast gingen die beiden Damen nach Lindau, wo übernachtet wurde. Am nächsten Tag war es geplant über die Leisenberger Kirchenruine und der Burg Plesse nach Bovenden zu wandern. Dort sollte diese Etappe enden und die Heimfahrt
nach Hildesheim angetreten werden.

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Jahreshauptversammlung 2017

Über 60 Mitglieder nahmen an der Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Herzberg am Harz am vergangenen Freitagabend im Jägerhof teil. Damit sei die Veranstaltung so gut wie selten besucht, sagte der 1. Vorsitzende Hermann Schulze bei seiner Begrüßung. Als Gäste hieß er Bürgermeister Lutz Peters, den Vorsitzenden der Herzberger Grafenforst, Bernd Wehmeier und als Referenten Manfred Kirchner willkommen. Das Jahr 2016 sei in ruhigen Bahnen verlaufen, so Hermann Schulze. Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen Wanderungen, Wegebetreuungen und die monatlichen Sing- und Klönabende. Anfang 2016 sei der Zuständigkeitsbereich auf den Raum Knickebusch-Großer Knollen-Paradies-Mühlenberg-Aschenhütte- Knickebusch festgelegt worden. Neben eigenen Vorhaben habe sich der Zweigverein unter anderem am dem Deutschen Wandertag, den KK-Stadtmeisterschaften und dem Umzug zum Schützenfest beteiligt, sagte Hermann Schulze. Als wichtige Aufgaben für 2017 bezeichnete er die Optimierung der Wanderwege und deren digitale Erfassung. In seinen Dank an die Mitglieder schloss er auch die Stadt Herzberg und die Grafenforst ein. In ihrem Jahresbericht zeigte Wanderwartin Elisabeth Schulze die durchgeführten Touren und Beteiligungen an überregionalen Wanderungen auf. Wegewart Hans-Jürgen Pruss  wies darauf hin, dass alle Wege vom Info-Stand am Marktplatz ausgehen. Auch berichtete er über eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen, wofür er auch den Mittwochswanderern dankte. Mit Stand 31.12.2016 hatte der Verein 205 Mittglieder, so Schatzmeister Erich Pohlmann in seinem Kassenbericht. Nach dem Bericht von Kassenprüfer Wilfried Dittmann und der einstimmigen Entlastung für den Gesamtvorstand wurde Helga Henning zur Kassenprüferin gewählt.  Nach einer aktuellen Information über die Beschaffung von Vereinshemden durch den stellvertretenden Vorsitzenden Frank Füllgrabe ehrte Hermann Schulze zahlreiche langjährige Mitglieder.

25jährige Mitgliedschaft: Toni und Hermann Füllgrabe, Inge Hassepaß und Evelyn Puchta;

40jährige Mitgliedschaft: Angelika Baitz, Hilde Engelke, Sigrid und Willi Heise und Barbara Rögener.;

70jährige Mitgliedschaft: Horst Ellendt.

Das Harzklub-Ehrenabzeichen in Bronze erhielten Ulrich Schramke und Gerhard Nolte
Lutz Peters, der die Grüße von Rat und Verwaltung überbrachte, dankte in seinem Grußwort dem Verein für die Pflege der Wanderwege. In seinem Vortrag berichtete Manfred Kirchner über die Lonauer Hammerhütte. Hier wurde bis etwa im Jahr 1800 Eisenerz aus dem Harz verarbeitet. Von 1800 bis 1900 wurden in der Hammerhütte als Blankschmiede Hacken, Beile und Sensen hergestellt. Im Jahr 1937 wurde der Bereich als Gemeinde aufgelöst und der Stadt Herzberg zugeordnet, erzählte Manfred Kirchner, der für seinen Vortrag viel Beifall erhielt. Eingebettet war die Versammlung musikalisch in Liedern wie „Wer recht in Freuden wandern will“, „In blauer Ferne“ und Kein schöner Land“, bei denen die Anwesenden kräftig mitsangen.

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Die Vorstandsmitglieder, hintere Reihe:
Wanderwartin Elisabeth Schulze, stellv. Wanderwart Ulrich Schramke, 2. Wegewart Gerd Nolte, Schatzmeister Erich Pohlmann, 1. Vorsitzender Hermann Schulze, 2. Vorsitzender Frank Füllgrabe, 1. Wegewart Hans-Jürgen Pruss;

sitzend: Horst Ellendt, Hermann Füllgrabe, Barbara Rögener, Inge Hassepaß, Hilde Engelke und Toni Füllgrabe;

Wanderung im Hägerfeld am 19. Februar 2017

Die Februar-Wanderung führte rund um Herzberg. Gestartet wurde wieder am Busbahnhof und es wurde in Richtung Mühlenberg gelaufen. Unterwegs gab der 1. Vorsitzende vom Harzklub, Hermann Schulze, Erläuterungen zu den einzelnen Flurnamen und Waldstücken. Vom Silberhai am Waldrand des Heuers gab es gute Ausblicke auf Herzberg und den umliegenden Dörfern.

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Abschlußwanderung nach Elbingerode am 19. November 2016

Wieder ist ein Wanderjahr vom Harzklub zu Ende gegangen. Traditionell wird in die nähere Umgebung zur Einkehr gewandert. Dieses Jahr ging es nach Elbingerode zur “Weintraube”. Bei gutem Essen und Gesprächen kam auch das Singen von Harzer Liedern nicht zu kurz. Mit den Wünschen für eine besinnliche Adventszeit endete eine harmonische Veranstaltung und der Heimweg wurde angetreten.

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Auch die Harzklub- Mitglieder, die außerhalb des Harzes zuhause sind, richten es sich ein, zum Jahresabschluß des Wanderns vorbeizuschauen.

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Nach dem Essen wurde kräftig gesungen.

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Dieses musikalische Trio sorgte für den richtigen Ton.

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Der Harzklub kann sich freuen, gute Stimmen in seinen Reihen zu haben.

Wanderung zum Harlyturm vom 6. November 2016

Am 6. November unternahm der Harzklub eine Wanderung im nördlichen
Harzvorland. DerHarly war das Ziel mit mit einer Besteigung des
Harlyturmes. Bestes Herbstwetter sorgte für ein weiten Rundblick zu den
Harzbergen und ins Braunschweiger Umland.
Zur Geschichte des Harly:

Der Höhrenzug Harly trägt seinen Namen nach der einstigen Harly-Burg.
Sie wurde 1203 vom welfischen Kaiser Otto IV. errichtet. Heute sind nur
noch verfallene Grundmauern zu sehen.

Dr Harly-Turm entstand im 19. Jahrhundert (ca.1803) auf Initiative des
Geheimen Finanzrat Jacobson, Vienenburg. Da nach hannoverschem Gesetz
Juden keinen Grundbesitz haben durften, zog sich Jacobson zurück. Der
Turm verfiel. 1845 wurde der Turm wieder hergerichtet und vom Förster
Ahrens bewirtschaftet.Der Turm erlebte eine Blütezeit als Ausflugsziel.
Selbst König Ernst-August von Hannover hielt Hofjagden im Harly ab. Nach
dem Tod des Königs wurden die Jagden an Privateigentümer verkauft.
Jagdfrevel und Gesetzesübertretungen veranlassten den Pächte Ahrens sich
zurückzuziehen. Somit war der Turm dem Verfall preisgegeben. 1986 wurde
der Turm von einer Interessengemeinschaft aus Vienenburg wieder zum
Leben erweckt und ist heute wieder ein beliebtes Ausflugslokal im Harly.

(Quelle: Geopark-Harz)

In 2016 fand die 30 Jahrfeier am Harlyturm statt.cimg1269

Harzklub Wanderung um Bad Frankenhausen am 16. Oktober 2016

Im Oktober stand beim Harzklub eine Wanderung am Kyffhäuser an. Von Herzberg startete die Gruppe mit einer Autofahrt über die B 243 und A 38 zum Ausgangspunkt “Lauftreff” in Bad Frankenhausen. Über den Galgenberg, wo das Foto entstand, wurde die Felsformation “Kattenburg” erreicht. Nach einer Rast ging es weiter zur Barbarossahöhle. Überrascht wurden die Wanderer von einem Herbstfest, das vom örtlichen Heimatverein Rottleben ausgerichtet wurde. Besichtigt wurde die Barbarossahöhle. Diese Höhle ist eine Schlotte im Anhydrit (Gips) im Kyffhäuser bei Rottleben. Die Höhle umfasst weite Hohlräume, Grotten und Seen. Der Anhydrit wandelt sich durch die Luftfeuchtigkeit in der Höhle oberflächlich zu Gips um und nimmt dabei an Volumen zu. Die entstandenen Gipsschichten lösen sich allmählich vom Unterfrund ab und hängen ähnlich wie abfallende Tapeten an den Decken und Wänden der unterirdischen Hohlräume. (Quelle: Wikipedia)

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Durch die Gaststätte “Barbarossahöhle” gelangt man in das Innere der Höhle.cimg1264

 

 

Vereinsfahrt in den Thüringer Wald 29. August 2016

Die diesjährige Vereinsfahrt des Harzklubs führte über Bad Langensalza und Gotha in den Thüringer Wald und hinauf zum Gr. Inselsberg. Bei einem Stadtrundgang in Gotha wurde das frühbarocke Schloß Friedenstein besichtigt. Es ist der größte Schloßbau Deutschlands aus dem 17. Jahrhundert. Den Abschluß bildete das Kaffeetrinken auf dem Großen Inselsberg, wo man einen weiten Rundblick von der Kuppe des 916 m hohen Berges hatte.

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Die Wasserkunst wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Das Projekt stammt von Hugo Mairich, dem Erbauer der ertsten Thüringer Talsperre in Tambach-Dietharz. Die Wasserkunst fasst den Leinakanal zwischen Schlossberg und Hauptmarkt und soll an dessen Errichtung im 14. Jahrhundert erinnern, als diese ingenieurtechnische Meisterleistung zur
besseren Wasserversorgung Gotha gebaut wurde.

Gotha ist die fünftgrößte Stadt des Freistaats Thüringen und Kreisstadt des Landkreises Gotha. Gotha war von 1640 bis 1825 Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg und ab 1826 Haupt -und Residenzstadt des Herzogtums.

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Das Wasser der Leina läuft unterirdisch weiter und dient noch zur Wasserversorgung. Die terrassenförmige Anlage ist heute ein touristischer Anziehungspunkt in Gotha.

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