Jahreshauptversammlung am 09. März 2018

Aus dem Harz Kurier, 17.03.2018:
Große Bereitschaft zur Übernahme von Ämtern
Aus der Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins
Herzberg. Mit über 60 Teilnehmer/innen war die Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Herzberg am Harz am vergangenen Freitagabend im Hotel Jägerhof gut besucht. Bei den anstehenden Vorstandswahlen hatte der 1.Vorsitzende Hermann Schulze keinerlei Probleme, die einzelnen Ämter wieder- oder nachzubesetzen. Einige Vorstandsmitglieder standen aus persönlichen Gründen für ihr Erstamt nicht mehr zur Verfügung. Bereitwillig übernahmen sie bei den Wahlen aber ein Stellvertreteramt. Damit zeigten sie ihre Bereitschaft, sich weiterhin im Verein zu engagieren. Als Gäste hieß Hermann Schulze zu Beginn der Versammlung nehmen den Mitgliedern auch Bürgermeister Lutz Peters und Rüdiger Keil vom Harzklub –Hauptverein willkommen. Wegen einer persönlichen Veranstaltung konnte der Vorsitzende der Forstgenossenschaft in Herzberg (Herzberger Grafenforst), Bernd Wehmeier, diesmal an der Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen. Schriftlich hatte er sich für das Engagement und die gute Zusammenarbeit  beim Vorstand bedankt und seinem Schreiben einen namhaften Scheck für die zahlreichen Arbeiten an Schutzhütten und Wanderwegen beigefügt. Im Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten hätten im vergangenen Jahr wiederum Wanderungen, Wegebetreuungen  sowie die monatlichen Sing- und Klönabende mit durchschnittlich 20 Teilnehmer/innen gestanden, sagte Hermann Schulze in seinem Bericht. Neben der Teilnahme an eigenen Vorhaben hätten die Mitglieder sich auch an Veranstaltungen anderer wie Weihnachtstreff beteiligt. Als wichtige Aufgaben für 2018 bezeichnete er die weitere Optimierung der Wanderwege. Mit Nachdruck wies er darauf hin, dass der Wanderweg 15 zum Großen Knollen nicht über das Betriebsgelände der Papierfabrik führe. In ihrem Bericht zeigte Wanderwartin Elisabeth Schulze die durchgeführten Touren und Beteiligungen an überregionalen Wanderungen auf. An den 23 geführten Touren mit insgesamt 327 Kilometern hätten zahlreiche Mitglieder teilgenommen. Besonders beliebt waren wieder die Wanderungen von etwa 10 Kilometern Länge, sagte sie. In ihrem Ausblick lud sie sie Anwesenden zur Teilnahme an den Wanderungen 2018 ein. Dazu zählen unter anderem ein Seniorennachmittag auf dem Großen Knollen, das „Wildromantische Odertal“, „Rund um Lonau“, „Schönes Steinatal“ und die „2-Tages-Wanderung Ilsenburg-Torfhaus-Sieber. Über eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen berichtete Wegewart Hans-Jürgen Pruss, wobei er sich besonders bei den „Mittwochswanderern“ für ihren Einsatz bedankte. Für den erkrankten Schatzmeister Erich Pohlmann berichtete Frank Füllgrabe über die Finanzen des Vereins. Mit 206 Mitgliedern sei man gut aufgestellt, so Füllgrabe. Nach dem Bericht von Kassenprüfer Bernd Gödecke erteilte die Versammlung dem Gesamtvorstand die Entlastung vor den anstehenden Wahlen.
Wahlen: Wiedergewählt wurden: Hermann Schulze (1.Vorsitzender), Frank Füllgrabe (2.Vorsitzender), Elisabeth Schulze (1.Wanderwartin seit 20 Jahren) und Gerd Nolte (3.Wegewart). Neugewählt wurden: Christoph Ellendt (1.Schriftführer), Heidi Nolte (2.Schriftführerin), Karsten Becker (1.Wegewart), Hans-Jürgen Pruss (2.Wegewart), Kathrin Füllgrabe (2. Schatzmeisterin) und Klaus-Peter Koch (stellvertretender Kassenprüfer). Für 25jährige Mitgliedschaft wurde die Familie Engelmann in Abwesenheit geehrt. Für 25 Jahre Begleitung des Singens auf der Gitarre erhielt Inge Hassepaß ein Blumenpräsent. In seinem Grußwort lobte Rüdiger Keil unter anderem die Leistungen des Vereins bei der Instandsetzung von Wegen und Schutzhütten. „Wandern ist zeitlos“, sagte Lutz Peters, der die Grüße von Rat und Verwaltung überbrachte. Nach dem gemeinsamen Lied „Bergvagabunden“  berichtete Ernst-Ludwig Kirchner über den Herzberger „Pfingstanger“. bei.
Der 1. Vorsitzende Hermann Schulze mit den neu gewählten Vorstand und den Geehrten.

Versammlungsteilnehmer

Der 1. Vorsitzende berichtet über das abgelaufene Vereinsjahr.

Winterwanderung vom Harzklub, 18. Februar 2018

Auf dem Plan des Harzklubs stand die Winterwanderung um das Beutersfeld bei Herzberg. Bei Sonnenschein startete die Gruppe von der Vorstadt Herzbergs in Richtung Eichelbach. Auf Höhe der ehemaligen Wassergewinnungsanlage Papenberg gab es einen guten Ausblick auf die Feldflur und den angrenzenden Harzbergen.

Vom Papenberg konnte die Feldflur mit Wahrberg eingesehen werden.

Auf dem Papenberg steht noch der ehemalige Wasserhochbehälter, aus dem die Wasserversorgung Herzbergs gewonnen wurde. Heute ist die Anlage stillgelegt und das Wasser wird von der Anlage “ Nonnenwiese “ hergeleitet.

Auch die Wildenten auf dem Jues geniessen die wärmenden Strahlen der Sonne.

 

Karneval beim Harzklub am 05. Februar 2018

Einmal im Jahr ist beim Harzklub-Singabend zur Karnevalszeit Närrisches angesagt. Mit Hut und guter Laune wurde närrischen Gedichten und Lebensweisheiten zugehört. Karnevalslieder gehörten auch zum Programm und für ein paar Stunden wurde der Alltag vergessen.

Der langjährige Singkreisleiter Friedrich Meier begleitete musikalisch mit seinem Akkordeon das närrische Treiben. Das Fazit des Abends war: Auch im Harz läßt es sich fröhlich den Karneval begehen.

 

 

 

 

 

Wildfütterung am Rehberger Grabenhaus am 14. Januar 2018

Das Rehberger Grabenhaus liegt direkt am Rehberger Graben in St.Andreasberg.Dieser ist ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbe oberharzer Wasserwirstschaft. Zu Oberharzer Bergwerkszeiten, (17.-19. Jhdt), wurden Wasser des Rehberges im Graben für die St. Andreasberger Gruben gesammelt. auch wurde die Wasserkraft für die Stromversorgung des Ortes genutzt.

Im Winter werden vom Harzklub auch Wanderungen angeboten. Im Januar 2018
stand die Wildfütterung im Rehberger Grabenhaus an. Die Teilnehmer waren
von der Gaststätte sehr angetan, bei gutem Essen das Wild zu beobachten.

Die Wildfütterung des Rehberger Grabenhauses wird vom Rotwild im Winter gut angenommen. Die Besucher der Gaststätte haben eine willkommene Gelegenheit, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten.

Die Wildfütterung des Rehberger Grabenhauses wird im Winter vom Rotwild gut angenommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Harzklubdamen beim Weihnachtstreff, 18. Dezember 2017

Zwei Damen vom Harzklub stellten sich sich für einen guten Zweck in einen Glühweinstand auf dem Marktplatz in Herzberg und verkauften jede Menge Glühwein und alkoholfreien Apfelpunsch. Die Stadt Herzberg lädt jedes Jahr zu einem Weihnachtstreff ein, an dem sich die Herzberger Vereine einbringen können. Der Erlös dieser Veranstaltung ist in diesem Jahr als Zuschuß für die Weihnachtsbeleuchtung in der Hauptstraße gedacht. Da der Harzklub sich das erste mal daran beteiligte, gab es ein positives Fazit von den zahlreichen Besuchern.

Abschlußwanderung nach Pöhlde, 25. November 2017

Die Abschlußwanderung 2017 führte nach Pöhlde. Bei gutem Essen und bei guten Gesprächen gab es eine Nachlese über das „abgelaufene“ Wanderjahr. Der Jahreszeit mit entsprechend schlechtem Wetter kamen die meisten Teilnehmer mit dem Auto. Neun Unentwegte wanderten vomHerzberger Bahnhof durch die Aue und Birkenkreuz zur Gaststätte „Zum Bahnhof“. Zur Unterhaltung wurde fröhlich mit musikalischer Begleitung auch gesungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wintereinbruch auf dem Brocken

Am 3. Dezember 2017, dem Tag der Brockenmaueröffnung vor 28 Jahren, zeigte sich der Brocken von einer unwirtlichen Seite. Konstanter Schneefall und starker Wind ließen die Besucher des Brockens schnell in die Gaststätten auf der Kuppe einkehren. Der Harzklub erinnert, wie in jedem Jahr, am 3. Oktober und 3. Dezember an die Grenzöffnung und
Brockenmaueröffnung. Der stellv. Hauptwanderwart Dieter Runge ist ein Zeitzeuge der Maueröffnung und hielt am Gedenkstein eine kurze Ansprache.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund um Sorge, 05. November 2017

Eine Wanderung um Sorge, passend zum Datum der Grenzöffnung am 9. November 1989, bot der Harzklub an. Zunächst ging es zum Freiland-Grenzmuseum, wo originale Fragmente der Grenzsicherung besichtigt wurden; z.B. Erdbunker, Stacheldrahtzaun, Todesstreifen und
Beobachtungstürme sowie Wassersperren. 1992 entstand das Landschaftskunstwerk „Ring der Erinnerung“ des Künstlers Hermann Priganns und liegt direkt auf dem ehemaligen Todesstreifen. Symbolhaft soll der Kreislauf des Lebens mit Werden – Vergehen – Vergangenheit – Zukunft aufgezeigt werden. Auch nach verrottetem Totholz wachsen Pflanzen und Bäume wieder. Die fünf ringförmig aufgestellten Betonsäulen des ehemaligen Grenzaunes mahnen gegen das Vergessen der DDR-Demarkationslinie.

Wanderung zum Rinderstall am 08. Oktober 2017

Bei den ergiebigen, heftigen Regenschauern ist auch der Harzklub so flexibel, eine Wanderung umzuorganisieren. Anstelle im oberen Odertal mit Besuch des Rehberger Grabenhaus zu laufen, gab es eine wesentlich kürzere Strecke zum „Rinderstall“.

 

Die Teilnehmer von der Wanderung im Odertal machten eine Einkehr in der Nationalparkgaststätte „Rinderstall“ und haben die Harzer Spezialitäten der Speisekarte kennengelernt.